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Die Wahrheit über Obst – Wie Obst krank und dick macht?!

Obst

In der Schule habe ich gelernt: „Obst ist gesund und mit Obst nimmt man ab…“

Wenn du noch genauso denkst, dann solltest du dir den folgenden Artikel sehr aufmerksam durchlesen. Was du gleich erfahren wirst, ist kontrovers…

Die Vorgeschichte

Vor einigen Wochen fuhr ich mit meiner guten Freundin Franzi zu einer Fitness Meisterschaft. Auf dem Rückweg hatte Franzi ein Verlangen nach Obst und gönnte sich einen großen Apfel.

Als wir dann wenige Stunden später zuhause ankamen, ging es ihr gar nicht gut. Sie krümmte sich vor Bauchschmerzen und erklärte mir, dass sie ab und zu diese Beschwerden hat, wenn sie Obst isst.

Erst letzte Woche rief mich Martin an und fragte mich: „Mensch Thomas, ich habe morgens immer diese Bauchkrämpfe“. Ich fragte, was er denn isst und Martin zählte auf: Haferflocken mit Honig und Obst.

Ich entdeckte eine Verbindung zwischen beiden und wurde neugierig.

Bei meiner Recherche stieß ich dann auf eine Nahrungsmittel Unverträglichkeit namens „Fruktoseintoleranz“.

Intolerant

Viele Obstsorten enthalten einen hohen Anteil an Fruktose (wird auch als Fruchtzucker bezeichnet). Bei der Fruktoseintoleranz wird die Fruktose im Dünndarm nicht richtig aufgenommen und an den Dickdarm weiter gereicht. Im Dickdarm wird die Fruktose dann zerlegt, unter anderem in CO2 und kurzkettige Fettsäuren. Das CO2 kann dann zu Blähungen und Bauchschmerzen führen. Die kurzkettigen Fettsäuren können dann Durchfall verursachen.

Besonders viel Fruktose ist in folgenden Lebensmitteln enthalten:

  • Apfel
  • Banane
  • Birne
  • Beeren
  • Rosinen
  • Melone
  • Honig
  • Säfte!!!

Etwas tückisch ist, dass die Beschwerden nicht immer sofort auftreten. Manchmal erst nach 24 bis 48 Stunden. Und dass die Verträglichkeit von Tag zu Tag variiert.

Blutfettwerte

In einer Studie aus den USA ernährten sich Männer über 5 Wochen sehr fruktosehaltig. Man stellte einen rastanten Anstieg des gesundheitsgefährdenden LDL-Cholesterins fest. Der Anstieg war 32% höher als bei der Vergleichsgruppe mir normaler Ernährung.

Fruktose hat einen negativen Einfluss auf die Blutfettwerte und damit langfristig auf die Gesundheit insgesamt, denn erhöhte Blutfettwerte stehen Verbindung von Schlaganfall und Herzinfarkt.

Hüftgold

Wie ich dir in diesen Video beschreibe, kann dich Obst daran hintern abzunehmen und sogar dazu führen, dass du Bauchfett zulegst.

Lass mich erklären warum:

Die in Obst überwiegend vorkommende Fruktose ist ein schlechter Sattmacher. Fruchtzucker löst nicht die typsichen, körperlichen Reaktionen und Hormonausschüttungen aus, die uns mitteilen: Du bist satt, höre auf zu essen.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass man mehr Kalorien zu sich führt als nötig. Doch nicht nur das. Da Fruchtzucker Kohlenhydrate darstellt und Kohlenhydrate den Blutzuckerspiegel, sprich die Insulinausschüttung beeinflussen, kann das einen weiteren, negativen Einfluss haben.

Studien belegen, dass eine hohe Aufnahme von fruktosehaltigen Nahrungsmitteln, wie beispielsweise Obst, zu einer vermehrten Fetteinlagerung führt.

Insulin ist ein Transporthormon und schleust Nährstoffe in die Zellen. Eine wichtige Funktion, die aber auch nach hinten losgehen kann. Das Hormon Insulin „füttert“ unter anderem auch die Fettzellen. Ein Kreislauf entsteht:

Obst -> kaum Sättigung + Insulinausschüttung -> zu viele Kalorien -> Fetteinlagerung

Besonders Frauen sind anfällig für eine Fetteinlagerung, wenn sie fruktosehaltige Lebensmittel wie Obst essen. Ihr Hormonhaushalt begünstigt noch einmal die Speicherung von Fett, so die Aussagen vom Deutschen Institut für Ernährung in Potsdam.

Zu guter Letzt

Ich möchte nicht verschweigen, dass ich mit diesem Artikel Obst in ein sehr negatives Licht gerückt habe. Natürlich ist Obst ein wertvoller Nahrungsbestandteil.

Dennoch solltest du Obst mit etwas Abstand betrachten und nicht in Übermengen essen. Das gilt besonders, wenn du Fruchtsäfte trinkst. Das sind wahre Kalorien -und Fruktosebomben.

Auch hier gilt die folgende Regel: Die Dosis macht das Gift! Obst ist ok, solange es nicht dein Hauptnahrungsmittel ist.

Meine Empfehlung an dich, besonders wenn du an Fruktoseintoleranz leidest: Reduziere den Anteil an Obst in deiner Ernährung.

Im Simple Sixpack Programm habe ich bewusst auf Obst verzichtet. Viele meiner Kunden haben daher die Befürchtung zu wenig Vitamine zu erhalten. Ich kann euch beruhigen und empfehle euch stattdessen Gemüse.

Gemüse liefert oft mehr Vitamine als Obst.

Ein kleines Beispiel:

  • Eine Orange liefert auf 100g rund 50mg Vitamin C
  • Eine rote Paprika liefert auf 100g rund 140mg Vitamin C

Paprika liefert fast 3 mal so viel Vitamin C wie eine Orange und enthält zudem kaum Kohlenhydrate und viele Faserstoffe, die gut für die Verdauung sind und satt machen!

Bevor ich mich verabschiede, möchte ich dir einen letzten Tipp mit auf den Weg geben. Höre auf deinen Körper und gebe ihn das, wonach er verlangt.

Beste Grüße

Thomas

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Foto von wiennat flickr

1 Tipp gegen Bauchfett

Ich hatte Bauchfett, bis ich diesen einmaligen Tipp entdeckte

Du wirst erstaunt sein, wie einfach und schnell du einen flachen Bauch oder Sixpack bekommen kannst, ohne stundenlanges Training, ohne Pillen und ohne Bauchübungen.

Thomas Bluhm
 

Hey, ich bin Thomas. Ich bin lizenzierter Fitness Trainer, Autor und liebe seit 20 Jahren den Kraftsport, schwere Gewichte und seit kurzem auch Nespresso Kaffee :-) Hier auf meinem Blog teile ich mein Wissen und meine Erfahrung über Fettverbrennung und Muskelaufbau.

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