Intermittierendes Fasten: Schnell abnehmen ohne Verzicht (und Gesundheit verbessern)

Intermittierendes Fasten - Die beste Art abzunehmen?

Intermittierendes Fasten – Die beste Art abzunehmen?

Hast du schon einmal daran gedacht zu Fasten, das heißt eine Zeit lang nichts zu essen, um deine Gesundheit, deinen Muskelaufbau und deine Fettverbrennung zu verbessern, ja sogar dein Leben dadurch zu verlängern ?

Hätte mir jemand vor einiger Zeit diese Frage gestellt, wäre ich kopfschüttelnd davongelaufen.

Doch vor einigen Tagen stieß beim Lesen des Newsletters von Mike Geary auf den Begriff „Intermittent Fasting“ (zu Deutsch „intermittierendes Fasten“) im Zusammenhang mit Nahrungsaufnahme und einer erhöhten Ausschüttung von Wachstumshormonen. (Viel Wachstumshormon ist gleichbedeutend mit einem beschleunigen Muskelaufbau und vermehrter Fettverbrennung.)

Etwas irretiert habe ich dann einiges über intermittierendes Fasten recherchiert und bin auf erstaunliche Fakten gestossen.

Fasten ergab für mich nie einen logischen Grund. Man entzieht dem Körper bewusst Nahrung und setzt diesem somit Stress aus, war meine Annahme. Ich war stets der Meinung, dass Fasten Muskelabbau, Müdigkeit, Leistungseinbußen und Stoffwechselveränderungen nach sich ziehen würde.

Bei meinen Recherchen stellte ich dann jedoch schnell fest, dass es ganze Fitnessbewegungen gibt, die auf das intermittierende Fasten schwören. Einer speziellen Form des Fastens. Diese bietet nicht nur die Möglichkeit effektiver Fett zu verbrennen, sondern kann auch dabei helfen Muskeln aufzubauen und gleichzeitig Körperfett zu verlieren.

Intermittierendes Fasten hat mein Bild über das Fasten im Allgemeinen völlig verändert und wird sicher einige Athleten dazu anregen dessen Möglichkeiten und Vorteile selbst zu entdecken.

In diesem Artikel möchte ich dir genau beschreiben, was intermittierendes Fasten ist, welche Vor -und Nachteile es mit sich bringt und wie man es anwenden kann.

Was ist Intermittierendes Fasten?

„Intermittere“ ist Latein und steht für „unterbrechen“ oder „aussetzen“.

„Fasten“ ist der bewusste Nahrungsmittelentzug über einen bestimmten Zeitraum, bei dem teilweise oder überhaupt keine Lebensmittel/Nahrung zugeführt wird. In der Regel wird nur für einige Tage gefastet, wobei keinerlei feste Nahrung oder Getränke erlaubt sind. Lediglich Wasser zur Flüssigkeitsaufnahme darf zu sich genommen werden.

Intermittierendes Fasten (engl. intermittent Fasting) ist eine spezielle Ernährungsweise, bei der sich ein bewusster Nahrungsmittelentzug (Fasten) mit einer normalen Ernährungsweise, in gleichmäßigen Zeiträumen, abwechselt.

Ein kleine Beispiel: Einem Tag mit beliebigen Nahrungsmitteln in beliebiger Menge folgt einem Tag komplett ohne Nahrung.

In der Regel unterliegt das intermittierende Fasten einem konstanten Rhythmus, der meist 24 Stunden entspricht. Das heißt für 24 Stunden wird gar nichts gegessen. In den darauffolgenden 24 Stunden ernährt man sich dann wieder vollkommen normal.

Auch beim intermitteirenden Fasten darf nur Flüssigkeit in Form von Wasser zugeführt werden. Im Vergleich zum bekannten „Heilfasten“ sind die Fastenzeit des intermittierenden Fastens deutlich kürzer.

Im englischen Sprachgebrauch benutzt man für intermittierendes Fasten auch die Begriffe every other day diet (jeden zweiten Tag Diät) oder alternate day fasting (alternierendes Fasten). (Der US-Amerikaner Jon Benson hat passend dazu ein Produkt namens Every Other Day Diet entwickelt, dass es auch auf Deutsch gibt, unter dem Titel „Alle Zwei Tage Diät„.)

