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ÜBERFORDERUNG oder warum wir uns schlecht ernähren und keinen Sport machen

Power

Ich sitze gerade in meinem Sessel, Laptop auf dem Schoss und surfe ziellos auf meinem Blog herum.

In meinem Kopf schwirren tausend Gedanken umher…

  • … schreibe ich jetzt noch den Artikel über die richtige Ernährung zu Weihnachten?!
  • … nee, eigentlich müsstest du das Fotoshooting vom Dienstag noch auswerten!
  • … was ist mit deiner Ernährung Thomas? Wie soll diese in der nächste Woche nun aussehen?
  • … ach, heute ist noch Tennis mit Susi angesagt!
  • … und dein neues Bauch-Programm Simple Sixpack wolltest du doch noch verbessern!

5 Gedanken auf einen Schlag. Jeder davon drängt mich in eine andere Richtung.

Das Ergebnis von alledem? Stillstand! Ich kann mich nicht entscheiden, was ich zuerst machen soll. Ich bin hin -und hergerissen.

Noch immer schwirren mir tausend Gedanken und Ideen durch den Kopf, die ich nicht richtig sortieren kann.

Kurz und bündig: Ich bin überfordert

Der Brei aus Gedankenmüll, Aufgaben, Wünschen und Zielen wird zu einer unklaren Masse, die mich daran hindert überhaupt etwas zu tun.

Dabei ist das „TUN“ der Schlüssel zum Erfolg.

Wenn wir nicht trainieren, können wir keine Muskeln aufbauen. Wenn wir uns nicht richtig ernähren, können wir unseren Körper nicht formen. Wir müssen etwas aktiv unternehmen, um Veränderungen herbeizurufen.

Die meisten Diäten, Trainingspläne oder Methoden scheitern nicht, weil sie „schlecht“ sind. Sie scheitern, weil wir nichts machen. Weil wir ratlos herumsitzen und uns Fragen:

  • … aber XY meinte, dass das ungesund ist oder doch nicht?
  • … bekomme ich davon nicht Pickel?
  • … ist das nicht schädlich für meine Knie?
  • … mein Freund meinte, das steigert den Cholesterinspiegel?
  • … aber die Ärzte finden das nicht gut, soll ich es doch machen?
  • Und so weiter und so fort.

Von allen Seiten werden wir mit allerlei guten Ratschlägen, Tipps und Tricks versorgt. Jeder meint es gut mit uns und jeder behauptet „Die Lösung“ parat zu haben oder den richtigen Weg zu kennen.

Keine Frage. Alle meinen es nur gut mit uns, doch das führt dazu, dass wir heillos mit der Situation überfordert sind.

  • Man weiß nicht, was richtig ist.
  • Man weiß nicht, wie man am besten vorgehen soll.
  • Man weiß nicht, wen man vertrauen kann.

Das ist das Hauptproblem vieler ehrgeiziger Athleten.

Dieses Phänomen trifft vor allem Athleten, die besonders ehrgeizig sind und sich hohe Ziele gesteckt haben. Oft sind sie sehr wissbegierig, lesen viel und versuchen alles zu perfektionieren.

Wir möchten alles richtig machen. Das führt aber letztendlich dazu, dass wir gar nichts tun. Dass wir herumsitzen und grübeln. Dass wir inaktiv sind und uns berieseln lassen, statt aktiv etwas zu unternehmen.

Ein toller Spruch trifft es ganz gut: „Die dümmsten Bauern haben meist die dicksten Kartoffeln!“

Du kennst sicher auch Menschen, die extrem erfolgreich sind?!

Sie haben oft eines gemeinsam: Sie bewegen ihren Hintern und machen einfach!

  • Während ich in meinem Sessel sitze und nicht weiß, wo ich zuerst beginnen soll, sind andere schon längst fertig.
  • Während man auf der Couch sitzt und sich fragt „Soll ich heute trainieren“, sind die wahren Muskelmonster schon wieder vom Training zurück.
  • Während man vor dem Kühlschrank steht und sich fragt „Kann ich das essen oder werde ich dick davon“, sind die Sixpack-Träger schon satt.

Ich frage mich ständig, warum ich überfordert bin und was ich dagegen tun kann. Dabei bin ich auf ein paar einfache Lösungen gestossen, die ich jetzt mit dir teilen möchte.

