5 beste Trainingspläne

Lade dir jetzt meine 5 besten Trainingspläne herunter und verbessere deinen Trainingserfolg (gratis pdf Download):


Hier anfordern »

Teufelskreis Diabetes – Warum & Wie man Diabetes heilen kann

Diabetes heilbar?

Diabetes heilbar?

Vor einigen Wochen entstand im Kreise meiner Familie eine heiße Diskussion über Diabetes. Da mein Onkel selbst an Diabetes erkrankt ist, mache ich mir natürlich Sorgen um ihn. Wie es der Zufalls so will, bin ich vor einigen Tagen in einem us-amarikanischen Newsletter auf einen wirklich erstaunlichen Artikel gestossen, der mich in meiner Meinung bestätigt hat.

Ich behaupte nämlich, dass Diabetes heilbar ist beziehungsweise in seinen Ursachen ERHEBLICH abgeschwächt werden kann und das dauerhaft. Die Voraussetzung ist eine angepasste, kohlenhydratarme Ernährungsweise in Verbindung mit Kraftsport.

Bevor ich dir die Fakten aus dem Newsletter vorstelle, möchte ich vorab etwas genauer auf Diabetes eingehen:

Es gibt 2 Typen von Diabetes (auch als Zuckerkrankheit bekannt):

Typ-1-Diabetes (Insulinmangel)

Beim Typ-1-Diabetes handelt es so um eine so genannte Auto-Immunkrankheit bei der sich das körpereigene Immunsystem gegen die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse richtet. Der Körper ist dadurch nicht mehr in der Lage, den mit der Nahrung aufgenommenen Zucker (Kohlenhydrate) zu verwerten.

Insulin wird benötigt, um den Zucker im Blut in die Körperzellen zur Energiegewinnung zu überführen. Die Folge ist, dass sich immer mehr Zucker im Blut anstaut, dass nicht abgebaut wird. Der Körper überzuckert.

Typ-1 ist meist angeboren, kann allerdings durch verschiedene Faktoren im späteren Lebensverlauf ausbrechen.

Merken wir uns: Diabetes Typ 1 wird durch einen Insulinmangel verursacht, weil das Immunsystem des Körpers die insulinproduzierenden Zellen im Körper killt. Zucker kann nicht mehr richtig verwertet werden. Der Körper überzuckert. Exogenes (von Außen zugeführtes) Insulin wird benötigt.

Tpy-2-Diabetes (Insulinresistenz)

Beim Typ-2-Diabetes ist genau das Gegenteil der Fall. Der Körper baut eine Insulinresistenz auf. Das heißt, die Zellen im Körper werden gegenüber Insulin unempfindlich. Das Insulin des Körpers reicht daraufhin bald nicht mehr aus, um den Zucker aus dem Blut in die Zellen zu überführen. In der Folge steigt wiederum der Blutzuckerspiegel.

Das passiert natürlich nicht von heute auf Morgen, sondern ist ein schleichender Prozess. Zunächst reagiert der Körper bei beginnender Insulinresistenz einfach damit, dass er in der Bauchspeicheldrüse vermehrt Insulin produziert, um die aufkommende Resistenz auszugleichen.

Wenn mit fortschreitendem Alter die Insulinproduktion des Körpers abnimmt, beginnt der Teufelskreis. Früher wurde Typ-2-Diabetes auch als Altersdiabetes bezeichnet, eben aus den genannten Gründen.

Typ-2-Diabetes tritt deutlich häufiger auf als Tpy-1 und wird vor allem durch Übergewicht, Bewegungsmangel und falsche Ernährung (zu viele Kohlenhydrate, wenig Ballaststoffe etc.) verursacht.

Merken wir uns: Diabetes Typ 2 entsteht durch abnehmende Empfindlichkeit des Körpers gegenüber Insulin in Kombination mit sinkender Insulinproduktion.

Wenn man an Diabetes denkt, erscheint diese Krankheit zunächst „harmlos“, doch die Folgen sind gravierend:

  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Nierenschäden
  • Erblindung
  • Erektionsprobleme
  • Amputationen
  • Depressionen

Warum man Diabetes heilen kann?

Nun bei beiden Diabates-Typen muss Insulin von aussen in Form von Spritzen oder Tabletten zugeführt werden. Besonders bei Typ 2 ist das fatal, denn die Resistenz der Körperzellen wird zunehmend größer. Im gleichen Zuge steigt die Dosierung des Insulins und demensprechend auch die Folgeerscheinungen/Nebenwirkungen.

Und was ist die Ursache von alledem? Zucker beziehungsweise Kohlenhydrate

Kohlenhydrathaltige Lebensmittel wie Brot, Reis, Nudeln, Milch, Schokolade, Obst, Fruchtsaftgetränke und und und werden im Körper in verschiedene Zuckerformen umgewandelt, die natürlich aus dem Blut in die Zellen zur Energiegewinnung transportiert werden müssen.

Und was ist dazu nötig? Du hast es sicher schon erraten: Insulin

Fehlt Insulin beim Verzehr von Kohlenhydraten, ist die Energiegewinnung futsch beziehungsweise es entsteht ein „Blutzuckerstau“ (Überzuckerung). Wer an dieser Stelle clever ist und sich auskennt, sagt: „Ich brauche doch eigentlich gar keine Kohlenhydrate!“ Richtig!

Hier habe ich mit meiner Diskussion begonnen, weil ich der festen Überzeugung bin, dass ein Mensch völlig ohne Kohlenhydrate bestens überleben kann. Vor allem aber Diabetiker.

Ich habe persönlich sehr oft eine kohlenhydratarme beziehungsweise kohlenhydratfreie Ernährungsweise befolgt (siehe hier und hier), die in keinster Weise die Lebensqualität einschränkt. Auch nicht den Muskelaufbau oder die Leistungsfähigkeit des Körpers im Allgemeinen.

Wie man Diabetes heilen kann?

Da Diabetes oft durch Übergewicht, Bewegungsmangel und eine falsche Ernährungsweise ausgelöst wird, muss dementsprechend natürlich genau das Gegenteil dessen umgesetzt werden.

Das heißt, man sollte sich zunächst vom lästigen „Ballast“ befreien und abnehmen. Dazu eignet hervorragend Sport beziehungsweise das von mir favorisierte Krafttraining. Bewegung und Muskelaufbau im Allgemeinen verbessern die Insulinsensibilität der Zellen. Diese Fakten kommen in erster Linie den Typ-2-Diabetikern zu Gute, die somit entweder völlig auf Insulin verzichten oder zumindest die Dosierung herunterschrauben können.

Da die natürliche Produktion von Insulin im Alter abnimmt, kann Sport allein nicht helfen. An dieser Stelle gesellt sich der Punkt Ernährung hinzu.

Ernährt sich ein Diabetiker (Tpy-1 und Typ-2) ausschließlich ketogen, das heißt absolut ohne Kohlenhydrate, braucht der Körper kein/wenig Insulin, weil im Blut so gut wie kein Zucker vorhanden sein wird.

Die für den Körper nötige Energie wird allein durch so genannte Ketonkörper und Fett bereitgestellt.(Ketonkörper sind körpereigene Kohlenhydratersatzstoffe.)

Eine ketogene Ernährung besteht zu 60 bis 70% aus Fett und zu 40 bis 30% aus Eiweiß. Das heißt man ernährt sich ausschließlich von Fleisch, Eiern, Ölen, Käse und Co. Keine Schokolade, kein Brot, kein Fast Food, keine Säfte und so weiter.

Angepasste Ernährung und Sport wirken doppelt bei der Gewichtsreduktion.

Das große ABER

In der Diskussion mit meinen Familienmitgliedern kam auf, dass ein Verzicht auf all die leckeren Nahrungsmittel die Lebensqualität erheblich einschränkt.

Da muss ich ehrlich gestehen: Das stimmt.

Doch man sollte auf der anderen Seite das eigene Leben und die eigene Gesundheit betrachten.

Wenn man bereit ist seine Gesundheit zu Lasten des momentanen Genusses zu beeinträchtigen, dann ist das natürlich vollkommen ok. Man sollte allerdings bedenken, dass Essen nur eine Funktion erfüllt: Den Körper mit lebensnotwendigen Nährstoffen und Kalorien zu versorgen.

Man lebt nicht, um zu essen, sondern man isst, um zu leben!

Hat man diese Gedankenhürden genommen und akzeptiert seine neue Ernährungsweise (seinen neuen Lebensstil) ohne Reue und ohne einen Gedanken an Verlust von Lebensqualtität, hat man den ersten Schritt in Richtung erfülltes, gesundes Leben ohne Diabetes getan.

Eine kleine Einschränkung in der Ernährung bietet eine erhebliche Aufwertung der allgemeinen Gesundheit. Nicht nur heute, sondern langfristig. Ich denke diese Gleichung fällt bei gesundem Menschenverstand zu Gunsten einer angepassten Ernährungsweise aus oder!?

Ich würde persönlich auf alles Verzichten, um mehr vom Leben zu haben, selbst wenn der Genuss ein Stück Lebensqualität darstellt. Geniessen kann man Essen auch ohne Kohlenhydrate!

Auf der anderen Seite steht das Argument der heutigen Medizin. Natürlich ist man durch die Zufuhr von Insulin frei von Ernährungssorgen. Man kann essen, was man möchte. Leider bekämpft man somit nur die Symptome der Krankheit Diabetes und nicht dessen Ursache. Vor allem beim Typ-2 vergrößert man die Resistenz der Zellen im Körper durch die dauerhaft exogene Zufuhr von Insulin. Das hat zur Folge, dass noch mehr Insulin nötig ist und die Nebenwirkungen beziehungsweise Folgeerscheinungen immer stärker werden.

Hier setzt der oben erwähnte Newsletter-Artikel an, den ich im Folgenden frei aus dem Englischen übersetzt habe:

Wie du mit natürlichen Methoden Diabetes heilen kannst?

Diabetes ist die Nummer 1 Krankheit der modernen Zeit. Mehrere 10 Millionen US-Amerikaner (Über 7 Million Deutsche + wahrscheinlich über 4 Million, die noch nicht diagnostiziert wurden, laut diabetes-ratgeber.net) haben Diabetes und erhalten Rezepte für Diabetes-Medikamente, die nur die Symptome, aber nicht die Ursachen angehen.