Vorteile durch Intermittierenden Fasten

  • weniger Erkrankungen
  • Fettverbrennung
  • Muskelaufbau
  • geringerer Blutdruck
  • Stärkung des Immunsystems
  • vermehrte Wachstumshormonausschüttung
  • Kennenlernen des eigenen Körpers
  • Lernen Kontrolle über den eigenen Körper zu übernehmen (Hunger oder Verlangen sind oft nur mentaler Natur)
  • Sparen (wenn man sich die Nahrungsmittel für 2 Wochentage spart, reduziert man so die Kosten pro Monat um fast 30%)
  • mehr Freiheit (nicht essen zu müssen verhindert Unterbrechungen, verbessert die Produktivität, befreit davon Lebensmittel stets mit sich zu führen und es befreit innerlich von der Frage „Was soll ich jetzt essen?“)
  • mehr Flexibilität (siehe unter anderem „mehr Freiheit“)
  • mehr Energie

In dem Blog namens theiflife.com beschreibt dessen Inhaber und Intertent Fasting Experte Mike O’Donnell in einem Artikel mit dem Titel „The Benefits of Intermittent Fasting“ (deut. Die Vorteile des intermittierenden Fastens) wirklich erstaunliche Vorteile des intermittierenden Fastens:

Mike zieht Studien heran, aus denen hervorgeht, dass es mit einer Ernährungsweise, wie dem intermittierendem Fasten, möglich ist länger zu leben. Der Grund liegt darin, dass Neuronen im Körper durch Genetische -und Umwelt-Faktoren mit einer solchen Ernährungsweise geschützt werden.

Weitere Vorteile nach Mike sind:

  • mehr Gesundheit (durch Reduzierung der Glukose im Blut, einer verminderten Insulinausschüttung)
  • höhere Lebenserwartung
  • Entgiftung
  • Entzündsmildernd
  • reduziert oxidative Schäden
  • erhöhte zelluläre Stressresistenz (besonders von Herz und Gehirn)
  • reduziert altersbedingte degenerative Erscheinungen wie Krebs, Herzinfarkte, Diabetes und Alzheimer

Anmerkung:

Die hier genannten Vorteile sind als relativ zu betrachten und unterliegen natürlich den verschiedensten Faktoren. Je nach Rhythmus des Fastens, nach Kalorienaufnahme, Nahrungsmittelzufuhr, Qualität der Nahrungsmittel und Nährstoffverteilung kann sich der eine oder andere vorteilhafte Punkt verstärken oder ist gar ins negative abdriften.

Bei dieser Ernährungsweise geht es darum Nahrungsmittel bewusst wegzulassen und dem Körper damit etwas Gutes zu tun.

Mögliche Nachteile beim Intermittierenden Fasten

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Daher möchte ich nun einige subjektive Nachteile des intermittiernden Fastens auflisten:

  • unangenehmer Hunger
  • Kalorienüberschuss (Vollfressen) nach Fastentagen aufgrund vorherigem Nahrungsmangel (Aufbau von Körperfett)
  • schlechtes Gewissen (Angst vor Muskelabbau, Fettaufbau)
  • falsche Anwendung und folglich schlechte/keine Ergebnisse

Zu schneller und spontaner Nahrungsmittelentzug kann zu starkem Hunger führen, der am darauffolgenden Tag mit geballtem Kalorienüberschuss enden kann. Die Folge: Fettaufbau.

Das schlechte Gewissen nichts zu essen und fehlendes Vertrauen in den eigenen Körper oder in das Fasten allgemein, kann dazu führen, dass man den Nahrungsmittelentzug zu schnell abbricht. Auf der anderen Seite kann es dazu führen, dass im Anschluss an einen Fastentag, wie bereits beschrieben, unglaubliche Nahrungsmengen als Ausgleich gegessen werden.

Hunger und die mentale Seite des Fastens, vor allem für Bodybuilder, die an Muskelaufbau interessiert sind, könnten sich nachteilig auswirken. Wer sich selbst im Griff hat, dem sollten keine Nachteile beim intermittierendem Fasten entstehen.

Mythen beim Intermittierenden Fasten

Mythos #1: Ich werde Muskeln verlieren

Nein, der menschliche Körper ist darauf ausgelegt sich an schwierige Umweltbedingungen anzupassen. Da sich der Mensch in der Evolution nicht immer (auch heute leider nicht überall) einem Nahrungsmittelüberfluss gegenübersah, sondern Perioden des Hungers keine Seltenheit waren, entwickelten sich „Schutzmechanismen“.