Lösungsvorschläge

Wir leben in einer Informationsgesellschaft. Es gibt Tonnen von Büchern, Zeitschriften und Webseiten. Je mehr man liest, desto mehr fragt man sich, was man machen soll. Aus diesem Grund rate ich dir:

  • Mache eine Informationsdiät

Kaufe keine Bücher über Thema XY mehr, schmeisse alle Fitness-Zeitschriften weg, schalte den Fernseher ab, schließe Youtube.

Etwas erstaunliches wird passieren. Du wirst auf einmal sehr viel mehr Zeit haben. Zeit, die du aktiv für dein Training nutzen kannst oder um deine Ernährung zu verbessern.

  • Mache das, worauf du gerade Bock hast

Unser Körper bestimmt den Weg. Kein Ratgeber, kein Arzt, kein Experte kann das. Wenn du vor lauter Anforderungen nicht mehr weiter weißt, setze dich, und frage dich: Worauf habe ich gerade Lust?

Das gleiche habe ich mit diesem Artikel getan. Ich hatte Bock darauf dieses Thema mit dir zu teilen und Lösungen zu suchen.

Wenn du Hunger hast, sagt dir dein Körper genau, was du essen solltest und wie viel davon. Wenn du trainieren möchtest, dich aber schlapp fühlst, sagt dir dein Körper, dass du einen Tag Ruhe brauchst.

  • Bedingungen schaffen

Ich persönlich erreiche meine Ziele am besten, wenn ich eine feste Struktur habe. Ich erarbeite mir einen Plan, der ganz genau sagt, was ich wann zu tun habe. So komme ich gar nicht in die Versuchung mich von Aussen beeinflussen zu lassen. Ich befolge einen geraden Weg, für den ich mich entschieden habe.

Erstelle einen Plan und befolge diesen ohne Kompromisse. Verbanne alle Süßigkeiten aus deinem Haus. Packe deine Trainingstasche am Morgen und fahre gleich nach der Arbeit ins Fitness Studio. Kaufe auf Vorrat gesunde Lebensmittel. Verabrede dich mit Freunden zum Sport. Poste auf Facebook, dass du 10kg abnehmen möchtest und lasse alle deine Freunde wissen, was du vor hast und so weiter.

Schließe alle Türen hinter dir und stelle sicher, dass es nur einen Weg gibt: Gerade aus!

So sorgst du dafür, dass du etwas unternimmst.

Abschliessende Worte

Wie Arnold Schwarzenegger es so schön in diesem Video formulierte: „It is the mind which really creates the body…“ (Frei ins Deutsche übersetzt: „Unsere Gedanken erschaffen unseren Körper…“).

Mir ist es wichtig, dass du nicht nur Tipps und Tricks über das richtige Training und die richtige Ernährung erhältst, sondern sie auch AKTIV anwendest. All das Wissen ist nutzlos, wenn es nicht umgesetzt wird.

Das ist auch der Grund, warum ich mich spontan dazu entschieden habe diesen Artikel zu schreiben. Mir geht es wie vielen anderen Athleten, die nichts unternehmen, weil sie einfach überfordert sind.

Ich hoffe es ist deutlich geworden, dass wir AKTIV sein müssen, um echte Ergebnisse an unserem Körper zu erzielen.

Überforderung ist ein Hindernis, dass man bekämpfen muss. Nur so erreicht man seine Ziele und Wünsche.

Schalte ab und zu deinen Kopf ab, verbanne den kleinen „Mister Perfekt“ und habe Spaß 🙂

Viel Erfolg

Thomas

Bild (von NightRStar)

1 Tipp gegen Bauchfett

Ich hatte Bauchfett, bis ich diesen einmaligen Tipp entdeckte

Du wirst erstaunt sein, wie einfach und schnell du einen flachen Bauch oder Sixpack bekommen kannst, ohne stundenlanges Training, ohne Pillen und ohne Bauchübungen.

Thomas Bluhm
 

Hey, ich bin Thomas. Ich bin lizenzierter Fitness Trainer, Autor und liebe seit 20 Jahren den Kraftsport, schwere Gewichte und seit kurzem auch Nespresso Kaffee :-) Hier auf meinem Blog teile ich mein Wissen und meine Erfahrung über Fettverbrennung und Muskelaufbau.

Klicke hier, um einen Kommentar zu schreiben 8 Kommentare
Mark

Thomas, ich kenne das nur zu gut! Wunderbar auf den Punkt gebracht und mir gefallen Deine Lösungsansätze.

Die Informationsdiät führe ich nun schon seit gut 1 1/2 Jahren bewusst durch und habe dadurch Raum für die Dinge geschaffen, die mir wirklich wichtig sind.

Danke!

