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Autophagie – Warum sich dein Körper selbst verdaut

AutophagieAutophagie ist ein unglaublich wichtiger physiologischer Prozess, der für ein Gleichgewicht zwischen Produktion neuer und dem Abbau alter Zellbestandteile notwendig ist. Der Prozess sorgt dafür, dass kaputte Zellbestandteile abgebaut und recycled werden.

Den Begriff Autophagie kann man aus dem Griechischen ableiten und er bedeutet nichts weniger als „sich selbst fressen“.

Das hört sich jetzt erstmal schlecht an, doch ganz im Gegenteil ist dieser Prozess wichtig um die optimale Zellfunktion zu gewährleisten.

Viele Experten sind der Meinung, dass durch Bewegungsmangel und die moderne Ernährung, ein Defizit dieses Prozesses entsteht.

Dr. Kruse – ein amerikanischer Gehirnchirurg und Gesundheitsexperte – geht sogar davon aus, dass das weit verbreitete Defizit an Autophagie eine Hauptursache für Krankheiten wie

  • Diabetes,
  • Krebs und
  • Herzkrankheiten ist.

Ich möchte dir in diesem Artikel zeigen, welche Faktoren die Autophagie hemmen und welche Methoden du nutzen kannst, um deine Autophagie zu beschleunigen.

Denn neben dem überaus nützlichen Recyceln der Zellbestandteile, kann sie auch den Abbau von

  • Viren,
  • Bakterien und
  • Fremdeiweißen

ermöglichen, die sich in der Zelle gesammelt haben.

Was bremst die Autophagie?

Durch eine hohe Anzahl an kleinen Mahlzeiten von ungefähr 5-6 Stück am Tag oder durch Naschen zwischen den großen Mahlzeiten ist der Insulinspiegel dauerhaft erhöht und bremst so den physiologischen Prozess der Autophagie.

Somit tritt dieses Problem besonders dann ein, wenn die Mahlzeiten dazu noch sehr kohlehydratreich sind.

Ein weiterer Faktor, der wie eine Bremse wirken kann, ist ein chronischer Bewegungsmangel, der in der heutigen Zeit leider viel zu häufig auftritt.

Wie treibst du die Autophagie richtig an?

Autophagie antreibenUm den Prozess anzukurbeln, gibt es einige Möglichkeiten.

Intermittierendes Fasten ist eine dieser Möglichkeiten – Wenn du über einen gewissen Zeitraum deine Nahrungszufuhr einschränkst, führt das dazu, dass Dein Körper vermehrt Fett und ausrangierte Zellen als Energiequelle nutzt, statt Glukose aus dem Essen.

Die nächste Möglichkeit den Effekt anzukurbeln ist, eine fettreiche und kohlenhydratarme Diät, die  dafür sorgt, dass du von Zeit zu Zeit immer mal wieder in Ketose gehst. Wenn du diese Ernährungsprinzipien einhältst wird genau das geschehen.

Eine andere Möglichkeit ist die Stimulierung der Zellen über physische Reize.

Dazu empfehle ich eine adäquate Menge an Kraftsport oder hochintensivem Intervalltraining wie HIIT oder Peak 8.

Was adäquat für dich bedeutet, musst du herausfinden. Einige Menschen kommen mit einem Training in der Woche zurecht, während andere viermal in der Woche zum Sport gehen müssen.

Dabei kommt es natürlich auch auf deine Ziele an. Denn je höher die Trainingsintensität ist, desto mehr Kohlenhydrate solltest du deinem Körper zuführen.

Des Weiteren gibt es die Möglichkeit einen physischen Reiz auszulösen durch das kalte Duschen oder Eisbaden. Zum kalten Duschen habe ich schon öfter etwas geschrieben und möchte dich unbedingt motivieren, es mal auszuprobieren.

Es ist kostenlos (spart sogar Energiekosten) und hat eine unglaublich förderliche Wirkung auf deine allgemeine Gesundheit und deine Leistungsfähigkeit.

Hemmende Faktoren

autophagie hemmende faktorenViele Mahlzeiten am Tag sorgen für einen hohen Blutzuckerspiegel und hemmen die Autophagie

  • Viele Kohlenhydrate unterstützen dieses Problem
  • Wenn du unter Bewegungsmangel „leidest“, schüttest du noch weiteres Öl ins Feuer

Unterstützende Effekte

  • Intermittierendes Fasten unterstützt die Autophagie
  • spezielle Diäten, die immer mal wieder zur Ketose führen kurbeln die Autophagie an
  • Physische Reize wie Kraftsport und hochintensives Intervalltraining beschleunigen die Autophagie
  • Kalt Duschen ist sowieso der Hit! 😉

Einzelnachweise:

wikipedia.org

Early Steps in Autophagy Depend on Direct Phosphorylation of Atg9 by the Atg1 Kinase – Claudine Kraft et al.; Molecular Cell, doi: 10.1016/j.molcel.2013.12.011; 2014

Faz.net – Irgendwo zwischen Leben und Tod – 16.01.2009

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Gastautor
 

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