Beispielsweise der so genannte Aminosäurepool, einem körpereigenen Speicher von Aminosäuren, der dafür sorgt, dass die Muskulatur selbst bei Eiweißmangel genügend Baustoffe erhält. Natürlich im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Da beim intermittierendem Fasten in der Regel für maximal 24 Stunden keine Nahrung zugeführt wird, reicht der Aminosäurepool aus, um diesen Zeitraum locker zu überbrücken.

Darüber hinaus besitzten selbst die definiertesten Athleten unter uns einen gewissen Körperfettanteil, der in „Notsituationen“ Körperfett als Energieträger bereitstellt. Zuvor wird allerdings noch auf die so genannten Glykogenspeicher in Muskulatur und Leber zurückgegriffen. Einem Speicher für den Energielieferanten Kohlenhydrate.

Damit ist der Körper vor Abbau geschützt und stellt dank seiner Energiespeicher immer genügend Power bereit. Somit sind auch eventuelle Bedenken hinsichtlich der Leistungsfähigkeit im Alltag oder beim Training unbegründet.

Mythos #2: Mein Stoffwechsel wird sich verlangsamen

Nein, genau das Gegenteil kann sogar eintreten. Ein kurzer Nahrungsmittelentzug, wie bei dem intermittierendem Fasten der Fall, kann den Stoffwechsel sogar anregen.

In Studien wurde ein Zusammenhang bewiesen. Auf der anderen Seite wurde auch festgestellt, dass die Anzahl der Mahlzeiten pro Tag keinen Effekt auf den Stoffwechsel hat. [1]

Wie nutze ich Intermittierenden Fasten richtig?

Beim intermittierenden Fasten gibt es keine strikten Regeln oder Anwenungsgesetze. Die folgend aufgelistenten Möglichkeiten stellen Anregungen dar.

Du solltest bei Interesse für dich selbst testen, welche Perioden des Fastens für dich in Frage kommen und diese zusätzlich deinem körperlichem Ziel (Muskelaufbau, Fettverbrennung etc.) anpassen.

Expertenempfehlungen und Produkte:

  • Nach Brad Pilon: 1-2 Mal pro Woche für 24h Fasten (siehe auch Brad Plions Buch „EatStopEat„! Ein sehr ausführlicher Ratgeber zum Thema intermittierendes Fasten im Zusammenhang mit Muskelaufbau und Fettverbrennung. Leider ist er nur in Englisch erhältlich.)
  • Nach Steve Justa: 1 Mal pro Woche für 20 bis 24h Fasten (siehe Steve Justa´s Buch „Rock Iron Steel„)
  • Nach Ori Hofmekler: täglich für 20h Fasten gefolgt von einer 4h Phase mit Essen (siehe auch „The Warrior Diet„)
  • Nach Martin Berkhan: täglich für 16h Fasten gefolgt von einer 8h Phase mit Essen (siehe auch „Leangains„)
  • Nach Jon Benson: leider keine näheren Infos (siehe Jon Bensons Ratgeber „Alle Zwei Tage Diät„)

Wichtige Hinweise zur Anwendung:

An Tagen, an denen nicht gefastet wird, muss völlig normal und ohne Überschuss gegessen werden. Konsumierst du normalerweise 2500 Kcal pro Tag, dann ist das genau die Menge, die du weiterhin zu dir führst. Es erfolgt beim intermittierendem Fasten KEIN Aufladen von Kohlenhydraten oder Kalorien!

Am besten beginnst du das intermittierende Fasten, indem du eine Mahlzeit an einem Tag pro Woche wegfallen lässt, um so die Reaktion deines Körpers kennenzulernen. Ist alles ok, kannst du für einen weiteren Tag in der darauffolgenden Woche ganz 2 Mahlzeiten auslassen. Das ganze führst du so lange fort bis du mit maximal 24 Stunden ohne Nahrung auskommst.

Ich denke diese schrittweise Herangehensweise ist vor allem für Beginner zu empfehlen, die diese Art von Nahrungsmittelenzug zum ersten Mal für sich zum Vorteil nutzen möchten.

Solltest du weiterhin ganz normal essen und zusätzlich Fasten (1 bis 2 Mal pro Woche), entsteht automatisch ein Kaloriendefizit durch welches du langfristig Fett verbrennen und somit abnehmen wirst.

