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Transformation 2012 – Living Low Carb

Nach meinem ernüchterndem Ergebnis der letzten Wochen musste eine Änderung her.

Wer immer das gleiche tut, wird stets die gleichen Resultate ernten.

In diesem Artikel stelle ich dir meine neuen, überraschenden Zwischenergebnisse vor:

  • Wie ich innerhalb von 2 Wochen 1cm am Bauch verloren habe, obwohl ich mehr aß.
  • Warum man auf seinen Körper hören MUSS, um Fortschritte zu erzielen.

Die letzten Wochen waren geprägt von vielen Entdeckungen und Aha-Erlebnissen. Ich möchte nicht zu viel vorne weg nehmen. Lese selbst 🙂

Living Low Carb

Die ketogene Ernährungsweise ist mit Sicherheit eine der Effektivsten, wenn nicht sogar die beste Möglichkeit Fett zu verbrennen und gleichzeitig Muskeln aufzubauen.

Für eine begrenzte Zeitspanne mag sie praktikabel sein, nur auf Dauer ist sie nichts für mich.

Warum?

Ich fühle mich durch die kohlenhydratfreie Ernährungsweise energielos.

Am Sonntag ist mein Esstag. Hier esse ich nach Belieben und nehme Unmengen an Kohlenhydraten zu mir. Das gibt mir Power und diese Energie hält bis maximal Dienstag. Freitag und Samstag ist mein Energielevel ganz weit unten. Ich freue mich dann nur noch auf den Sonntag.

Mein Ziel ist es Fett zu verbrennen, Muskeln aufzubauen und bedeutend mehr Energie zu haben.

Ich bin der Meinung eine Lösung gefunden zu haben.

Die Anregung dazu gab mir Fran McCullough in ihrem Buch „Living Low Carb„. Der deutsche Titel dazu lautet: „Leben ohne Kohlenhydrate“. McCullough untersucht in ihrem Buch kohlenhydratarme bzw. kohlenhydratfreie Ernährungsweisen.

Ein Punkt ist mir dabei besonders in Erinnerung geblieben:

Passe dich nicht der Ernährung an, sondern die Ernährung an dich.

Der Fun-Faktor

Ich bin der festen Überzeugung, dass die meisten Diäten und Trainingspläne an einem Punkt scheitern: der Individualität

Obwohl wir in unserer menschlichen Biologie fast alle gleich sind und somit auf bestimmte Trainings -und Ernährungsweise gleich reagieren, sind es „weiche“ Faktoren, die letztendlich über Erfolg oder Misserfolg entscheiden, beispielsweise:

  • Was esse ich gern?
  • Welche Übungen mache ich gern?
  • Welche Sportart mache ich gern?
  • Welche Beschäftigung mache ich gern?

Wenn man versucht die eigenen Bedürfnisse zu unterdrücken (beispielsweise in einer Diät) und die Signale des Körpers missachtet (weil der Trainingsplan zu intensiv ist) entsteht Frust.

Was dann passiert, muss ich dir kaum sagen oder? Man bricht eine Diät und das Training ab.

Daher empfehle ich jedem, der Muskeln aufbauen möchte, einen Ernährungs -und Trainingsplan ganz auf die eigenen Bedürfnisse zuzuschneiden und sich dabei auf den Faktor „Spaß“ zu konzentrieren.

Kein Motivationsbuch der Welt kann die Power von Spaß ersetzen.

Wenn man gern ins Training geht und gern bestimmte Lebensmittel isst, muss man sich nicht anstrengen. Der Erfolg kommt von ganz allein.

Das ist meiner Meinung nach auch der Grund, warum einige Athleten „von Natur aus“ gut aussehen und einige darum kämpfen müssen. Erstere trainieren einfach gern und essen intuitiv das Richtige. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, dann empfehle ich dir meinen Artikel über Körpertypen.

Was will ich damit sagen?

  • Es ist wichtig auf den eigenen Körper zu hören und ihm das zu geben, was er braucht.
  • Orientiere dich nicht an anderen Athleten, sondern finde deinen eigenen Stil beim Muskelaufbau.
  • Habe Spaß am Training und der Ernährung.

Leider habe ich den Fehler gemacht mich an starre Empfehlungen zu halten, wie beispielsweise bei der Slow Carb Diät oder der anabolen Diät ohne dabei auf meinen Körper und meine Bedürfnisse zu achten.

Verstehe mich bitte nicht falsch. Du solltest Dinge tun, die Spaß bereiten UND zu deinem körperlichen Erfolg beitragen.

Neues entdecken

In den letzten 14 Jahren gab es bei mir ein Auf und Ab. Es gab Zeiten, in denen ich unkontrolliert gegessen habe und dick wurde. Und es gab Zeiten, in denen ich Diät hielt. Auf Dauer ist das aber keine Lösung. Dieses ständige Auf und Ab ist eine Belastung für den Körper und den Geist.

  • Warum sich an etwas verbeissen, von dem weiß, dass man es eh nicht lange durchhalten wird?
  • Warum nicht nach einer Strategie, einem Rahmen suchen, den man für immer beibehalten kann?

Ich habe beschlossen mich Stück für Stück auf die Signale meines Körper zu verlassen. Ich möchte versuchen den besten Kompromiss aus gesunder Ernährung und effektiven Training zu finden, welcher mich und meine Ziele in Einklang bringt.

Um nicht in wieder eine „Ernährungs-Anarchie“ zu verfallen, gehe ich das Ganze kontrolliert und Schrittweise an.