Eine groß angelegte Studie an der Duke University School of Medicine, die in der Zeitschrift New England Journal of Medicine zeigte, dass Diabetes-Medikamente nur eine sehr geringe Wirkung aufweisen und unter ihren Versprechen lagen. Noch viel erschreckender ist, dass diese Medikamente Risiken bergen und gefährliche Nebenwirkungen zeigen.

Forscher der Duke Universität fanden heraus, dass die Kombination aus dem Blutdrucksenker Diovan (valsartan) und dem Anti-Diabetes-Medikament Starlix (nateglinide) das Herzinfarktrisiko nicht senken konnte und dass Diovan nur in geringem Maße dazu beitrug die Symptome von Diabetes Typ-2 zu mildern, nicht jedoch zu dessen Ursachen zu beseitigen!

Vielleicht noch erstaunlicher ist der Fakt, dass fast alle Diabetes-Medikamente eine Gewichtszunahme (wir erinnern uns an die Ursache von Diabetes) zur Folge hatte und im schlimmsten Fall sogar die totale Abhängigkeit von Insulin-Injektionen verursachte. So auch die übereinstimmenden Forschungsergebnisse von Krentz, Nichols und Gomez-Caminero in den 2 kürzlich veröffentlichten Artikeln Current Medical Research Opinion und Diabetes Obesity Metabolism. 

Der Hauptverantwortliche Forscher der Studie an der Duke Universität Robert Califf sagte: „Das ist eine ernüchternde Bestätigung und macht deutlich, dass man sich weiterhin auf die Verbesserung des Lebensstils konzentrieren sollte.“

Leider hat die allegemeine Medizin total darin versagt Patienten dabei zu helfen Diabetes auf natürlich Art und Weise zu heilen. Dieser Fehler ist unentschuldbar, wenn man bedenkt, dass jeder mit dem richtigen Plan Diabetes Tpy-1 und Typ-2 innerhalb von nur 4 Wochen umkehren kann.

Auf eine Art und Weise, die …

  • den Blutzuckerspiegel unter Kontrolle hält
  • Typ-1 Diabetes stoppt
  • Typ-2 Diabetes heilt
  • die Abhängigkeit von Medikamenten eliminiert
  • extrem einfach, günstig und natürlich ist
  • die bereits unzähligen Betroffenen auf der ganzen Welt geholfen hat

Das gute ist, dass einige Diabetiker bereits wissen, was funktioniert. Das haben sie Ärzten zu verdanken, die die Notwendigkeit von Training und Ernährung erkannt haben.

Zu viele Ärzte besprechen noch nicht einmal die Ernährung mit ihren Patienten. Und die Ärtze, die es machen, beschreiben nur eine sehr einschränkende Ernährungsweise oder unrealistische Trainingseinheiten.

Ein veröffentlichtes Paper der Society for Biomedical Diabetes Research sagt: „Diabetes-Patienten berichten … von verwirrenden und gegensätzlichen Ratschlägen von einer Vielzahl von Quellen.“

Das Resultat ist, dass Diabetes-Partienten „ein restriktives Essverhalten zeigen, ein Gefühl der Entbehrung aufbauen und die starre Einhaltung als einzigen Weg zur Diabetes -und Gewichtskontrolle sehen. In der Folge treten dann vermehrt Fressattackten auf und eine tiefe Unzufriedenheit aufgrund der Zurückhaltung beim Essen.“ […]

Die Doktorin Ann Albright (Vorsitzende  der CDC’s Division of Diabetes Translation) sagt: „Erfolgswirksame Programme zur Verbesserung des Lebensstils, vor allem im Bereich der Ernährung und der körperlichen Aktivitäten, müssen vermehrt einem breiten Publikum verfügbar gemacht werden, weil der Einsatz (Begleiterscheinungen von Diabetes) sonst viel zu hoch ist.“

Das Schlüsselwort ist hierbei: „erfolgreiche Programme“

Um erfolgreich Diabetes zu bekämpfen, muss man exakt wissen, welche Nahrungsmittel man bei Diabetes essen kann, die man persönlich liebt und die Muskulatur regelmäßig aktivieren!

Dr. Scott Saunders sagt: „Natürliche Ansätze sind der Schlüssel“ und „Im Studium der natürlich Medizin liegt die Power“ […]

Wenn du an Diabetes oder einer Vorstufe leidest, solltest du diese Tatsachen nicht ignorieren. Diabetes kann tödlich sein, wenn du es zulässt.

Folgende Quellen habe ich für diesen Artikel herangezogen:

Abschliessende Worte

Es gibt zwei Dinge im Leben, die wertvoller als alles andere sind: Gesundheit und Zeit

Wenn man die Zeit schon nicht beeinflussen kann, dann bitte doch die Gesundheit oder!?

Vor ein paar Tagen bin ich durch eine sehr kontroverse Präsentation auf dieses Thema aufmerksam geworden.

Ich bin niemand, der Verschwörungs-Theorien mag, aber mich hat diese Präsentation zum Nachdenken angeregt:

  • Sind wir wirklich von der Pharmaindustrie abhängig?
  • Wollen unsere Ätze uns nicht helfen oder können sie es nicht?
  • Müssen wir krank sterben oder können wir gesund leben?

Bevor du dir die folgende Präsentation ansiehst, möchte ich dass du weißt, dass das nicht meine Webseite ist und dass ich diese Leute nicht kenne.

Schaue dir alles an, wenn du gesund werden und bleiben möchtest!

Auf dieser Webseite findest du die Präsentation, von der ich die ganze Zeit rede:

http://www.krankheiten-verlieren.info

Ich hoffe die Pharmaindustrie findet diese Präsentation nicht so schnell, sonst wird es die wertvollen Informationen darin bald nicht mehr geben…

Mir ist meine Gesundheit extrem wichtig, denn meine Maschine „Körper“ ist nur so gut, wie ich sie pflege. Wenn ich ihr schlechten „Kraftstoff“ (Ernährung) gebe, wird dieser mit schlechter Leistung reagieren.

Gesunde Grüße

Thomas

P.S.: Was denkst du über diesen Artikel? Ist meine Sichtweise vielleicht total falsch oder fehlen Bestandteile ? Ich freue mich deine Meinung unten im Kommentarfeld zu lesen 🙂

1 Tipp gegen Bauchfett

Ich hatte Bauchfett, bis ich diesen einmaligen Tipp entdeckte

Du wirst erstaunt sein, wie einfach und schnell du einen flachen Bauch oder Sixpack bekommen kannst, ohne stundenlanges Training, ohne Pillen und ohne Bauchübungen.

Thomas Bluhm
 

Hey, ich bin Thomas. Ich bin lizenzierter Fitness Trainer, Autor und liebe seit 20 Jahren den Kraftsport, schwere Gewichte und seit kurzem auch Nespresso Kaffee :-) Hier auf meinem Blog teile ich mein Wissen und meine Erfahrung über Fettverbrennung und Muskelaufbau.

Klicke hier, um einen Kommentar zu schreiben 68 Kommentare
muskeltyp

ein sehr informativer beitrag! und er macht mut =)

Antworten
Bernadette

Sorry aber eine Ernährung gänzlich OHNE Kohlenhydrate ist nicht möglich. Selbst in Fleisch, Eier, Käse (wie von dir angeführt) befindet sich IMMER auch eine kleine Menge Kohlenhydrate.

Belegt ist außerdem, dass der Körper durch gleichzeitige Zufuhr von Kohlenhydraten Eiweiß besser aufnehmen kann.

Daher ist die Kombination aus regelmäßigem Sport (arbeitender Muskel produziert Interleukin 6 und regt damit die Insulinproduktion im an) und einer lediglich kohlenhydratreduzierten Ernährung (primär die „bösen“ Arten weglassen) nach heutigem Stand der Wissenschaft die beste unterstützende Maßnahme.

Viele Diabetes-Patienten meinen sogar, unabhängig vom Essen keinen Unterschied in der Symptomatik zu merken – sprich die Bauchspeicheldrüse produziert, egal was gegessen wurde, immer wieder noch Schübe von Insulin, was zu den unangenehmen Schwankungen mit Durchfall etc. führt.

Regelmäßiger Sport kann diese Schwankung stark reduzieren (wichtig ist regelmäßig, denn der Körper ist auf die „hormonelle Unterstützung“ genauso angewiesen wie auf regelmäßige externe Insulingabe) und dadurch können auch Kohlenhydrate wieder besser aufgespalten/aufgenommen werden können.

Der Faktor Sport ist bei der komplexen Problematik also wichtiger als der Faktor Ernährung. Das gänzliche Weglassen von Kohlenhydraten ist nicht sinnvoll und auch gar nicht möglich.

Antworten
Thomas - Autor von "Die Wahrheit über Muskelaufbau"

Hallo Bernadette,

Vielen lieben Dank für deinen Beitrag zu diesem Artikel.

Mit besten Grüßen

Thomas

Antworten
Cars10

Der Tenor des Artikels, auch in seiner bewusst gewollten Überspitzung, gefällt mir. Wie oft muss man hören „Der Doktor kriegt meinen Blutzuckerspiegel/Cholesterinspiegel/Blutdruck etc. etc. nicht in den Griff!“. „Der Doktor“! NULL Eigenverantwortung und NULL Bereitschaft, selbst etwas für die eigene Gesundheit zu tun, außer halt zum Arzt zu dackeln. Aber das zahlt ja dann wenigstens die Gesellschaft…

Antworten
Thomas - Autor von "Die Wahrheit über Muskelaufbau"

Hi Cars10,

super, dass der Unterton verstanden wird. Ich stimme dir in jedem Punkt überein.

Wer meckert oder klangt, handelt fremdbestimmt und nicht eigenverantwortlich.

Ich denke jeder erwachsene Mensch sollte ein gewisses Maß an Selbstbestimmung mitbringen und manchmal auch Autoritäten oder Meinungen in Frage stellen.

Ärzte sind auch nur Menschen mit erworbenen Wissen und habe ihre Fehler. Steht dann dahinter noch eine Industrie, wird es gefährlich.

Das klingt recht negativ… ich möchte aber damit deutlich machen, dass Krankheiten, wie beispielsweise Diabetes, durch einfachste Lösungen gemindert werden können.

Der Gesundheit zuliebe…

Gruß

Thomas

Antworten
Christian

HEILEN?? Ohman TYP 1 kann man beim Menschen noch nicht heilen. Es gibt interessante Ansetze ja aber das wars auch. Finde es abscheulich mit Wort „Heilen“ zu werben.