Quellen:

[1] Einen Dank an den User „Space Ghost“ von Team-Andro.com für die unten aufgeführten Studien und Hinweise:

  • Keim NL, Horn WF. Restrained eating behavior and the metabolic response to dietary energy restriction in women. Obesity research 2004; 12:141-149 (Link)
  • Studie 2: Verboeket-Van De Venne WPHG, et al. Effect of the pattern of food intake on human energy metabolism. British Journal of Nutrition 1993; 70:103-115  (Link)
  • Studie 3: Bellisle F, et al. Meal Frequency and energy balance. British Journal of Nutrition 1997; 77: 57-70 (Link)
  • Webber J, Macdonald IA, The cardiovascular, metabolic and hormonal changesaccompanying acute starvation in men and women. British journal of nutrition 1994; 71:437-447. (Link)
  • Und Wikipedia

Zusammenfassung

Bevor du Hurra schreist und denkst mit ein paar Tagen ohne Nahrung pro Woche abzunehmen, muss ich dich leider enttäuschen, denn selbst beim intermittierenden Fasten muss auf die Kalorienbilanz geachtet werden. Werden vor und nach den Fastentagen zu viele Kalorien zugeführt (mehr als dein Körper benötigt), setzt dieser trotzdem Fett an beziehungsweise lässt eine Fettverbrennung gar nicht erst zu.

Intermittierendes Fasten sollte als „Werkzeug“ verstanden werden und nicht als „heiliger Gral“ zu längerem Leben, unglaublicher Muskelmasse oder plötzlichen Fettverlust.

Kritisch anzumerken ist, dass die lebensverlängernde Eigenschaft des hier beschriebenen Fastens nicht ohne weitere auf den Menschen übertragbar ist. Dass es positive Einflüsse auf unseren Körper hast, kann ganz klar bejaht werden. Inwieweit das allerdings das Leben verlängert wird sich noch zeigen.

Intermittierendes Fasten ist kein Freifahrtssschein zum wahllosen Essen von schlechten Nahrungsmitteln und es ist auch kein Diätplan. Es ist eine Lebensweise, genau wie das Bodybuilding im Allgemeinen auch.

Nahrung ist unser täglicher Begleiter und man kann sie nicht ersetzen oder abschaffen. Man muss sich mit seiner Ernährung befassen, sich mit ihr arrangieren und das beste für sich und sein Leben herausziehen. Dementsprechend sollte jeder bewusst über die Art und Weise seiner sorgsam Ernährung entscheiden.

Intermittierendes Fasten stellt meiner Meinung nach eine perfekte Möglichkeit für Durchschnitttrainiertende, Hobbyathleten und Frauen dar auf einfache Weise Fett zu verbrennen. Voraussetzung ist natürlich ein Kaloriendefizit.

Mein Fazit

Nachdem ich mich in die Thematik intermittierendes Fasten eingearbeitet habe, scheint Nahrungsmittelverzicht gar nicht so uninteressant zu sein. Auch nicht für Bodybuilder, die definierte Muskeln aufbauen möchten, denn das Fasten an einem Tag pro Woche, für 24 Stunden, fördert nicht nur die Fettverbrennung, sondern auch direkt den Muskelaufbau (mehr Wachstumshormonausschüttung, verbesserte Nahrungsaufnahme, Anregung des Stoffwechsels).

Es ist beruhigend zu wissen, dass man dem Körper ohne Nahrung etwas Gutes tut und Hunger kein Anzeichen für Muskelabbau ist.

Ich habe für mich bei der Recherche mitgenommen, dass ich höchstwahrscheinlich in der Zukunft meine Mahlzeiten von 6 auf 3 reduzieren werde. Damit spare ich unglaublich viel Zeit, bin wesentlich flexibler in meinem Tagesablauf und produktiver, da ich nicht dauernd wegen einer Mahlzeit unterbrochen werde.

Viel Erfolg

Beste Grüße

Thomas

P.S.: Hast du bereits Erfahrungen mit dem intermittierendem Fasten gesammelt? Ich freue mich über jede Meinung und jede Erfahrung unten im Kommentarfeld 🙂

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Ghrelin – Das Hungerhormon

[…] und damit Kalorien zugeführt werden, um diese Schwankungen auszugleichen. Wer fastet (Intermittierendes Fasten), der ist sogar noch schlechter dran, dann hier steigt der Ghrelinspiegel besonders hoch […]

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Trilaminator

Moin,

mache das jetzt fast ein ganzes Jahr lang! Habe gut abgenommen …. aber man neigt an den Esstagen schon öfters mal zu „mehr Essen“ ganz unbewußt meist …. das muß ich auch noch etwas mehr unter Kontrolle bringen .. (ich mache es 24/24) mit ausnahmen wie Ostern jetzt OK da gehen auch ganz schnell dann mal wieder 4kilo „drauf“ … aber man nimmt diese dann auch wieder ab ….

