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No Sports! Zur Ästhetik des Bodybuildung

No Sports von Jörg Scheller

No Sports von Jörg Scheller

In diesem Artikel möchte ich dir ein ganz besonderes Buch zum Thema Bodybuilding vorstellen.

Der Name: No Sports! Zur Ästhetik des Bodybuildung

Von: Jörg Scheller

Befasst man sich eingehender mit dem Sport des Bodybuildings kommt man schnell zur Erkenntnis, dass viel mehr dahinter steckt als man vermutet.

Es ist nicht nur scheinbar wirren Heben von Gewichten und die Zufuhr von Unmengen an Nahrung.

Es ist die bewusste Nutzung der „Werkzeuge“ Training und Ernährung, um den Körper nach den eigenen Vorstellungen zu „formen“.

Jörg Scheller beschäftigt sich in seinem Buch „No Sports!“ mit Bodybuilding als eine Form der Kunst.

Was Schwarzenegger bereits wusste und in Perfektion anwendete, war den Körper als Statur zu sehen, als roher Klotz, der geformt werden kann. Ein bisschen Bizeps hier, ein bisschen mehr Wade dort und es entsteht ein völlig neuer, körperlicher Eindruck.

Darum geht es im Bodybuilding. Es ist ein Sport der Präsentation. Kleinigkeiten wirken sich sehr stark auf das Gesamtbild des Körpers aus und können ihn im positiven oder gar negativen Sinne beeinflussen.

Der Künstler, in diesem Fall der Bodybuilder selbst, bestimmt über seine höchst persönliche Statur und nimmt aktiv mit jedem Training an deren Veränderung teil.

Er ist im übertragenden Sinne Bildhauer des eigenen Körpers. Ein Künstler, der sich selbst erschafft. Die Wahrnehmung von Bodybuildern als Künstler scheint zunächst etwas weit hergeholt oder fremd, doch bei genauerer Betrachtung absolut treffend.

Wie ein Bildhauer betrachtet sich JEDER Bodybuilder im Spiegel, um dann kritisch zu seiner eigenen Optik Stellung zu nehmen mit dem Ziel den persönlich perfekten Körper zu schaffen in ähnlicher Weise wie es Bildhauer oder allgemein Künstler mit ihren Werken tun. Ein fast nie enden wollender Prozess zur Perfektion.

In der Ära von Ronnie Coleman nahm sich bereits Modezar Karl Lagerfeld dem Bodybuilding künstlerisch an und stellte seinen Mode im Zusammenhang mit Ronnie dar, wie man auf folgendem Foto erkennt:

Karl Lagerfeld und Ronnie Coleman

Karl Lagerfeld und Ronnie Coleman

Sehr schön und absolut richtig finde ich die Aussage von Herr Scheller, dass es im „Bodybuilding nicht nur um das Aussehen“ geht, sondern um Ästhetik. Das heißt wohl überlegte Proportionen und Formen in einem gemeinsamen, harmonischen Zusammenspiel.

Klicke auf das Bild, um das Video anzusehen

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Zum Buch selbst:

Bodybuilder werden oft belächelt. Dabei verraten sie viel über unsere ästhetisierte, körperfixierte, perfektionistische Lebenswelt – und deren Ursprünge. In einem großen kunstwissenschaftlichen und philosophischen Panorama deutet Jörg Scheller Bodybuilder als postmoderne Bildhauer, die an eine zentrale Idee von Neuzeit, Aufklärung und Moderne anknüpfen: der Mensch könne sich selbst formen, ja neu erschaffen.

An Stelle der geistigen Arbeit an der „inneren Statue“ tritt im Bodybuilding die künstlerische Arbeit an der „äußeren Statue“. Sport ist dabei nur Mittel zum Zweck, die eigene Existenzin ein radikal selbstbezügliches Kunstwerk zu verwandeln.