Und ohne Kohlenhydrate gehts es nun mal auch nicht. Irgendwie muss das Hirn ja wohl seine Power bekommen und da ist ein geringer Anteil an Kohlenhydraten ein absolutes muss.
Insulin ist nicht das Problem. Selbst wenn ich Kohlenhydrate verringer ist Insulin alleine beim Typ 1 ein muss. Ohne Insulin keine Umsetzung von Kolenhydrate zu der Energie die das Gehirn benötig.

ErGO FAIL VON DIABETES UND HEILUNG IM SELBEN SATZ ZU SCHREIBEN!
Ach und ja auch ich weiss Sport tut uns allen gut aber bestimmt nicht dieses Muskelaufpumpen bis zum Exitus

Antworten
lucy

Auch Fett-Eiweiß wird durch die Verstoffwechslung im Körper zu Zucker. Der Typ 1 braucht auch dafür Insulin.

Antworten
Thomas - Autor von "Die Wahrheit über Muskelaufbau"

Hallo Christian,

danke für deine Meinung zu diesem Artikel.

Beste Grüße

Thomas

Antworten
Sonja

HALLO Thomas!
Ich habe sehr aufmerksam deinen Artikel gelesen und kann es nur bestätigen…Leider aus eigener erfahrung… typ2!
Das was du in deinen Artikel schreibst habe ich so das erste mal gehört oder zumindest verstanden. Was mich in meiner schon vorhandenen meinung …das mich der artzt dumm sterben lässt… nur noch bestätigt hat.
Essens keine schokolade mehr war alles was er mir gesagt hat! In einer vermeintlichen Kostenlosen Diabetikerberatungsstelle an die ich mich hilfesuchend gewand habe wurde ich so abgezockt das ich es mir nach meinen ersten besuch und 75 euro weniger einfach nicht mehr leisten konnte dort 2 mal die woche zu erscheinen. Ja ich habe auch starkes übergewicht und ja ich bin auch ein sprortmuffel… keine frage! Aber dank deinen Bericht erscheint mir das ganze nicht mehr so hoffnungslos! Ich habe mir auch die beiträge von den „gegnern“ der Theorie durchgelesen, LEIDER! Weder besonders inteligent geschrieben… und wiedersprüchlich in sich selbst… gratulation! Thomas ich bedanke mich für diesen artikel und werde es versuchen umzusetzten,da endlich wieder motivation da ist. DANKE! Glg Sonja!

Antworten
Steffi

Hallo Thomas,
spreche hier als Mutter eines kleinen Mädchens mit Typ 1 Diabetes! Schöööön wär es mit deiner Heilmethode leider ist das beim Typ 1 nicht so einfach wie Du behauptest. Z.B. bei Verzicht von KH kommt es hier zu einer Unterzuckerung, die sich nur mit KH/Zuckerarten stoppen lässt. Dieser anschliessende Anstieg von KH muss anschl. mit zusätzlichem Insulin reguliert werden. Auch in verschiedenen Situationen kann der Blutzucker steigen wie z.B. Stress, bei manchen Diabetikern sogar beim Sport. Also, ich könnte hier noch eine letanei schreiben…..aber dies nur, damit Du einen kleinen Eindruck hat…ist nicht alles „so einfach“
lieben Gruss
Steffi

Antworten
Kati

Ganz genau Lucy. Es wird alles zu Zucker. Das ist für Typ 1 Katastrophe. Für mich persönlich. Bin Typ 1 seit 4 Jahren und es ist die Hölle. Das schlimmste ist das Insulin auch die Fettverbrennung hindert. Ich versuche nach der Schwangerschaft noch 15 Kilo runter zu bekommen. Es tut sich einfach nichts! Ob Sport,ob oh Kh. Es geht nicht!! Bin auch nicht faul. Mein Mann ist auch Bodybuilder und wir achten auf alles mögliche. Es geht nicht!! Bin echt am verzweifeln. Vor der Schwangerschaft wog ich nette 63 kg, fühlte mich auch sehr wohl. Hatte auch schön Muskel aufgebaut. Weil!!!! Beim Sport und Insulin!!! Nach dem Sport aß ich meistens nur Eiweiß außer ich unterzuckerte dann Kh.. Kamm dann das Insulin in Spiel worde es alles schön in die Muskeln transportiert. Ich fühlte mich Super. Und jetzt mache Sport baue zwar Muskeln auf aber verbrenne das Fett nicht. Und da ist Hölle!!!!! Vielleicht hast du noch in Tipp???!!!!!! Lg

Antworten
Simon

Hallo,
1. ohne Kohlehydrate leben funktioniert nicht. Mit wenig auch nicht gut.
2. Selbst wenn brauch der Körper nicht nur für Kohlenhydrate Insulin sondern hat ohnehin einen gewissen Tagesbedarf der unabhängig ist.
3. Neben dem Tagesbedarf hängt der Blutzuckerspiegel von vielen vielen Faktoren ab wie Sport, akkuter Krankheit, anderen Medikamenten, etc. etc.
4. Wie Christian bereits geschrieben hat ist es (inbesondere beim Inhalt des Artikels) beim aktuellen Stand ein No-Go von „Heilung“ zu sprechen.

Dass Sport und eine gute Ernähung für Diabetiker (genauso wie für jeden anderen Menschen) wichtig ist, steht natürlich außer Frage.

Viele Grüße

Antworten
Lisa

Dein Artikel ist grundsätzlich gut geschrieben, aber er wirkt ziemlich veraltert. Bin selber Diabetiker und da ist einiges übertrieben bzw. einfach nicht der heutigen Zeit angepasst.
Wenn man Zum Beispiel eine gut eingestellte Therapie hat, kann man alles machen und vor allem alles essen was einen lieb ist.
Lg

Antworten
10 Super-Gewürze für mehr Gesundheit & eine bessere Fettverbrennung

[…] Zimt ist extrem hilfreich bei der Stabilisierung des Blutzuckerspiegels und ist damit besonders effektiv für Diabetiker (Typ 1 und Typ 2 Diabetes). […]

Antworten
robert

Also ich bin seit drei Jahren Typ 2 und habe zuletzt immer mehr spritzen müssen um meine Werte halten zu können.
Vor 2 Monaten hatte ich es satt ,ich fing mit Krafttraining an.
Und stellte meine Ernährung um.
.
Von 125 kg auf 118 kg in 2 Monaten.
Von 35% auf 29% Koerperfett.
Und jetzt kommt der
Hammer….
Seit 2 Tagen ist kein Insolin mehr nötig……
Mittlerweile habe ich super Werte .
Leute macht einfach Sport und esst vernuenftig.
Ich Persoenlich mach so weiter .!!

Antworten
Manfred Mayer

Hallo,
ich bin über 20 Jahre Diabetiker Typ2, und nehme seitdem Medikamente dagegen ein.
Ich finde die Beiträge sehr interessant, und hilfreich.
Wobei die kohlenhydratlose Ernährung von Dr. Atkinson sehr populär wurde, aber auch viele
Widersprecher fand.
Darum bin ich eher der Meinung, dass eine hauptsächlich kohlenhydrahtfreie Ernährung
besser ist.
Vor meiner Zuckerkrankheit hatte ich nie Medikamente eingenommen.
Nun werden es immer mehr Medikamente, da durch
die Nebenwirkungen der ersten Medikamente Folgeschäden entstanden. Der lachende Dritte ist die Pharmaindustrie.
Darum werde ich jetzt eine kohlenhydrahtarme Diät beginnen, und wieder mehr Sport betreiben um von den Medikamenten nach und nach loszukommen.
Eine weitere Hoffnung habe ich von meinem Schwiegervater aus Bosnien, der sich sein Leben
lang mit Heilpflanzen beschäftigt.
Er versprach mir ein pflanzliches Elexir, dass
sich Petmek nennt, und schon viele Menschen von
der Zuckerkrankheit geheilt haben soll.
Zur gegebenen Zeit, werde ich gerne davon berichten, inwieweit mir dieses Mittel geholfen
hat.
Gute Besserung an alle von dieser Krankheit Betroffenen wünscht

Manfred Mayer

Antworten
Tina

Ich kann als Typ 2 Diabetikerin diesem Artikel nur beipflichten. Bei Typ 1 kann ich es mir schwerer vorstellen, jedoch kann eine kohlenhydratarme Ernährung sicher zum Wohlbefinden beitragen, da man nicht mehr soviel Insulin spritzen muss und die Zuckerspiegel stabiler bleiben.

Angefangen hatte es bei mir, dass ich wegen schlechtem Allgemeinzustand es nicht zur Diabetikerschulung geschafft habe. Mein Metformin hab ich, aber das kann nicht alles sein. Weiterhin habe ich Gicht mit knapp 30 und naja, ein metabolisches Syndrom.

Über Recherchen und Recherchen im Netz bin ich drauf gekommen: Kohlenhydrate und insbesondere Fruchtzucker sind schuld gewesen! Auf Fructose reagiere ich schon lange mit heftigem Durchfall, Ärzte meinten, es wäre psychosomatisch. Stimmte aber nicht! Fructose sorgt für Gicht, Kohlenhydrate allgemein sind der Brennstoff für das Feuer Diabetes Typ 2. Und Brot zum Frühstück und ich war so müde, dass ich wieder ins Bett kriechen konnte und bis abends geschlafen hab.

Ich ernähre mich inzwischen ketogen und lege alle 7-14 Tage einen Kohlenhydrattag ein, um nicht den Stoffwechsel herunterzufahren. Es klappt gut, ich habe abgenommen (auch dank Metformin, womit ich endlich den Anstoß bekomme, meine Zuckerspiegel zu senken), nehme weiterhin ab und an den Kohlenhydrattagen ist mein Blutzucker im Absolut normalen Bereich! Ich hab vor Freude geweint. Nur über Nacht fliege ich aus der Ketose, da steigt mein Zucker noch, aber auch nicht jede Nacht. Aber mir ist immer warm während der Abnahme und mit „einfach weniger essen“ hab ich so dermaßen gefroren, dass ich blaue Fingernägel bekam. Mein Stoffwechsel ist zum Schluß schon vor jeder Mahlzeit herunter gefahren. Damit war Abnahme unmöglich.