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Update Transformation 2012 – Hü oder Hott? | Bodybuilding 2.0

[…] 4-Stunden-Körper“), wie baut man Muskeln auf und Fett gleichzeitig ab (siehe “Intermittierendes Fasten“) und so weiter. Bei der Recherche wurde mir immer bewusster, dass die Ernährung die […]

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Thomas - Autor von "Die Wahrheit über Muskelaufbau"

Hallo Trilaminator,

Danke für deinen Kommentar. Es ist interessant zu lesen welche Erfahrungen andere Athleten mit dieser Ernährungsform gemacht haben.

Ich selbst habe leider bisher noch keinerlei Erfahrungen mit den Intermittierenden Fasten sammeln können, möchte es aber in der Zukunft selbst einmal testen.

Viele Grüße

Thomas

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Update Transformation 2012 – Warum ich mein Training ändere?

[…] ich zufällig auf das Thema Intermittierendes Fasten gestossen und zu der Erkenntnis gelangt bin, dass die Anzahl der Mahlzeiten pro Tag sich nicht […]

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Ralf

Hallo Thomas,

ich habe Aschermittwoch angefangen. Damaliges Ausgangsgewicht: 137 kg bei 197 cm Körpergröße. Kondition gegen Null. Ich nehme die ganze Sache nicht 100%-ig streng. An den „Null“-Tagen trinke ich Kaffee, ziemlich regelmäßig Kefir und abends auch mal ein Bier. Wenn ich richtig Hunger habe, esse ich auch eine Kleinigkeit. An den „Ess“-Tagen esse ich normal. Ich habe das Gefühl, daß ich auch weniger als sonst benötige, um satt zu werden. Ich sage mir, ich muß keinem etwas beweisen, indem ich die ganze Sache bis zum Exzess ernsthaft betreibe. Trotzdem habe ich damit Erfolg. Gewicht heute: 121 kg (-16kg) und die Kondition ist deutlich besser. Zur Erklärung: ich bin Ende 40 und spiele 2x die Woche Fußball, seit neuestem auch ohne Gelenkprobleme. Für mich steht fest, daß diese „Light“-Variante mein Weg ist.

PS: Extrem schlechte Blutwerte wandelten sich in dieser Zeit zur Norm.

Reply
Thomas - Autor von "Die Wahrheit über Muskelaufbau"

Wow Ralf,

das hört sich super an! Ich gratuliere dir zu deinem Abnehm-Erfolg. Du kannst echt stolz auf dich sein.

Ja, wie ich in diesem Artikel beschreibe, ist es wichtig einen eigenen Weg bzw. eigenen Stil zu finden. Wie es scheint hast du es geschafft.

Mach weiter so 🙂

Viel Erfolg

Thomas

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Irene

Hallo Thomas und alle Anderen,

ich betreibe seit gut drei Monaten 10in2, das bedeutet 1 Tag essen (1), 1 Tag nichts essen (0)in zwei Tagen. Eingestiegen bin ich vordergründig umd mein Übergewicht zu verlieren, aber es soll keine Diät sondern eine Lebensfreude sein. Darum nennt der „Erfinder“ der Methode sein Buch auch „10in2 – Anleitung zum Lustvollen Leben“.
Fazit:
– es hat funktioniert, habe bereits über 12 kg verloren
– ich fühle mich nicht mehr so müde und abgeschlagen, bin energiegeladen, ein Effekt, der sich durch Sport noch verstärkt
– ich muss nicht mehr nachdenken was ich esse und wieviel und wieviel Kalorien nehme ich zu mir … Es ist alles klar, einen Tag nichts außer Tee, Wasser und Kaffee und einen Tag was und soviel ich eben mag
– und der beste Effekt: ich habe viele liebe Menschen kennengelernt, die auch 10in2 machen und mit denen ich in regen Kontakt stehe 🙂
Infos dazu gibts auf http://www.10in2.at oder auf facebook

Liebe Grüße, Irene

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Carb Back Loading – Der heilige Gral für rasanten fettfreien Muskelaufbau ?! | Bodybuilding 2.0

[…] konkret gesprochen: Kurzzeitfasten. (”Intermittent Fasting”). Da war es […]

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Gerd

Finde es echt super wie ausführlich der Artikel ist!