Über den Autor:

Jörg Scheller lebt als Kunstwissenschaftler, Journalist und Musiker in Zürich und Stuttgart. Er studierte Kunstwissenschaft & Medientheorie, Medienkunst, Philosophie und Anglistik in Stuttgart, Karlsruheund Heidelberg. Von 2007 bis 2009 war er Promotionsstipendiat des Graduiertenkollegs Bild-Körper-Medium.

Er ist Träger des Karlsruher Hochschulpreises 2008. Als Dozent unterrichtet(e) er Kunst-wissenschaft an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und an der Universität Siegensowie Pressearbeit an der Kunstakademie Stuttgart. Seit Juni 2009 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiteram Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft in Zürich.

Seine Artikel, Rezensionen und Essays erschienen und erscheinen u.a. in den Stuttgarter Nachrichten, ZEIT, FAS, Artnet, Monopol-Magazin.

Zusammen mit dem Comiczeichner Christopher Tauber publizierte er 2006 die Interview-Comic-Sammlung „Inter View Pop Comics“. Als Musiker war und ist Jörg Scheller an diversen experimentellen und bevorzugt skurrilen Projekten beteiligt, zuletzt am Heavy-Metal-Lieferservice des Metal-Duos Malmzeit (www.malmzeit.com). 2006 initiierte er die Live-Talkrunde „Ein Musikalisches Quartett“, die seitdem regelmäßig zu Gesprächen über Songs undKompositionen aus Neuer Musik, Pop, Experimental und Klassik einlädt.

Informationen zum Buch:

267 Seiten, 27 s/w-Abbildungen

26 Euro

ISBN 978-3-515-09713-0

Franz Steiner Verlag, Stuttgart

Erschien am 20. September 2010

Auf Amazon: No Sports! Zur Ästhetik des Bodybuildings

Zusammenfassung

No Sports! Zur Ästhetik des Bodybuilding ist definitiv kein Buch für Beginner und Neulinge, die sich dafür entschieden haben Muskeln aufzubauen, da Tipps zur Körperformung selbst fehlen. Es ist vielmehr ein Buch für Bodybuilder, die sicher eingehender mit ihrem Sport beschäftigen wollen.

Bodybuilder erhalten mit dem Buch einen philosophisch, wissenschaftlichen Einblick oder besser Rundumblick zum eigenen Sport und Nicht-Bodybuilder eine Einsicht ins Bodybuilding selbst.

Beste Grüße

Thomas

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Ich hatte Bauchfett, bis ich diesen einmaligen Tipp entdeckte

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Thomas Bluhm
 

Hey, ich bin Thomas. Ich bin lizenzierter Fitness Trainer, Autor und liebe seit 20 Jahren den Kraftsport, schwere Gewichte und seit kurzem auch Nespresso Kaffee :-) Hier auf meinem Blog teile ich mein Wissen und meine Erfahrung über Fettverbrennung und Muskelaufbau.

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anonym

Fazit aus dem Text: „An Stelle der geistigen Arbeit an der “inneren Statue” tritt im Bodybuilding die künstlerische Arbeit an der “äußeren Statue” “

Stimmt teils. Meiner Meinung nach formt das Bodybuilding auch den Geist, wenn auch Sekundär, denn es stärkt das Selbstvertrauen.

Reply
Thomas Bluhm

Genau das denke ich auch.

Es muss auch die innere „Form“ stimmen, um die Äußere zu verbessern.

Beste Grüße

Thomas

Reply
Petra

Interessantes Buch. Werd ich wohl mal mit meinem Personaltrainer besprechen, was der wohl davon so hält. 😉

Reply
Thomas Bluhm

Hallo Petra,

kannst du gern machen.

Ich freue mich eine weitere Meinung zum Buch zu lesen.

Beste Grüße

Thomas

Reply
D wie Doping – Bodybuilding und die Debatte über unerlaubte Substanzen im Sport | Bodybuilding 2.0

[…] seine vielleicht noch unentdeckten Potenziale bestehen, interessiert dabei nicht. In meinem Buch „No Sports! Zur Ästhetik des Bodybuildings“ (Franz Steiner Verlag, 2010) habe ich deshalb versucht, ein komplexeres, historisch und […]

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