Moderne Medikamente, insbesondere Insulin, sorgen dafür, dass man sich sicher fühlt. Aber noch nie gab es so viele Amputationen wie jetzt. Es ist kein Freischein fürs ungehemmte Schlemmen. Man spielt damit nur der Pharmaindustrie unnötig Geld in die Taschen, wenn man sich darauf verlässt. Denn mit Ernährungsumstellung allein verdient die Pharmaindustrie kein Geld, also bekommt man einen Freischein. Von Insulin nimmt man aber zu und mehr Fülle = höhere Insulinresistenz. Logisch? Ja!

Also, kein Brot, kein Reis, keine Säfte, keine Nudeln, keinen Zucker, kein Mehl, etc. Wenig Obst,(Faserstoffe darin machen Fructose unschädlich), am besten Beerenobst. Dafür viel frisches Gemüse, Fleisch, Eier, Käse, wenn man ihn verträgt, Salat und eine Handvoll Nüsse. Gern auch mal alles in Kombi.

Tatsächlich bekomme ich weniger Heißhunger, nämlich gar keinen und selbst Hunger überstehe ich ohne Unterzuckerungen. Und ich bin viel länger satt. Appetit auf Süßes bekomme ich, wenn ich mich dem optisch und geruchlich aussetze. Aber lieber kurz leiden, als später faulendes Fleisch an den Füßen.

Hiermit habe ich nun schon etliche Kilos abgenommen. Ursprünglich wollte man mir den Magen operieren, einen Bypass. Danach hätte ich fast genauso essen können. Dann lieber freiwillig und ich kann alle Vitamine aufnehmen.

Ich fühle mich wacher, seelisch ausgeglichener, fitter und meine Hautprobleme verschwinden. Auf die nächste Blutuntersuchung bin ich sehr gespannt…! Aber ich spüre schon, wie es besser wird. Wenn ich einigermaßen fit bin, möchte ich auch noch mehr Bewegung haben, zum Schluß war schon einkaufen eine Qual. Vorher war es fast unmöglich spazieren zu gehen und durch Ernährung und Abnahme allein bin ich eher dazu in der Lage. Krafttraining wäre schön, oder schwimmen.

Daumen hoch für diesen Artikel und es ist nicht altertümlich, sondern fortschrittlich.

Antworten
Thomas Bluhm

Halo Tina,

vielen lieben Dank für deinen Kommentar 🙂

Ich wünsche dir alles Gute

Beste Grüße

Thomas Bluhm

Antworten
Sven

Nein. hatte schon einen sensor an meinem Körper der mir das nachgewiesen hat. Nur ganz gering, kaum erwähnenswert.

Antworten
Matthias

Hallo lieber Schreiber,
möchte das hier ganz sachlich ausdrücken:

Eine Reduktion von KH beim Typ2 Diabetiker mag hilfreich sein das Gewicht zu verringern. Folge: man benötigt weniger Insulin oder sogar kann man gänzlich darauf verzichten.

Beim Typ1 Diabetiker ist ein Verzicht von KH wenig hilfreich.
Eiweiß und Fett wird im Körper immer zu Glucose (KH) umgewandelt, da dies der einzigste Stoff ist, der eine biologische Oxidation (Verbrennung zur Energiegewinnung) möglich macht. Ansonsten würde man irgendwann tot umfallen, wenn man vollkommen auf KH verzichten würde.
Fett und Eiweiß ist nur eine Speicherform und kann nicht direkt zur Energiegewinnung benutzt werden!
Da hilft es auch nichts, wenn sich ein Gesunder einen Sensor anbringt und selbst beim Diabetiker beweist dies gar nix, da die Aufnahme von Fett und Eiweiß und Umwandlung in Glucose sehr sehr verzögert ist im Gegensatz zu KH!
Somit braucht der Typ1 Diabetiker auch ohne irgendeine KH-Aufnahme Insulin, da ohne Insulin keine Glucose aus dem Blut in die Zellen gelangen kann.
Deine Argumentation in Bezug auf Typ1 Diabetes ist gänzlich falsch!!!

Antworten
Kerstin Roth

Wow, Hallo Herr Mayer –
das wäre echt toll, wenn ich mehr über das Elexir erfahren könnte. Bin ein normalgewichtiger Diabetiker. Schon immer normalgewichtig und eher zu wenig Kilo als zuviel. Sport habe ich auch immer gemacht und konnte Leute, die sich nicht bewegen einfach nicht verstehen. Ich werde mit Tabletten behandelt. Aber zunehmend fühle ich mich schlecht und meine Werte sind auch nicht gerade berauschend. Gerne würde ich mal was neues ausprobieren. Deshalb nochmal meine Bitte; bitte etwas mehr über dieses Elexier. (Da könnte ihr Schwiegervater ja ein Multimillionär werden -:)
Vielen Dank im Voraus und viele Grüße
Kerstin

Antworten
Simba

Hallo, Ihr Lieben,

bei mir wurden vor 3 Monaten erhöhte Blutzuckerwerte festgestellt, Typ II. Nun soll ich erstmal Diät machen (KEINE KH!). Das schaff ich aber nicht, esse morgens ein dunkles Brötchen mit Pflanzenmargarine und 1 Stück Obst, mache wieder mehr Sport, besonders regelmässig Frühsport, viel spazieren gehen, gut atmen (viel Sauerstoff aufnehmen), viel trinken. Ansonsten Gemüsepfannen, Obst, Linsen, Nüsse und ab und zu ein paar Scheiben Ziegenkäse. Ich esse nämlich so gut wie nix vom Tier mehr. Bisher hab ich 8 kg abgenommen und in der Apotheke 5 x den Nüchternzucker messen lassen, er war immer normal. Anfang Mai hab ich wieder Labortermin. Aber ich beachte auch die psychische Komponente die da sagt, dass die Bauchspeicheldrüse was mit Lebensfreude zu tun hat. Auch da schau ich, wie ich mir wieder mehr Freude in mein Leben bringen kann. Die Vergangenheit liebevoll verabschieden, mich immer wieder mir selbst zuwenden und mich über das freuen, was gerade da ist.

Ich wünsch uns allen Heilung!

Liebe Grüße

Antworten
Antje

Hallo Thomas,

ich bin aufgrund einer Google-Recherche auf Deinen überaus interessanten und hilfreichen Artikel gestoßen…

Auch bei mir wurde vor 5 Jahren Typ 2 festgestellt, ich wurde auf Tabletten eingestellt und alles war gut.. dachte ich. Ich kann ja essen, was ich will, die Tabletten regeln das schon… falsch gedacht. Zwar hat sich mein Langzeitzucker auf ein Ergebnis eingependelt, das OK ist, aber schon die ganzen Jahre habe ich mir schon so meine Gedanken gemacht.

Nun hat es vor ein paar Wochen endlich KLICK ! gemacht in meinem Kopf und der Schalter wurde umgelegt… ich ernähre mich nun fast komplett ohne Kohlenhydrate, nehme gar keinen Zucker mehr zu mir und fühle mich fantastisch.

Seit 3 Wochen treibe ich nun regelmäßig Sport, gehe 6 mal die Woche intensiv walken mit einer Geschwindigkeit von durchschnittlich ca. 6,5 bis 7 km/h und betreibe einige Workouts zum Muskelaufbau und zur Gewichtsreduzierung.

Seit dem habe ich ohne Probleme über 10 kg abgenommen.

Nun habe ich am 7.5.13 einen Termin gemacht zur Blutabnahme zwecks Überprüfung meiner Werte und bin gespannt was dabei herauskommt…

Meine Ärztin weiss noch nichts von meiner KH-armen Diät und meiner sportlichen Aktivität, das werde ich ihr erst nach der Besprechung meiner Werte mitteilen…

Und wenn ich mit dieser Ernährungsweise meinen Diabetes heilen kann, dann hat sich aller Verzicht gelohnt…

Wenn es Dich und auch die anderen interessiert, werde ich das Ergebnis der Untersuchung hier mitteilen…

Bis dahin, liebe Grüße

Antje

Daten zu mir:
40 Jahre alt
Körpergröße: 172 cm
Ausgangsgewicht 1.3.2013: 108,2 kg
aktuelles Gewicht: 98 kg
Letzter Langzeitzuckerwert: 6,1 (gemessen 4. Quartal 2012)

Antworten
Antje

Ich möchte noch kurz etwas anfügen…
Ich nehme noch immer Kohlenhydrate zu mir, nur nicht in Form von Zucker oder weißen Mehlen etc.

Ich beziehe meine KH aus Hülsenfrüchten wie z.B. Kidneybohnen, Erbsen, Linsen etc…
Diese stehen jeden Tag auf meinem Speiseplan.

Und seit ich keine „bösen“ KH mehr meinem Körper zufüge, fühle ich mich sehr wach und fit. Selbst das mittägliche Schläfchen nach der Arbeit ist völlig aus meinem Leben verschwunden… Ich strotze vor Elan und Power.

Dies nur mal als Zusatzinfo, bevor es heißt der Körper kann ohne KH nicht leben…

Desweiteren verzichte ich auf Obst und Milchprodukte (nur an Sporttagen, esse ich nach meiner Walking-Einheit einen Naturjoghurt ohne alles für die wichtige Eiweißzufuhr oder irgendein Stück Obst)

Ich mache jedenfalls so weiter, denn ich fühle mich dabei sehr sehr gut…

Antje

Antworten
Meike

Hallo zusammen,

ich habe leider auch Diabetes Typ 1 und würde mir eine Unabhängigkeit von Insulinspritzen sehnlichst wünschen.

Habe am Anfang auch gedacht, wenn ich auf KH verzichte, kann ich mich selbst ja heilen…

Aber es ist tatsächlich so wie schon gesagt, dass durch das fehlende Insulin im Körper keine Energie mehr in die Zellen transportiert werden kann.

In Folge verbrennt der Körper notgedrungen Fett und Eiweiss aus Muskelmasse, was im ungünstigsten Fall dann im diabetischen Koma enden kann.

Für Typ 2, der ernährungsbedingt ist, glaube ich auch an eine Heilung, zumindest deutliche Verbesserung durch Bewegung, Ernährungsumstellung usw.