Vor allem dass Vor- sowie Nachteile genannt werden gefällt mir. (viele sparen sich die Nachteile und tun so als wäre IF eine Wunderwaffe (was es eigentlich auch ist haha))

Wobei ich sagen muss dass das Rantasten an den 24h doch etwas zu vorsichtig ist, für meinen Geschmack. Als wir vor 10.000 Jahren Säbelzahntiger jagten, gab es auch Zeiten, wo wir 24h problemlos ohne Fasten ausgekommen sind 🙂 Einmalig 24h fasten und ganz viel Wasser trinken, sollte für die meisten möglich sein.

Man muss auch erwähnen dass es Menschen gibt, die es sich doch etwas einfach machen und sich einfach alles reinstopfen, was sie eigentlich nicht essen sollten. Beim muss man, wie bei anderen Ernährungsformen auch, diszipliniert sein und es durchziehen! (kleinen, hilfreichen kcal-rechner gibt es hier: http://www.fasties.de/der-schlussel-fur-erfolgreiches-intermittierendes-fasten)

IF ist auch jeden Fall eine herrlicher zur Keto (pfui deife)

Schönen Gruß und viel Erfolg,

Gerd

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Sabina Hofer

hallo Leute,
bin auf euren Blog per zufall aufmerksam geworden. Habe für mich die Warrior Diät entdeckt, mache 20h Fasten und 4 Std. Zeitfenster um zu Essen. Aber ich habe das abgewandelt. Mein Zeitfenster zum Essen ist derzeit von 10 – 14 Uhr und danach ruht das GAnze wieder. So bin ich in der Arbeit flexibel und weniger anfälliger für Verlockungen.
Hab erst vor ner Woche angefangen und bin daher schon gespannt, was sich über die nächsten 4 Wochen so bei mir bemerkba macht.
ich war jetzt lange krank und auf vor einer Woche auf REHA. Bin daher nun körperlich sehr fit und versuche dieses Level mit 30min Sport (entweder/ oder Gymnastik, Rückentraining, Situps, Joggen, Crosstrainer,….) zu halten.

Lese auch gespannt nun eure Berichte…
LG sabina

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Viktor

Hallo Thomas

Braucht es nach dem Training ein Protain Shake?
Brauche ich täglich 2g Protein pro Körpergewicht?

Laut Brad Pilon’s Buch „How much Protein“ und zweite „Eat Stop Eat“ Nein!
Da Brad selber bei der Sup-Industrie Arbeitete bemerkte er , dass die Athleten vorallem die Jugend Wortwörtlich von der Mächtigen Food Industrie Angelogen werden.

Die heutigen „Bodybuilder“ haben rein garnichts mit der Wahren Natur zutun. Da der Körper heutzutage Voll gepummt wird mit der Nahrung! Geschweige Protain Shakes.

Laut Ihm ,genüge 70-120gr Protein Täglich.

Seit zwei Jahren befolge ich die Spartan Diet mit grosse erfolge!

Kurz
3 x Täglich Esses mit der Zeit , sprich 6-7 12-13 und 18-19.
Der Körper passt sich an der Zeit.

Das Wichtigste man darf sich nicht voll Stopfen man muss sich nach dem essen wohlfüllen und man muss zwichen den Pausen Hunger verspüren. (Wie beim fasten)

3-4 Liter Wasser Täglich keine chemische Halbfabrik Produkte auch shakes ausnahme Sunwarrior protain produkte.

Ich befolge klaus arndt synergistisches muskeltraining, passt, Top Bodi ala Spartan style. Power und Gesund.

Mehr Infos
http://thespartandiet.blogspot.ch/2008/07/spartan-diet-best-system-for-calorie.html?m=1

Super Blog. Thnx

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Dome

Hallo,

schöner Artikel. Ich würde das auch gerne mal ausprobieren. Ist es für das Fasten kontraproduktiv Aminosäuren zu supplementieren? Und spielt es eine Rolle ob das Training an einem Fasten- oder Essenstag stattfindet (bei dem Schema 24h fasten, 24h essen)?

Liebe Grüße

Reply
Hannes

Ich praktiziere seit einem Jahr eine 6 zu 1 Fastendiät, nicht akribisch streng.
An einem Tag in der Woche wird gefastet, morgens ein Glas Orangensaft, Milchkaffee, gegen späten Vormittag tritt eine flaues Gefühls im Magen auf. Also wenn das Hunger ist, dann ist das auszuhalten. Dieser Hunger wird mit Mineralwasser gedämpft, mit Kohlensäure, das füllt irgendwie den Magen.

Gegen Nachmittag ein fettarmer Jogurt, man fühlt sich wohl, am Abend einen Tee. Und noch mehr Wasser zum Trinken.