Auf diesem Grund habe ich folgende Änderung vorgenommen:

  • Änderung der Nährstoffverteilung auf: 45% Eiweiß, 40% Fett, 15% Kohlenhydrate
  • Erhöhung der Kalorien von 2200Kcal auf 2400 Kcal pro Tag
  • Erhöhung des Trainingspensums von 3 auf 6 Mal Training pro Woche (3 x Kraft + 3 x Sonstiges)
  • Raus aus der Komfortzone

Ich habe beschlossen meine Kohlenhydratzufuhr von 5% auf 15% meiner täglichen Kalorien zu erhöhen. Zusätzlich erhöhe ich meine tägliche Kalorienmenge um 200 Kalorien pro Tag. Ziel ist so mehr Energie für den Alltag zu haben.

Ich möchte raus aus meiner Komfortzone und meinen Hintern bewegen. Das bedeutet 6 mal pro Woche Sport. So fördere ich meine Fettverbrennung, erhöhe den Stoffwechsel und sorge für mehr Spaß (den Kopf frei bekommen).

Zwischenergebnisse

Nach 2 Wochen mit genau dieser Strategie muss ich sagen: super

Ich fühle mich besser und bin auch unter der Woche energiegeladener.

Die geringe Kohlenhydratmenge von maximal 90g am Tag kommt mir sehr entgegen. Sie ist nicht zu viel und auch nicht zu wenig. Außerdem erlaubt sie mir mal „nebenbei“ etwas Süßes zu essen.

Selbst 200 Kalorien mehr am Tag waren kein Hindernis für meine Fettverbrennung, wie die Ergebnisse weiter unten beweisen. Das habe ich meinem aktivieren Lebensstil zu verdanken, sowie den 3 zusätzlichen Trainingseinheiten pro Woche.

Ich hätte nie gedacht, dass eine zusätzliche Sportart (bei mir das Radfahren) für mehr Energie sorgt. Früher hatte ich die Befürchtung mein Krafttraining damit einzuschränken. Genau das Gegenteil ist der Fall und ich bin froh meiner Komfortzone entflohen zu sein.

KW 33 (alte Strategie)

  • Körpergewicht: 87,1kg
  • Körperfett: 11,00%
  • Bauchumfang: 85cm

KW: 35 (neue Strategie)

  • Körpergewicht 87,7kg
  • Körperfett: 10,1%
  • Bauchumfang: 84cm

Ergebnisse nach 2 Wochen:

  • Körpergewicht: +0,6kg
  • Körperfett: -0,9%
  • Bauchumfang: -1cm

Eine kleine Anmerkung muss ich zu meinen Ergebnissen noch machen!

Ich befinde mich nun schon sehr lange auf Diät und die anfänglichen Sprünge werden nun zu kleinen Schritten. Wenn du selbst damit beginnst deine Ernährung und dein Training kontrolliert zu gestalten, wirst du mit Sicherheit heftige Erfolge erzielen.

Abschliessende Worte

Unser Körper ist keine Maschine, die man mit Knopf A dazu bringt XY zu machen. Unzählige Faktoren spielen beim Bodybuilding eine Rolle.

Höre auf deinen Körper und gebe ihm das, wonach er verlangt. Das Ganze würzt du mit einer Prise „Spaß“.

Ich habe für mich in den letzten 2 Wochen folgendes mitgenommen:

  • Energie gibt wieder Energie (mehr Training bedeutet nicht immer mehr Belastung!).
  • Außerhalb der Komfortzone ist es schön (wenn man Dinge tut, die man normalerweise nicht mag, kann das richtig Spaß machen).
  • Dass man nie auslernt.
  • Dass Veränderungen wichtig sind, um Fortschritte zu erzielen.

Ich hoffe du konntest einiges aus meinen Gedanken für dich mitnehmen?! Natürlich stehe ich dir bei Fragen, Ideen oder Anregungen unten im Kommentarfeld mit Antworten bereit 🙂

Beste Grüße

Thomas

1 Tipp gegen Bauchfett

Ich hatte Bauchfett, bis ich diesen einmaligen Tipp entdeckte

Du wirst erstaunt sein, wie einfach und schnell du einen flachen Bauch oder Sixpack bekommen kannst, ohne stundenlanges Training, ohne Pillen und ohne Bauchübungen.

Thomas Bluhm
 

Hey, ich bin Thomas. Ich bin lizenzierter Fitness Trainer, Autor und liebe seit 20 Jahren den Kraftsport, schwere Gewichte und seit kurzem auch Nespresso Kaffee :-) Hier auf meinem Blog teile ich mein Wissen und meine Erfahrung über Fettverbrennung und Muskelaufbau.

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Ronny

Hi Thomas,

eine Frage habe ich zu Deiner Diät.
Unterscheidest Du Trainingstage bzw. Krafttrainingstage von Nichttrainingstage (Cardiotagen)? Oder ist Deine Nährstoffverteilung immer gleich. Viele erhöhen ja an Trainingstagen die Kohlenhydratzufuhr. Wie machst Du das zu Zeit?

viele Grüße
Ronny

Reply
Thomas Bluhm

Hi Ronny,

meine Nährstoffverteilung und meine Kalorien sind jeden Tag konstant.

Ich bin der Meinung, dass der Körper unabhängig vom Training eine konstante Kalorien -und Nährstoffzufuhr benötigt. Das entspricht allerdings nur meinem Gefühl, belegen kann ich es nicht 😉

Gruß

Thomas

Reply
Transformation 2012 – Ergebnisse, 5 Lektionen und eine coole Überraschung | Bodybuilding 2.0

[…] ist nun schon einige Zeit seit meinem letzten Update vergangen und in der Zwischenzeit ist viel […]

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