Alles Gute

Antworten
Swetlana

Es gibt tatsächlich eine Heilmethode, nennt sich BOGOENERGOTHERAPIE, mit deren Hilfe den Diabetes heilen kann. Die Methode hat ein russischer Arzt entdeckt. Meine Schwester hatte Zucker bei 300 Einheiten gehabt. Sie war einmal bei ihm in einer Gruppenheilung, seitdem ist der Zucker normal bei 105.Ihr Blutdruck war vorher 180, seit der Gruppenheilung ist es 120/80. Im ersten Moment war es für mich unglaublich. Jetzt, seitdem wo meine Schwester über 1 Monat keine Medikamente mehr annimmt, weiß ich , es funktioniert wirklich.
Der guter Mann heißt Boris Golban und man kann über ihn im Internet die wichtige Information finden.
Ihr alle solltet die Hoffnung nicht verlieren.
Es gibt doch einen Wunder!!!

Antworten
chrissi

Einmal vorab: wer sich für ernährung interessiert sollte sich eher biochemie-buch kaufen als ein diät-buch!!

Eine tatasache: ohne kohlenhydrate kann man leben, ohne insulin nicht!

Zucker (~glukose) ist aber trotzdem lebensnotwendig für den körper (gehirn und rote blutkörperchen sind auf glukose angewiesen; ketonköper sind kein völliger ersatz!)
alle anderen zellen können ohne probleme fett verstoffwechseln.

egal was man isst, der glukosespiegel wird deshalb immer
relativ konstant gehalten -> der zucker muss aus anderen nahrungsmitteln (-> fette, proteine) hergestellt werden. das ist verhältnismäßig energieaufwendig. da der körper nicht besonders gerne energie verschwendet (historisch betrachtet ist ein überangebot an nahrung das zeitgeschichtlich kürzere problem!!), ist natürlich der glukosespiegel eher am unteren level. das hat aber noch eine andere folge: bei niedrigem glukosespiegel wird weniger glukose in der leber und im muskel gespeichert. gut, möchte man meinen, eh nicht schlecht, aber dieser speicher ist es, der so ziemlich für die leistungsfähigkeit verantwortlich ist. zucker ist nämlich das energiesubstrat, das am schnellsten in energie umgewandelt werden kann (marathonläufer futtern ja auch keine proteinshakes während eines laufes!!) also keine kh -> weniger glukosespeicher in muskeln und leber-> leistungsfähig eher geringer

noch zu energieverbrauch: die angepriesene „kraft der antischoken-herzen“ die beim abnehmen helfen sollen oder was es sonst noch für „fettverbrennungsmittel“ gibt sind natürlich blödsinn!! warum sollte es für den körper gut sein energie zu verlieren? energie war über jahrtausende extrem wertvoll für den körper u darum bunkert er sie auch (in fett, muskeln und leber)
Was an körperlichen energiefressenden strukturen nicht benötigt wird abgebaut -> muskeln, die nicht beansprucht werden, knochen die nicht belastet werden, gehirnzellen, die nicht… lassn wir das ;))

Aus fett kann der körper nur extrem wenig zucker herstellen -> bei einseitigen diäten oder zu wenig nahrung baut der körper viel proteine aus muskeln ab: daraus sieht man wie unsinnig viele diäten allein deshalb sind!! Die energiefresser nr. 1 werden abgebaut!!

Insulin ist für den körper lebensnotwendig weil es nicht nur den zuckerspiegel senkt, sondern noch viele andere dinge macht. ohne insulin liegt man in kurzer zeit im koma und ist bald tot!!
darum brauchen auch diabetiker typ 1 insulin: der körper hat nach und nach keines mehr, weil er in einem krankhaften prozess die zellen, die es produzieren, selbst zerstört. Wenn die zellen weg sind sind sie leider für immer weg!!
Beim DM2 besteht entweder ein altersbedingter mangel od die zellen sind resistent gegen insulin geworden. Oft ist beides kombiniert.
Sport senkt deshalb den insulinspritzbedarf bei DM 2 UND 1 weil es die insulinwirkung verbessert. Beim DM1 wird er aber aus oben genannten gründen trotzdem NIE null sein!!

Ernährung und gewicht hängen ja zusammen, genauso wie gewicht und insulinresistenz zusammenhängen. Höheres gewicht erhöht die insulinresistenz. Daher auch das risiko für DM2. auch die ernährung hat einfluss auf den insulinbedarf. Mit ausgewogener ernährung (kh inklusive!!) in normalen mengen mit etwas sport wird ein DM2 in jungen jahren sicher sehr unwahrscheindlich sein!!

Antworten
Julian

Sehr gut recherchierter Artikel von einem Nicht-Diabetiker zu diesem Thema. Lob und Anerkennung also auch von mir! Ich selbst habe seit 2 Jahren einen Typ-1 Diabetes. Habe auch schon viel getestet und probiert was die Ernährung angeht.

Ich habe herausgefunden, dass eine gesunde Mischkost zumindest für mich am besten funktioniert. Ich esse jeden Tag mindestens einmal am Tag einen frisch zubereiteten Salat und achte auch auf die Einnahme von ausreichend Eiweiß. Schließlich wirkt sich regelmäßiges Krafttraining extrem positiv auf meinen Gesundheits- und Gemütszustand aus. Mein Hb1Ac liegt im Durchschnitt bei 5,8 %.

Auch der Verzicht auf Alkohol in großen Mengen sowie mindestens eine Stunde Sport am Tag helfen mir sehr. Meine Geschichte und mein Umgang mit Diabetes Type 1 habe ich übrigens hier festgehalten: http://jm1.eu/unheilbarekrankheit (für denjenigen, den es interessiert)

Viele Grüße,
Julian

Antworten
Betty

Halloechen,

Wo fang ich an? Völlig verwirrt Suche ich Infos über Insulinresistenz. Ich verstehe nicht mal ob ich jetzt schon Typ 2 bin oder nicht wenn ich die IR habe. Mein Arzt klärt mich null auf. Ich werde mit medis bestückt und heimgeschickt. Die ernährungsBeraterin sagt mir meine Werte sind ok,mein Essen auch. Nach meiner Frage um Literatur zu dem Thema kriege ich Broschüren,die mir sagen ich soll kh Essen. Meine Rückfragen dazu und der dazu passenden Verwirrung kriege ich gesagt,ja das wäre der neueste Stand der Wissenschaft. Man soll normal Essen wie das fur jeden gesunden Mensch auch empfohlen ist.

Letztes Jahr im Sept habe ich drei Monate auf Süßigkeiten verzichtet. Es war wirklich hart und so einfach und selbstverständlich ist das leider nicht, auch wenn das Leben auf dem Spiel steht. Auf Alkohol und andere Drogen kann man komplett verzichten,auf Essen nicht. Leider. Meine Droge muss ich jeden Tag konsumieren und damit leben dass ich mich zusammenreiße oder der Kampf verliere.

In der zuckerfreien Zeit habe ich 13 Kilo verloren. Das erste mal seit Jahren dass mein Körper ein paar kilos hergeben wollte. Dank auch dem metformin. Ansonsten habe ich alle vollkornprodukte konsumiert aber kein Obst. Auf das reagiere ich sehr schlimm. Sicher eine kopfsache?

Davor war nix zu machen,trotz Sport und Disziplin in der ernahrung. Dann hab ich auf vegan umgestellt und nochmal 12 Kilo verloren, trotz Konsum von süßem zwischendurch mal.

Mein zweiwochen Ausflug in die vegane rohkost war sehr verwirrend. Ich aß zum Frühstück 8 Bananen und zwei pfirsiche als smoothie und hatte die besten bz Werte seit ich Messe…unter 90!!! Abends gabs dann n Salat und es mussten 2500 kcal gegessen werden. Mir ging es super, aber auch das habe ich wie jegliche low carb Ernährung auf Dauer nicht durchgehalten.

Abgenommen habe ich in den zwei Wochen 5 Kilo(leider wieder zugenommen). Viel Wasser naturlich aber davon hat mein Körper auch zu viel. Danach hab ich wieder gegessen wie zuvor als ich erfolgreich abgenommen habe. Mein Gewicht geht weiter runter aber meine zuckerwerte werden schlechter. Obst löst immernoch Rückfalle in die SüßigkeitenFälle aus…was mich sehr belastet. Wie kann das ursprünglichste der Natur schlecht fur mich sein? Sie ist es nur in Kombi mit konventioneller Nahrung.

cIch habe oft versucht kh zu reduzieren. Habe VFF gelebt und nach drei Wochen abgebrochen. Wenn ich süßes anstatt vollkorn zu essen weil ich entzugserscheinungen habe oder aggressiv werde oder psychisch kollabiere, dann muss ich

zurück zur Normalität. Zucker raus,vollkorn rein.

Ich frage mich aber auch, verursacht evtl die Resistenz das ubergewicht oder ist es andersrum. Warum fällt es mir so extrem schwer auf kh zu verzichten. Warum kann ich 20 Bananen am Tag Essen und hab einen traum- bz Wert. Esse ich normal nach der DGE und esse eine banane, Räume ich danach 3000 kcal in Form von schoko und anderem Schrott leer???

Ich hoffe und bete,dass ich mit meiner Methode abnehme undsich dadurch die Symptome verbessern. Habe gelesen dass das bauchfett erheblichen Einfluss auf die bauchspeicheldruse hat. Theoretisch haben also schlanke Menschen keine Resistenz?

Ich habe also in einem Jahr 25 Kilo abgenommen und weiter 35 müssen Folgen damit ich auf 71 kilo und somit normalgewicht komme.

Jeder muss wohl seinen weg finden…

Antworten
Markus

@Christian
Leider bist du auf dem Holzweg.
Das Gehirn benötigt pro Tag ca. 130 Gramm an Kohlenhydraten um arbeiten zu können. Bei einer ketogenen Diät nimmt man aber maximal 20G Kohlenhydraten auf. Der Körper selbst fängt an Ketone zu produzieren (aus Eiweiß und Fett) welches dann als Kohlenhydratersatz genommen wird. Diese Ketone erhöhen aber nicht den Blutzuckerspiegel so dass die Bauchspeicheldrüse nur noch Insulin für die 20 Gramm KH pro Tage ausschütten muss anstatt für 400KH.

Zuviel produzierte Ketone werden durch den Urin ausgeschieden. Daher können diese mit sogenannten Keto Stix gemessen werden.

Die Resistenz nimmt ab und der Blutzucker normalisiert sich. Was aber nicht bedeutet dass man dann wieder ratzfatz am liebsten Kuchen, Schocki, Weintrauben sich reinzieht.

P.S. sobald man im Fettstoffwechsel ist und der Blutzuckerspiegel gleichbleibend bleibt geht Heißhunger auf jegliche Schoki oder Süssspeisen verloren und es ist gar nicht so schwer.