Diese wöchentlichen Fastentage funktionieren immer besser, es war wohl eine Sache der Übung. Anfangs wurde mir kalt, das Hungergefühl war unangenehmer, gegen Abend wurde mir im Kopf heiß, also etwas erhöhte Temperatur. Als ich mal Kopfschmerzen bekam, hatte ich richtigerweise den Fastentag abgebrochen. Auch das sollte man sich zugestehen.

Inzwischen sind die Fastentage, die ich nie akribisch streng an immer dem selben Wochentag einlege, eine lockere Angelegenheit.

Man fühlt sich am nächsten Tag so gut, dass man am liebsten weiter fasten würde. Einfach nur super.

Die Ansicht, man würde am Tag nach dem Fasten die doppelte Menge fressen, lässt sich nicht bestätigen.
Man isst bestenfalls 110 % des Üblichen, aber garantiert keine 200 %.
Medizinische Werte habe ich in Ermangelung eines passenden Arztes nie untersuchen lassen.

Reply
Hans Moser

Servus,

auch ich habe damit begonnen nach den Anleitungen nach http://www.10in2.at, es ist zwar etwas hart am Anfang, jedoch es ist gut finde ich, fühle mich sehr wohl dabei.

Reply
Hans Moser

Übrigens habe vergessen zu erwähnen, es ist überhaupt nicht so, dass man am Essentag zu viel ist, eher im Gegenteil, man isst bedeutend bewußter, zumindest ich frage mich immer wieder, was esse ich? , muß ich das haben ?
Und man isst automatisch qualitativ besser, da man sich damit noch mehr auseinander setzt.
Sehe ich auch bei anderen Meldungen im begleitenden Forum.

Reply
Georg

Ich mache es jetzt seit einer Woche und hoffe, dass ich es durchhalte

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Daniel

Wie kommt man zu diesem Newsletter von Mike Geary? Hab seinen Newsletter abonniert, aber nie so einen erhalten. Auf seiner Homepage ist auch nichts zu finden. 🙁 Kann mir da hemand helfen?

Reply
hrhr

Hi! Ich versuche zur Zeit abzunehmen und gleichzeitig Muskeln zu erhalten/aufzubauen. Hierfür Esse und faste ich im wechsel, d.h. ich faste 1 Tag, und danach esse ich 1 Tag. Das ganze ziehe ich so Woche für Woche durch. Allerdings habe ich an den Essenstagen ein KALO-Defizit von ca. 250 – 350. Meinst du das is ok oder soll ich lieber ein bisschen mehr essen? Muss ich mir wegen meinem Stoffwechsel sorgen machen? Ich nehme nur 30 Gramm Fett an den Essenstagen zu mir, meinst du das reicht? Ich habe jan och genug Fett an meinem Körper 😀

Wäre nett wenn du mir antworten und helfen könntest.

Reply
HAns

Ludel

Reply
Senior Rossi

Ich war zunächst auch skeptisch, bin aber auf diesen Erfahrungsbericht http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/ernaehrung-sport-und-diaeten/meine-erfahrungen-mit-dem-intermetierenden-fasten/ gestoßen und habe es dann selbst ausprobiert. Bezüglich Abnahme kann ich bestätigen, was HGH oder Muskelaufbau angeht habe ich keine verifizierbaren Ergbenisse. Wie schauts es bei euch aus?

Reply
Franzi

Hallo Leute,

super Artikel! Wirklich. Hat mir schon sehr viele Fragen beantwortet bis auf eine kleine:

Was ist denn mit dem Glaubenssatz „Man soll keine Mahlzeiten auslassen, weil der Körper sonst denkt er kriegt nix mehr und für schlechte Zeiten einlagert“

Irgendwie schwirrt mir bei dem ganzen Thema genau dieser Satz aus meiner Kindheit im Kopf umher.

Ist das Quatsch?

