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Wachstumshorme HGH

Teil 8 aus dem Artikel von Dr. Kurt Moosburger: “Doping – Ein Überblick über die Gegenwart und ein Ausblick in die Zukunft”.

Wachstumshormon (HGH)
Man hört und liest immer von „Wachstumshormonen“, obwohl es nur eines gibt, nämlich das Hormon HGH (= human growth hormone = menschliches Wachstumshormon = STH = Somatotropes Hormon = Somatotropin). Offensichtlich wird das englische „hormone“ fälschlicherweise in die deutsche Mehrzahl („Hormone“) übersetzt.

Wachstumshorme

Handelsnamen für HGH: GenotropinR, HumatropeR, NorditropinR, SaizenR
Das Wachstumshormon ist (wie Erythropoietin und Insulin) ein Peptidhormon, bestehend aus 191 Aminosäuren, das im Vorderlappen der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) gebildet wird.

Daneben gibt es noch Wachstumsfaktoren, wie die IGFs (insulin like growth factors), z.b. den in der Leber gebildeten IGF-1, welcher schon eine Zeit lang in der Bodybuildingszene (die, was Doping mit anabolen Substanzen betrifft, schon immer eine „Vorreiter“funktion hatte) Anwendung findet. Es heißt auch Somatomedin C und wirkt als Vermittler der HGH-Wirkung. „Nachteil“: Es ist sehr teuer und findet deshalb keine breite Verwendung. Eine besonders interessante Variante des IGF-1 ist der im Muskel produzierte MGF (mechano growth factor = IGF-1Ec), der im Tierversuch enorme Muskelzuwächse innerhalb kurzer Zeit bewirkt.

Jedenfalls zeigt es die Richtung an, in die sich das Doping entwickelt – man „vermittelt“ über Umwege die angestrebte Wirkung (wie im Fall von IGF-1 die HGH-Wirkung), was vermutlich in absehbarer Zeit noch „eleganter“ mittels Gendoping geschehen wird.

HGH hat als Anabolikum heute den anabolen Steroiden teilweise schon den Rang abgelaufen. Wer es sich finanziell leisten kann, weiß nicht nur seine anabole, antikatabole und regenerative, sondern auch seine Körperfett-abbauende Wirkung zu schätzen. Das tun nicht nur Bodybuilder. Wer sich bislang von den erstaunlich definierten Körpern der Weltklasse-Sprinter beeindrucken ließ, braucht nur eins und eins zusammenzuzählen (vor allem dann, wenn diese Athleten plötzlich eine Zahnregulierung tragen…)

Doping mit diesem menschlichen Peptidhormon ist zwar grundsätzlich nachweisbar (Der Münchner Endokrinologe Prof. Christian Strasburger hat schon vor einiger Zeit eine Nachweismöglichkeit für HGH-Doping entwickelt, sprich einen Bluttest auf Antikörperbasis, jedoch hat sich das IOC lange gegen Tests auf HGH gewehrt – offensichtlich fürchtete man flächendeckende Dopingskandale), aber es wird in der Praxis nur selten danach geprüft. Hauptgrund dafür sind sicherlich die hohen Kosten. Außerdem ist die Nachweisbarkeit von HGH aufgrund dessen kurzer Halbwertszeit ohnehin nur kurzfristig möglich, was die „Trefferquote“ von vornherein erniedrigt. Bis dato ist noch kein positiver HGH-Fall offiziell bekannt geworden.

Doping mit HGH wird somit im Spitzensport auch weiterhin weit verbreitet und kein Gesprächsthema bei Dopingtests sein.
Die medizinische Indikation für eine Substitution mit HGH beschränkt sich auf einen echten HGH-Mangel, also auf kleinwüchsige Kinder und Erwachsene mit Zustand nach Hypophysentumoroperation. Der Umstand, dass der Großteil des gentechnologisch erzeugten HGH nicht in der Medizin, sondern im Sport „gebraucht“ wird, wirft nicht zuletzt auch ein schiefes Licht auf die HGH-erzeugenden Pharmafirmen…
Nachtrag Oktober 2008: Sermorelin, ein sog. HGH-Sekretagogum, also eine Substanz, die in der Hypophyse die Ausschüttung des Wachstumshormons stimuliert (und deshalb in der Medizin – so wie HGH – für die Behandlung von HGH-Mangelzuständen eingesetzt wird), soll ebenfalls schon relativ breite Anwendung im Sport finden. Es ist ein kurzkettiges Peptid aus 29 Aminosäuren (dem biologisch aktiven Teil des Growth Hormone Releasing Hormone = GRH, Codename GRH 1-29 NH 2) und derzeit bei Dopingtests noch nicht fassbar.

Teil 8:

Ein Artikel mit freundlicher Genehmigung von Dr. Kurt Moosburger

Quelle: www.dr-moosburger.at/pub/pub029.pdf

Vielen Dank Herr Moosburger.

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Thomas Bluhm
 

Hey, ich bin Thomas. Ich bin lizenzierter Fitness Trainer, Autor und liebe seit 20 Jahren den Kraftsport, schwere Gewichte und seit kurzem auch Nespresso Kaffee :-) Hier auf meinem Blog teile ich mein Wissen und meine Erfahrung über Fettverbrennung und Muskelaufbau.

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