Antworten
Anabole Diät - So baust du krass Fett ab & rasant Muskeln auf

[…] Insulin ist zwar ein hochgradig anabolisches Hormon (aufbauendes Hormon), doch gleichzeitig regt es die Ansammlung von Körperfett stark an. Das erklärt, warum Typ 2 – Diabetiker, die aufgrund einer verringerten Sensibilität ihrer Insulinrezeptoren abnorm hohe Mengen des Hormons produzieren, meist muskulöser und gleichzeitig fetter sind als andere Diabetestypen. […]

Antworten
anne nienhaus

Endlich einmal Kommentare zum kohlenhydratarmen Leben für Diabetiker!!! Ich entstamme einer Diabetikerfamilie. Mein Opa verlor beide Beine, mein Vater bisher einen Unterschenkel, leidet aber an ALLEN Folgeerkrankungen. So war ich ja gewarnt und habe meinen Blutzuckerspiegel schon früh kontrolliert. Komisch….immer nach Nudeln, Reis usw waren meine Werte hoch….da dachte ich, ich könnte diese Kohlenhydrate doch einfach weglassen…Meine Werte sind seitdem in Ordnung, ich habe nicht viel abgenommen, habe allerdings schon immer gerne Sport gemacht. Es geht mir im Alter von fast 60 blendend! Die kohlenhydratarme Ernährungsweise wirkt also. Da dachte ich, man müsste doch von dieser Methode sprechen! Was habe ich mir anhören müssen! Eine Ernährungsberaterin sah meinen baldigen Tod voraus. Wenn man jetzt bedenkt, wieviel menschliches Leid mit dieser Krankheit verbunden ist, welche Summen die Behandlung der Typ II Patienten verschlingt, ist es für mich unbegreiflich, dass nicht intensiv zu dieser Methode geforscht wird! Klar, die medizinische Forschung wird hauptsächlich von der Pharmaindustrie betrieben…

Antworten
Janina

Hallo Thomas,
ich habe eben deinen Beitrag gelesen… Ich bin seit 12 Wochen Diabetikerin Typ 1. Bin 33 Jahre und habe 2 kleine Kinder. Ich habe mir eine Diabetes-Praxis ausgesucht die mir von allen Seiten empfohlen wurde und leider habe ich bisher immernoch keinen Termin beim Doc gehabt. Zuerst hatte ich täglich mit Unterzuckerungen zu kämpfen, jetzt war ich bei dieser Beraterin in der Praxis und da wurde mein Therapieplan umgeändert (Faktoren von 1,5 auf 0,5 z.B.). Leider bin ich nun jeden Abend bei Werten über 200!!! Ich bekomm so langsam nen Depri wegen der Sache… Irgendwie kann ich mich auch nicht damit abfinden, dass dies nicht wieder weggehen soll. Ich habe immernoch die Hoffnung dass das nur ein schlechter scherz ist! Ich habe in der Kindheit zwar Gewichtsprobleme gehabt aber mit Konsequenz und Fleiß mein Leben in den letzten jahren so umgestellt, dass ich nun keine Gewichtsprobleme mehr habe. Ich lebe meiner meinung nach sehr gesund. Bis zum Tag der Diagnose habe ich mich sehr viel von kohlenhydraten ernährt. War eigentlich mein Hauptbestandteil… Nun bin ich bereit auch auf dies zu verzichten. Damit habe ich keine Probleme. NUR WILL ICH DAS ENDLICH IN DEN GRIFF KRIEGEN… Leider sagen die, dass das derzeit nicht geht, denn ich bin in der remissionsphase, sagt die Ärztin :o(

Für eine Schulung bin ich vorgemerkt, doch wann diese stattfindet weiß ich nicht!!! Ich bin verzweifelt… Bitte ich brauche Hilfe, ich Tips, die ich zur Einstellung meines Blutzuckers umsetzen kann.

Antworten
Sven

Ich bin selbst Diabetiker – seit 1999 Typ II und
seit 2010 Typ I. Ich hatte Glück und hatte gleich einen sehr engagierten Diabetologen als behandelnden Arzt der in Hamburg das Netz der diabetologischen Schwerpunktpraxen aufgebaut hat.
Dort wird man wirklich gut betreut und auch der ganze Hintergrund und die Wirkungen des Diabe-tes auf den (Fett)-Stoffwechsel erklärt. Ich habe mich auch selbst noch weiter informiert.

Viele Diabetiker haben auch Probleme mit den
Blutfetten(Cholesterin und Triglyceride(Hyper-triglyzeridämie). Mein Krankheitsverlauf war –
Hypertriglyzeridämie => Insulin-Resistenz => Diabetes Typ II =>Insulinmast

Das Fatale bei dem Ersatz von Kohlenhydtraten durch Eiweiß ist, dass dadurch die Blutfett-werte ansteigen, wenn man zuviel rotes Fleich isst. Man muss also aufpassen welche Eiweiß Quellen man nutzt.

Cholesterin lässt sich nur durch Bewegung senken, da der Körper es selbst herstellt und die Aufnahme durch die Nahrung irrelevant ist.
Die Medikamention durch Statine (Becel ist eigentlich ein Medikament und müsste in Apo-theken auf Rezept verkauft werden) ist nur bedingt erfolgreich, steigert aber die Umsätze der Pharmakonzerne.

Was auch sehr bedenklich ist, dass die ange-strebten Blutfettwerte ca. 30% unter der Werten
der Nicht-Diabetiker liegen.

Außerdem werden ca. alle 10 Jahre die Werte für
die Blutfette und des BMI auf bestreben der Pharmaindustrie runter gesetzt um noch mehr Menschen als behandlungswürdig einstufen zu können.

Zum Schluss noch die aktuelle Ernährungsem-pfehlung aus meiner letzten Diabetikerschulung:

Nährstoffempfehlung
Diabetiker Nichtdiabetiker
50 – 60 % Kohlenhydrate 50 – 60 %
10 – 15 % Eiweiß 10 – 15 %
30 – 35 % Fett 30 – 35 %

Berechnung KCAL
Kohlenhydrate KH 1 g = 4 KCAL= 17 KJ
Eiweiß EW 1 g = 4 KCAL= 17 KJ
Fett F 1 g = 9 KCAL= 39 KJ

Antworten
Martin

Hey!
Du sprichst mir aus der Seele und es ist tatsächlich machbar. Das größte Problem ist immer, daß wir nicht bereit sind „Standards“ in unserem Leben zu ändern. Dann nehmen wir lieber eine Tablette und jammern, daß wir ach so krank sind.
Ich gehe sogar so weit und behaupte, daß Diabetes Typ 2 in maximal 2 Wochen geheilt werden kann. „Geheilt“ im Sinne von: Solange ich nicht in alte Muster mit wenig Sport/Bewegung und vielen Kohlenhydraten zurückkehre.
Dann hab ich noch einen kleinen Fehler gefunden: Du schreibst recht weit oben, daß kohlenhydratarme Ernährung nichts an der Lebensqualität ändert und ein paar Zeilen weiter schreibst Du, daß das wohl so ist. Solltest Du überarbeiten.
Liebe Grüße aus dem Siebengebirge
Martin

Antworten
MaxHeadroom

Hi,

…streng betrachtet ist sicher ein geringer Anteil KH enthalten – aber ganz sicher keine „schnellen“ KH, die den Blutzucker antreiben, die Insulinproduktion pushen und im Ergebnis die Resistenz noch verstärken.

Am Ende des Tages zählt der gesamte Anteil KH und der sollte bei ketogener Ernährung noch unter 30g/Tag liegen.

Wenn man dann noch „gute“ Fette zu sich nimmt – speziell Omega3 – dann hat man wirklich viel für seine Gesundheit und gegen Diabetis getan.

Gruss
MH

Ketone – oder strenges LowCarb – haben wissenschaftlich bewiesene, positive Effekte auf Diabetis 1/2.

Antworten
MaxHeadroom

@Simba

„…Das schaff ich aber nicht, esse morgens ein dunkles Brötchen mit Pflanzenmargarine und 1 Stück Obst…“

Wille versetzt ja bekanntlich Berge. Dir fehlt der Wille, was schade ist.

Du hast nur eine Bauchspeicheldrüse. Sei nett zu ihr. Gib ihr wenig Kohlenhydrate, sie wird dann noch lange für Dich da sein….

Antworten
michi

Hallo,

finde es toll wie du dir Gedanken machst, aber ich bin typ1 und kann dir sagen, das funktioniert so nicht. Mit noch so viel Sport kann ich meinen Diabetes nicht heilen.

Es gibt Leistungssportler die mit sehr wenig Insulin auskommen, aber niemals ohne.

Und 99% der Menschen haben weder Zeit, Geld oder Lust, 8std am Tag Sport zu treiben. Man muss ja auch noch Geld verdienen.

Und,granz ohne Kohlenhydrate geht nicht.

Aber… typ2 Diabetes kann durchaus mit Sport und gesunder, richtiger Ernährung geheilt werden.

LG
Michi

Antworten
Sanja

Hallo,
ich bin seit 1994 (also seit meinem 15 Lebensjahr) Diabetikerin Typ I. Ich war beim Turnverein, habe mich immer gerne bewegt, jedoch auch sehr gerne Süßes gegessen. (war trotzdem immer dünn) Die Ärzte meinten das Stress Schuld an der Erkrankung war.

Fakt ist: je weniger „externes“ Insulin – desto besser. Also werde ich ab sofort meine KH reduzieren. Danke für den Ansporn!

Ich finde alle Kommentare überlegenswert!

Was ich gerne wissen möchte: wie ist es möglich das ich 2012 nach einer Kaiserschnittgeburt für ca. 1 Woche kein Insulin spritzen durfte?? Auch die geringste Dosis die ich gespritzt hatte führte zur Unterzuckerung. Mir ist bekannt das Hormone viel ausmachen jedoch wurde mir gesagt das ich keine Insulinzellen mehr besitzen kann, nach so langer Zeit (18 Jahre) der Erkrankung!?

Sollte jmd. was wissen bzw. vermuten meine Mail: sany.chii@gmail.com

Vielen Dank, lg Sanja

Antworten
kaddi

Hey Thomas,

Ketondiät bei Diabetes 1 testen wir schon lange. Funktioniert bestens. Wichtig ist zu beachten: – LEBENSGEFAHR – wenn Ketonazidose eintritt. Wer Ketogen lebt sollte unbidingt zur Ketonazidose lesen !