Viele Grüße!
Franzi

Reply
PETER

BITTE, WANN FASTEST DU UND AN WELCHEN TAGEN ISST DU NORMAL.GRUSS PETER

Reply
Lucas

Hi,

Mich würde der Punkt aminosäurepool stark interessieren. Wie laange kommt der körper ohne neue zufuhr klar. Ich habe auch viel über supplementiering von bccas gelesen. Hast du hier ggf. Studeien oder quellen? Grüße Lucas

Reply
Anchu Kögl

Hi Thomas,
Super Artikel.
Ich mache jetzt seit ca. 7 Monaten 16/8 fasten nach Martin Berkhan von leangains.com. Meine Erfahrung bist jetzt sind durchweg positiv. Man kann definierte Muskelmasse aufbauen und in den 16h ohne essen fühle ich mich energiegeladen, sehr klar im Kopf und bin dadurch produktiver.
Auch finde ich es sehr angenehm, nicht alle paar Stunden darüber nachzudenken, was ich jetzt essen muss.
Viele Grüße

Reply
Thomas L

Guten Tag,

ich würde gerne wissen, wenn ich die 24/24 Ernährung! betreibe wie sich Cardio Sport (Laufen, Schwimmen) an den Nicht Ess Tagen zugute schlägt?

LG

Reply
Anni

Hallo,
Ich, weiblich, 46, faste seit ein paar Wochen im Rythmus 2 zu 1.
Ich bin erstaunt wie gut das klappt!
Es fällt mir leichter einen ganzen Tag einfach nichts zu mir zu nehmen, als jeden Tag kalorienreduziert zu essen.
Ich freue mich manchmal richtig auf den Fastentag! Nicht über Essen nachdenken und das Gefühl des leeren Magens genießen 😉
Am Fastentag mache ich mir Vormittags einen grünen Smoothie und das war es dann.
Das ist gut für den Säure-Basenausgleich und beugt der Entstehung von schlechtem Atem vor.
Den Einstieg habe ich übigens mit einem einwöchigen Basenfasten geschafft.
An den „Esstagen“ esse ich auch nicht Unmengen mehr als sonst, im Gegenteil.
Am Fastentag überlege ich mir Abends gern was ich am nächsten Tag schönes kochen möchte, kaufe dementsprechen ein und freue mich auf den nächsten Tag.
Einige Kilos sind schon gepurzelt. Ich bin überzeutg, dass es noch mehr werden und möchte diese Art des Essens unbedingt dauerhaft beibehalten. Auch um dem Körper einen Entlastungstag zu schenken.
Viele Grüße

PS.: Ein guter, sachlicher Artikel!

Reply
Zuano

Hallo, seit Juni 2013 faste ich regelmäßig jeden zweiten Tag, nach 10in2.at das Tastenprogramm von Bernhard Ludwig, also knapp zwei Jahre. Mit dem unterschied, das 36 Stunden gefastet wird.

Das heißt z.B. im 12 Stunden Zeitfenster von 8:00 bis 20:00 Uhr essen (nicht durchgehend). Dann 12h Schlafen, den nächsten Tag 12 Stunden nichts essen, nur Wasser und nochmal 12 Stunden schlafen. Somit ergeben sich 12 Stunden Essen, 36 Stunden Fasten, 12 Stunden Essen und wieder Fasten usw.

Das ist die 10in2 Diät – einen Tag essen, einen Tag nichts essen.

Mit 36 Stunden Fasten ist es irgendwie logischer, weil wenn ich z.B. seit dem Vorabend nichts gegessen habe, müsste ich am Abend (24h) wieder zu Essen beginnen!!!

Ich habe damit 32kg abgenommen und das Gewicht gehalten.

Reply
Thomas

Vielen Dank für diesen interessanten Artikel, mit vielen nützlichen Informationen zum Thema Abnehmen. Schnell und gesund Abnehmen lässt sich durchaus miteinander vereinbaren. Man braucht dazu einen durchdachten Abnehmplan.

Reply
Interview mit Felix Olschewski von www.urgeschmack.de

[…] Eindruck ist auch da, dass man es gerne ausprobieren sollte. Ich habe selbst sehr lange Zeit dieses Kurzzeitfasten über 18 Stunden […]

Reply
Stephan

Hallo!
Ich bin Trainer und verwende das IF kombiniert HIT für all meine Klienten mit größtem Erfolg.

Reply
Boris Bojic

Intermittierendes Fasten (18/6) betreibe ich schon ab und zu, aber demnächst würde ich gerne mal eine Anatole Diät ausprobieren.

Die Frage die sich mir stellt – eigentlich kann man doch beides kombinieren? Ich habe ein Zeitfenster von sechs Stunden (12-18 Uhr), in der Zeit würde ich alles passende für die Anatole Diät essen.

Spricht etwas dagegen?

Reply
Thomas Bluhm

Hi Boris,

das wäre eigentlich gar keine schlechte Idee 🙂

Möchtest du es einmal testen?

Falls ja, gebe mir bitte Bescheid. Bin gespannt über die Resultate!

LG

Thomas

Reply

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