Mark

Antworten
Benni

Würde mal sagen das trifft den Nagel auf den Kopf!
Genau das beobachte ich auch immer wieder bei mir selbst, dass ich mir mit meinen Gedanken im Weg stehe, auch wenn ich eigentlich weiss was ich will und was ich tun muss um meine Ziele zu erreichen!
Ich denke auch, dass genau dieses Verhalten bei 99,9% der ehrgeizigen und motivierten Leute das Problem ist.

Vielen Dank für den Beitrag!

Antworten
Carlo

Ich trainiere nun seit einem Jahr intensiv.
3 X die Woche Hardcore. Trainingsplan habe ich mir nach 3 Monaten selber zusammengestellt.
Die Fitnesstrainer habe ich nur am Anfang gebraucht. Aber für meine Ziele sind die mir nicht gut genug. Ich habe gelernt in mir selbst reinzuhören und weiss was für mich am besten ist. Klar an meinem Ernährungsplan kann man noch was feilen. Aber wenn ich Bock auf süsses habe, dann lass ich es auch nicht sein.
Habe von 113 auf 93 Kilo abgenommen und bleibe seit einem halben Jahr auf diesem Gewicht. Wenn ich Boch habe mache ich noch ein bischen Zumba oder Core Workout. Werde zwar dafür manchmal belächelt aber nur stur Krafttraining machen nach strikten Vorgaben ist halt langweilig. Ich mache mein Splittingtraining solange bis ich merke die eine oder andere Übung wird langweilig, dann ändere ich die eine oder andere Übung ab. So wirds auch nie langweilig. Unter http://www.bodytrainer.tv/de/
findet man echt klasse Übung und gut erklärt.
Habe meine Ziele natürlich auch gesteckt aber ohne einen bestimmten Zeitraum.
Also Leutz Hintern hoch und lasst es krachen.

Antworten
Christian Felix

Hi Thomas,
Deine Artikel sind wirklich Gold wert;-)
Genau diesen Punkt von “Informationsgeilheit“ habe ich heute in meinem, an dich Gesendete Email schon angesprochen.
Man kann sich nichts Schlimmeres antun als zum selbsternannten Perfektionist zu werden. Als ich mit dem Kraftsport anfing kaufte ich Unmengen an Bücher, mit dem schönen Hintergedanken „Umso mehr wissen umso besser“. Jaja:-)
Aber den richtigen Schlag ins Gesicht bekam ich dann, als ich das Internet zu meiner Nachschlagquelle machte. Verbrach endlos viel Zeit damit mir Infos/Ratschläge von Foren etc. zu holen.Im Endeffekt war ich TOTAL ÜBERFORDERT und wusste wie du so schön schreibst einfach nicht mehr was ich machen soll. Hirn prall gefüllt mit unnötige Sachen.
Habe es endlich geschafft dieses Hindernis zu bewältigen. Ich besuche fast nur mehr deine Seite um mir die nötigen Infos zu holen.
Da ist der Erfolg wenigstens vorprogrammiert:-)

Lg Christian

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Thore Jonasson

Hallo Thomas,
ich kann deinem Artikel zum Informationsüberfluss nur zustimmen, ab einem gewissen Punkt, an dem man sich zu ausführlich und theoretisch mit dem Training, der Ernährung und dem eigenen Körper beschäftigt hat, fängt man an, sich zu hohe Ziele zu setzen und das Training zu sehr durchzuplanen, man sollte beim Krafttraining doch trotz allem spontan bleiben.
Thore

Antworten
Thomas Bluhm

Danke für euer Feedback 🙂

Gruß

Thomas

Antworten
Sammy

Hallo Thomas,

dieses Dilemma kenne ich auch, wenn man sich viel zu viel vornimmt. Ich picke mir immer das an Tipps und Tricks heraus im Netz, die gerade für mich passen und auf die ich bock habe und lege einfach los.
Genauso wie ich meine Blog gestartet habe, als Trainingstagebuch. Einfach mal machen, und nach ein paar Monaten zurückblicken, was geworden ist, ist meine Devise.

Viele Grüße

Sammy

Antworten
Barbara

Hallo Thomas,

gerade habe ich gedacht, dass du mich persönlich kennst 🙂

Genau das so geht es mir im Moment! Ich habe sämtliche Informationen über Ernährung, Muskelaufbau und Cardiotraining, aber ich komme im Moment nicht aus dem Quark!
Völlig motivationslos!
Dabei weiss man, dass es einem soo gut geht nach dem Training!

Also, weg vom PC und ab ins Studio:-)

Danke für den “ kick in the ass “

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