Greez Kaddi

Antworten
Walter

Hallo,
ich habe mir Deine Seite und das Video angesehen. Was mich sehr irritiert ist, dass Du mit Diabetes beginnst und dann geht es aber flugs zum flachen Bauch. Ich bin 74J. alt und habe eine KHK, ein Lungenemphysem, Übergewicht und natürlich Diabetes Typ II. Auch Bluthochdruck und hohes Cholesterin sind medikamentös eingestellt. Seit 3 Monaten trainiere ich nun im Fitness-Studio und ich habe auch meine Ernährung umgestellt, z.B. täglich einen grünen Smoothie. Am Muskelaufbau tut sich was, das spüre ich deutlich, aber am Gewicht ändert sich leider nicht 1 Gramm. Was nützt mir da ein flacher Bauch? Ich möchte insgesammt 20kg. abnehmen und meine Diabetes besiegen, befürchte jedoch, dass meine Medikament das verhindern. Was soll ich tun?

Gruss Walter

Antworten
Armin

Hallo
Bin nach einer langen Sepsis 2007 zum Typ 2 mutiertt.Erst eine Tablette,dann mehr Tabletten ,dann Insulin usw…Habe diese Jahr im Januar bei einem Langzeitwert von 7,6 angefangen Kohlenhydrate nach gut und böse zu verifizierenn, deren Höhe zu reduzieren und 3x die Woche eine Stunde intensiven Sport zu treiben. 2x Muskelaufbautraining, da mehr Muskeln mehr Zucker umsetzten können und 1x Dauerlaufen um richtig zu schwitzen und dazu dann noch 1x die Woche Sauna. Alles in allem gesamt max 4 Stunden pro Woche. (wie viele Stunden sitzen die meisten vor der Kiste?)
Mein Wert nach 4 Monaten,von 177cm und 91 Kg auf 81 Kg und Langzeitwert von 6,1.Ich hatte im Sommer dann geschlampert und mich „normal “ ernährt,wenn auch nicht so viele KH wie zuvor…Werte verschlechtert auf 6,7….also ist der Weg doch ganz klar.Da brauche ich keinen Arzt oder Berater,so clever bin ich selbst.Mein Ziel ein Leben als Diabetiker ohne Insulin und wenig oder keinen Tabletten ist zu schaffen,aber man bekommt es nicht geschenkt.Ein über 30-40 Jahre eingelebter Essens und Bewegungsstil zu ändern ist keine kleine Sache.Dann die gesunden Menschen um einen herum die naschen und essen was Sie wollen und unverständlich reagieren wenn man den Kuchen etc. ablehnt…selbst meine Frau wollte nun nicht anderst kochen wollen…ich begann einfach klebte mir eine Tabelle neben den Spiegel an die Badewand und trug jeden Morgen meine täglichen Werte ein. So begann meine Frau zu vertstehen und ich motivierte mich täglich aus neue durchzuhalten ,so lange bis es autiomatisch läuft und irgendwann ist es drin…….der Nebeneffekt an der anderen Art zu leben ist nun die enorm verbesserte Gesamtvitalität und auch das bessere Aussehen im Gesamten(Haut, Figur….)wenn ich mir nun meine anderen Mitfünfziger ansehe die jetzt bereits auch ohne Diabetes zu haben dauernde Wehwehchen plagen,so sehe ich den indirekten Krankheitsgewinn der Diabetes darin das dieser mich mich anspornt weiter so zu leben in Punkto Ernährung und Bewegung und damit für eine viel bessere Lebensqualität rundum sorgt.Also Krankheit als Chance sehen…es funktioniert als Motivator enorm gut….und das Ergebnis spricht für sich.
(übrigens mein Arzt sagt dazu,wenn das alle so machen würden wäre er arbeitslos)

Armin 😉

Antworten
Heike Breiter

Hallo hab seit 1 Jahr Diabetes Typ 1 – und der Körper benötigt beim Typ1 auf jeden Fall Kohlenhydrate – weniger wie 8 BE’s über den Tag verteilt – sollte ein Typ1er nicht essen – der Körper – die Zellen – Organe – Gehirn benötigt eben Zucker – und da ich weiterhin leistungsfähig bleibe – schau ich sehr wohl die BE’s die ich zu mir nehme – dementsprechend reduziere – aber komplett ohne – nee – sorry – das ist nicht – bei Typ 2 – kein Thema da schaut das komplett anders aus

Antworten
Markus

Hallo,

gute Zusammenfassung des Themas, doch der logische Schluss „Diabetes Typ 2 heilen“, ist für mich nicht hinreichend mit Argumentationen untermauert. Es ist eher ein Vermeiden der schädlichen Folgen durch Änderung des Lebensstils, „geheilt“ ist man dadurch nicht.
Es liegt halt alles in den Genen. Manche Menschen können sich bis ins hohe alter ungesunden Lebensweisen wie Rauchen, Alkohol und Zucker aussetzen, andere, deren genetischer Code das nicht mitmacht eben nicht.

Darüberhinaus fällt mit ein Witz ein:
Kommt ein Mann zum Arzt und fragt: „Herr Doktor, wie schaff ich es, dass ich über 100 Jahre alt werde?“
Antwortet der Arzt: „Nun, ja, rauchen Sie?“
Patient: „Nein, hab niemals geraucht.“
Arzt: „Trinken Sie Alkohol?“
Patient: „Keinen Tropfen!“
Arzt: „Haben Sie zu viel Sex?“
Patient: „Nein, überhaupt nicht.“
Arzt: „Warum wollen Sie dann überhaupt über 100 Jahre alt werden?“

Gruß
Markus

Antworten
Markus

Hallo Armin,

guter Plan, sehe das ähnlich, aber wie hältst du es mit Ausnahmen? Nie wieder ein Brötchen mit Marmelade? Oder mal eine Portion Pasta?
Wie motivierst du dich in dieser Hinsicht?

Gruß
Markus

Antworten
Markus

Hallo Betty,
ich kann deinen „Kampf“ mit dem „süßen Leben“ gut verstehen. Ich habe auch viel Schokolade konsumiert, mein Gewicht aber durch regelmäßiges Jogging halten können.
Ich vermute, nicht nur das äußerliche Fett sondern auch das sog. viszerale (innerliche) ist ausschlaggebend, denn ab einer gewissen „kritischen“ Masse beginnt es eigene Auswirkungen auf die Dynamik des Stoffwechsels zu entwickeln. Abnehmen ist wahrscheinlich deshalb so schwer, weil die Fettzellen sich immer wieder reorganisieren (Jojo-Effekt). Sind die Fettzellen einmal angelegt, geben sie ihre Tätigkeit nicht einfach auf, denn ihr Logik ist ja Energie-Speichern in Form von Fetten.
Süßigkeiten wirken deshalb deshalb so fatal, weil der Körper zunächst die leicht verfügbaren Kohlehydrate verwertet.

Insgesamt ist Übergewicht durch die bequemen Seiten der Zivilisation und der Überversorgung bedingt, und nicht jeder Körper reagiert auf diese Anforderungen gleich.
Die Chance einer dauerhaften Ernährungsumstellung mit nahezu 0 Kohlehydraten aus raffinierten Lebensmitteln in Zusammenhang mit makrobiotischer Ernährung jedoch nicht ohne tierische Erzeugnisse ist die Lebensweise, die man ergreifen sollte.
Wie aber durchhalten bei all den süßen Verführungen?

Gruß
Markus

Antworten
Jessica

Exzellenter Beitrag!

Antworten
Michaela Ginzel

Also Du Schreibst Oben in deinem Text das DIOVAN (VALSARTAN) ein Zuckersenker ist
ist aber so was von FALSCH da hol dir ersteinmal eine richtige INFO.

DIOVAN IST EIN BLUTDRUCK SENKER UND KEIN ZUCKER SENKER.

MichaelaG.

Antworten
Wie viele Mahlzeiten am Tag sind ideal zum Abnehmen?

[…] Diabetiker sollten demnach weniger häufig essen, denn so sinkt der durchschnittliche Blutzuckerspiegel pro Tag und damit werden diverse Probleme im Zusammenhang mit Diabetes geringer. […]

Antworten
Petersen

Vorsicht: Wer als Typ 1 Diabetiker kein Insulin spritzt, ist in LEBENSGEFAHR!

Leistungssport bei Typ 1 Diabetes bewirkt häufigen Unterzucker, da die Muskeln Energie ziehen, wer dabei zusätzliches noch auf KH verzichtet, kann sehr schnell einen BLACKOUT bekommen.

Der Artikel ist grob fahrlässig und weckt falsche Hoffnungen auf Heilung bei Typ 1 Diabetes.

Typ 1 Diabetiker die sich radikal auf diese Hypothetischen Annahmen einlassen, sprich kein Insulin verabreichen und keine KH mehr essen, begeben sich in LEBENSGEFAHR.

Antworten
Petersen

Nehmen sie ihren Artikel lieber aus dem Netz!

Typ 1 Diabetes kann man behandeln, gut behandeln, aber leider nicht heilen! Das ist traurig, aber leider wahr!

Remissionsphasen, Zeiten wo Typ 1 Diabetiker wenig Insulin benötigen, sind ausschließlich nach der Erstdiagnose und Erstbehandlung zu beobachten, dieses können unter günstigen Umständen einige Jahre andauern, Sport kann dabei einen positiven Beitrag leisten! ABER: Auch in dieser Phase besteht bereits eine Insulinabhängigkeit! Auch in diesen Phasen sind stark schwankende Zuckerwerte eher die Regel als Ausnahme!

Da ein „Internetauftritt“ auch eine Art Visitenkarte ist und die Reputation darlegt, wäre es in ihrem eigenen Interesse diesen Artikel schnellstmöglich zu löschen!

Ich wiederhole nochmals: Wer als Typ 1 Diabetiker diese Ratschläge 1 zu 1 umsetzt, begibt sich in Lebensgefahr!

Anzeichen: Ketoazidose (süßlicher Atemgeruch)
Schnappatmung oder tiefere Atemzüge
Sehstörungen, ggf Erbrechen, vermehrtes Wasserlassen, starke Müdigkeit.

Kontaktieren sie sofort einen Arzt oder begeben sie sich in ein Krankenhaus.

Antworten
Tina

Toller Artikel. Ich habe ihn gleich geteilt ☺️. Mein Sohn hat vor 6 Wochen die Diagnose Diabetes Typ 1 erhalten. Er ist 6 Jahre alt. Seit wir uns Low Carb high fat ernähren, konnten wir das Insulin ganz absetzen. Die Ernährung hilft auch bei anderen Zivilisationskrankheiten und Autoimmunerkrankungen!!! Belest Euch!!! Jede Krankheit ist in den Griff zu bekommen!!!

Antworten
Christina

Das ist völlig falsch. Es gibt einen KH-Stoffwechsel und einen Fett-Stoffwechsel. Der Körper braucht nur ein Minimum an KH. Ketone sind die besseren Energielieferanten!!! Meine Sohn ist übrigens Diabetiker Typ 1 und es funktioniert wunderbar!!!

Antworten
Rudolf

Wie Armin schon sagte ist ein Mix vieler Sachen sehr hilfreich. Ich habe auch viel Sport und durch einige Besuche der Biosauna pro Woche deutlich weniger Probleme mit so etwas.

Antworten
Claudia Lindhammer

Hallo Thomas, danke für deinen Artikel und das überhaupt Jemand Gesundes damit auseinander setzt. Aber ich muss ebenfalls einiges anmerken. Typ 2 Diabetes ist in vielen Fällen heilbar kein Geheimnis, auch Wohlstands Diabetes genannt. Gewichtsreduktion reicht da schon aus. Aber im Falle der Typ 1 Diabetiker stimmt das leider nicht. Du brauchst für eine gesunde Ernährung Vitamine, also Obst, wo wir schon den Frucgtzucker haben. Ich bin seit 6 Jahren Diabetikerin, total schlank, wie die meisten Typ 1 Diabetiker. Heute habe ich den ganzen Tag extrem viel gelaufen und habe das erste mal essen können ohne spritzen! Müsli, sogar Schokolade, unglaublich! Die Bewegung ist entscheidend, absolut. So habe ich es auch noch nie erlebt. Aber wie kommt nun der Zucker in die Zellen, ohne Insulin? Ich kann der Überzuckerung (eigentlich Übersäuerung) entgegen wirken, aber wie kommt die umgewandelte Energie in die Zellen, wo benötigt? Insulin ist der Tür Öffner dafür? Deshalb produziert der Körper es ja. Beim Typ 1 ist das aber nicht der Fall, deshalb muss es zugeführt werden. Wenn dem so wäre, dann hätte diese Sensation schon längst die Runde gemacht. Ich warte nur auf Heilung, deshalb kam ich auf deinen Artikel. Wäre schön wenn ich auch Antwort bekäme, denn bis jetzt habe ich nur gesehen, dass die deiner Meinung gewesenen Antwort bekamen und die Anmerkungen lediglich bedankt wurden. Bin wirklich an Diskussion interessiert und Lösungen. LG Claudia

Antworten
Thomas Bluhm

Hallo Claudia,

vielen lieben Dank für deinen Beitrag 🙂

Der Artikel soll Hoffnung geben und Lösungsvorschläge zeigen. Der unser Körper viel zu komplex und jeder individuell ist, muss (und sollte) jeder für sich selbst den richtige Weg finden.

Ich gebe dir Recht! Sport beziehungsweise Muskelaktivität trägt extrem dazu bei, dass der Körper viel viel sensibler für das Insulin ist.

Über Idee, Gedanken und Anregungen freue ich mich sehr 🙂

LG
Thomas

Antworten
Hannah

Lieber Thomas,

Dein Beitrag ist leider völlig unqualifiziert!

Dein Vorschlag der deutlichen KH Reduktion in Verbindung mit Kraftsport ist sicher von der Idee her zunächst mal empfehlenswert, insbesondere in unserer Welt des übermäßigen Konsums und beim schon erkrankten Typ 2 Diabetiker…(Wobei Kardio den Insulinbedarf nachgewiesenermaßen deutlich mehr zu senken vermag als Muskeltraiming.)

ABER als Ärztin UND Typ 1 Diabetikerin kann ich nur sagen: E ist fahrlässig, Typ 1 Diabetikern zu einer KH freien Ernährung zu raten!!! Nicht nur steigt der BZ wie schon beschrieben auch durch Eiweiß und Fett und andere Faktoren wie Fieber und Krankheit, Stress, Adrenalin und Sport (ja, u.a. auch kurzfristig durch Sport!) an, darüber hinaus kann es für einen Typ 1 Diabetiker TÖDLICH enden, wenn er kein Insulin mehr spritzt – ganz gleich, ob er währenddessen auch auf KH verzichtet, da der BZ ohne Insulin bei diesen Patienten immer ansteigten wird. Informiere dich bitte zum Thema Ketoazidose.

Ich unterstütze deinen Grundgedanken und deine sicherlich gute Intention hinter dem Beitrag. Aber bitte korrigiere diesen Beitrag und verbreite nicht solch gefährliche Aussagen im Netz!

Lg

Antworten
Thomas Bluhm

Hallo Hannah,

vielen Dank für deinen Beitrag 🙂

Da gebe ich dir vollkommen Recht!

Der Beitrag ist schon etwas älter und muss angepasst werden.

Danke für deine Anregungen.

LG
Thomas

Antworten
artur tappe

ich habe seid 2012 diabetis typ 2,seid dieser zeit,mache ich was den behandlungspfad betrifft die schlechtesten Erfahrung,mit den Doktoren mit.sie zeigen keine intressen,sich den hämopatischen mitteln zu intressieren,sie machen unterschidliche Behandlungen zum Beispiel,fuß auf Durchblutung zu kontrollieren,1/4jährliche kontrolle mit unterschidliche blutwertkontrollen.pyhsisch auf den Patienten ein zu gehen,keine zeit.mir reicht es.

Antworten
vladimir

nicht richtig, ich habe Diabetes Typ1, mit Ernährung ohne Kohlenhydrate kann ich 5-6 Tage mit keinem Tropfen Insulin durchhalten (Zuckerwerrte 100 !)

Antworten
Domi

Guter artikel aber trotzdem…
Wenn ich in unterzucker gerate wird mir ne scheibe schinken nicht mein leben retten !

Ohne kohl3nhydrate habe ich null energie !

Antworten
Typ 1

Typ 1 und Typ 2 Diabetes sind zwei völlig unterschiedliche Krankheiten. Typ 2 ist ein Lifestyleproblem und durch Bewegung, Ernährung etc heilbar, d.h. man hat normale Blutzuckerwerte und braucht keine Medikamente oder Insulin.

Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung und unheilbar! Man kann seine Werte verbessern, aber der Körper kann nie wieder eigenes Insulin produzieren, da die Zellen unwiderruflich zerstört sind.

Antworten
ERes

Durch den heutigen Lebensstil ist die Zahl der Typ-II-Diabetiker rasant am steigen, ca. 95% aller Diabetiker sind Typ II-Diabetiker. Aus diesem Grund wird der Begriff Diabetes meist mit Diabetes Typ II in Verbindung gebracht, was wirklich sehr sehr schade ist. Dies ist ungerecht den Typ-Iern gegenüber, die eine ganz andere Entstehungsgeschichte (autoimmun) sowie sehr intensive Insulin-Therapien mit zahlreichen, oft nicht vorhersehbaren Schwankungen haben; schließlich verfügt der Körper über 0% Insulin.
Meiner Meinung nach wäre es an der Zeit, den Typ I- Diabetes umzubenennen, damit beide Erkrankungen nicht ständig unter einen Kamm geschert werden.

Antworten
sheila

ich finde den beitrag TOTAL DEMOTIVIEREND.

ohne kohlenhydrate ist essen
a) SEHR TEUER – seid ich nur weniger kohlenhydrate esse, gebe ich 3x soviel für essen aus wie sonst, auf dauer kann ich mir das gar nicht leisten!

b) SCHWER ZU ORGANISIEREN . ich bin voll berufstätig und kann nicht dauernd kochen, reformhäuser und co sind nicht in laufweite – das kostet mich also wertvolle zeit (die ich vielleicht sonst mit einem spaziergang zum netto oder lidl verbracht hätte? was bewegung verschafft, umweltverträglicher ist etc.)

c) GESELLSCHAFTSUNVERTRÄGLICH. man trifft sich mal mit freunden, es heisst, lass uns eis essen gehen, zum italiener, zum chinesen, cappucchino trinken – kannste alles vergessen! und den anderen dabei zuschauen macht echt keine freude. seit der diabetes fühle ich mich wie ein sozialparia.

d) SCHMECKT NICHT. ja, essen ist auch lebensqualität. aber eine ernährung aus gemüse ohne saucen nimmt einen ganz wichtigen und an sich leicht verfügbaren teil der lebensqualität weg. ich bin seither gereizt, fühle mich schlapp und energielos und traurig.

Antworten
Darm - für diese 8 Gesundheitsproblemen könnte er verantwortlich sein

[…] getötet, mit teils verheerenden Folgen für das jeweilige Organ: Hashimoto Thyreoiditis und Typ-1-Diabetes sind nur einige […]

Antworten
Suse

Liebe Tina,
um Gottes Willen…. das funktioniert nicht!!!! TYP 1 ist NICHT HEILBAR!!!

Ganz wichtige Info für Dich:
Nach der ersten Behandlung mit Insulin rutscht der Körper meist in die sogenannte „Remissionsphase“ – auch Honeymoon genannt.
In dieser Zeit bäumt sich der Körper noch mal auf und produziert wieder etwas Insulin. Das endet aber!!!
(Hat bei mir fast 4 Jahre gedauert.) Ich habe in der Zeit am Anfang fast kein Insulin benötigt – nur ganz wenig Analoginsulin zum Essen, das wurde aber kontinuierlich mehr und mittlerweile geht ohne Basis-und Analoginsulin gar nichts mehr. Bei einer Insulinpumpe wird natürlich nur Analoges(Kurzzeit-)Insulin benötigt….

Nutzt die Zeit einfach und schult Euch und Euren Sohn intensiv. Und immer wieder den BZ kontrollieren!
Dann schafft Ihr das schon.

Antworten

Was sagst du dazu?

YouTube aktivieren?

Auf dieser Seite gibt es mind. ein YouTube Video. Cookies für diese Website wurden abgelehnt. Dadurch können keine YouTube Videos mehr angezeigt werden, weil YouTube ohne Cookies und Tracking Mechanismen nicht funktioniert. Willst du YouTube dennoch freischalten?