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Metabole Diät vs. Anabole Diät

Metabole Diät vs. Anabole Diät

Zahlreiche Diätwillige haben mit der Anabolen Diät die Erfahrung gemacht, dass eine solche Ernährung dauerhaft schwierig beizubehalten ist. Nach einigen Wochen und Monaten vorwiegend fettreicher Kost an 5-6 Tagen pro Woche stellt sich bei vielen ein Widerwille gegen Fleisch, Käse, Eier, Wurst etc. ein. Man kann diese fettreichen Nahrungsmittel einfach nicht mehr sehen. Hier verschafft Ihnen die Metabole Diät einen klaren Vorteil: Durch die abwechslungsreiche Ernährung mit kohlenhydratbetonten Nahrungsmitteln, aber auch eiweiß- und fetthaltigen Speisen ist diese Kost ideal dafür geeignet, um sie langfristig umsetzen zu können.

Bodybuilder, Fitness- und Kraftsportler, die die Anabole Diät ausprobiert haben, berichten von einem fehlenden Pump im Training während der kohlenhydratfreien Tage, verbunden mit nachlassenden Kraftleistungen. Dies ist leicht verständlich, da mit jeder Trainingseinheit die Glykogenspeicher weiter zur Neige gehen angesichts der Tatsache, dass nach dem Sport keine Kohlenhydratzufuhr erfolgt. Zudem berichten viele Anwender die diese fettbetonte Ernährung ausprobiert haben von unbefriedigenden Ergebnissen beim Muskelaufbau. Es wird zwar kaum Fett zugelegt, aber was nützt das, wenn auch die Muskeln kaum dicker werden?

Bei der Metabolen Diät wird durch die gezielte Kohlenhydratzufuhr vor und nach dem Training eine ausreichende Glykogenspeicherung sichergestellt. Dadurch wird die Regeneration zwischen den Trainingseinheiten optimiert und ein Kraftrückgang im Verlauf einer Diät verhindert. Die regelmäßige Kohlenhydratzufuhr sorgt außerdem für ein optimales anaboles Umfeld zum Aufbau von Muskelmasse und Kraft.

Eine weitere Einschränkung der Lebensqualität erfährt der Nutzer der Anabolen Diät durch das Gefühl des „vollgefressen sein“ am Wochenende. Hier werden oft riesige Mengen an Nahrungsmitteln vertilgt mit der Folge eines unangenehmen Völlegefühls den ganzen Tag lang. Darüber hinaus fühlen sich viele Sportler an den „Ladetagen“ durch die massive Kohlenhydratzufuhr müde und schlapp. Solche Schwankungen werden bei der Metabolen Diät vermieden, der Athlet fühlt sich gleichmäßig gut und regeneriert, Nahrungsexzesse kommen nicht vor.

Bei der Anabolen Diät kann es passieren, dass ein Athlet durch eine ungewollte, auch nur geringe Kohlenhydratzufuhr (30-40g reichen oft schon) aus der Ketose kommt, und der Fettstoffwechsel schon nicht mehr optimal läuft. Die Metabole Diät verzeiht derartige Ausrutscher eher als die Anabole Diät. Ein „Kohlenhydratexzess“ kann völlig unproblematisch kompensiert werden, indem man einfach die nächsten 2-3 Tage die Kohlenhydratzufuhr reduziert.

Folgendes Szenario ist durchaus typisch für einen Sportler, der nach der Anabolen Diät lebt: Von Montag bis Freitag werden sehr fett- und eiweißhaltige Nahrungs-mittel verzehrt, die so gut wie keine Kohlenhydrate enthalten. Darunter fallen z.B. fettes Fleisch, Wurstwaren, stark fetthaltiger Käse, Eier, Speck u.a. Am Wochenende kommt dann schwerpunktmäßig Junk-Food zum Zuge: Kuchen, Pizza, Süßigkeiten etc. Es ist sicherlich nicht schwer zu erkennen, dass das mit gesunder Ernährung nicht viel zu tun hat. Praktisch kein Obst und Gemüse, reichlich ungesunde Fette und Kohlenhydrate, das stellt die Regeln einer vollwertigen Kost auf den Kopf!

Die Metabole Diät schafft im Gegensatz dazu ideale Voraussetzungen für eine ausgewogene Ernährungsweise. Auch Obst- und Gemüse sind hier möglich und sinnvoll, um durch ein erhöhtes Nahrungsvolumen den Appetit zu kontrollieren. Da außerdem eine so gut wie mögliche Trennung von Kohlenhydraten und Fetten innerhalb einer Mahlzeit erfolgt, fällt Junk-Food bei dieser Ernährung sowieso flach. Man wird also quasi sanft zu einer gesunden Ernährung „gezwungen“.

Metabole Diät vs. Low Fat Diät

In der Aufbauphase zeigt sich bei der kohlenhydratreichen Low Fat Diät neben einem Gewinn an Muskulatur oft auch ein beachtlicher Zuwachs an Körperfett. Masseaufbau wörtlich genommen: Der Athlet ist zwar massiv, aber auch glatt. Der Athlet und Fitness-Sportler wünschen sich einen Zuwachs an Muskelmasse mit einem möglichst geringen Anstieg des Körperfettanteils. Die Metabole Diät macht’s möglich, sie optimiert den Zuwachs an trockener Muskulatur im Verhältnis zu Körperfett in der Aufbauphase. Die gezielte Auswahl der richtigen Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße zusammen mit dem richtigen Timing, machen den entscheidenden Unterschied.

Problematisch bei der Low Fat Diät ist die oft sehr einseitige Kost, was auch ein Grund dafür ist, dass viele Anwender diese Ernährungsform nicht dauerhaft durchhalten. Tag-ein, tagaus Reis, Pute, Eiklar, Magerquark etc., das ist sicherlich kein besonders abwechslungsreicher Ernährungsplan. Alle fetthaltigen Nahrungsmittel sind schließlich tabu. Im Rahmen der Metabolen Diät ist eine wesentlich größere Vielfalt an Lebensmitteln erlaubt. Denn einerseits sind auch fetthaltige Nahrungsmittel begrenzt in den Plan integrierbar, andererseits auch sehr fettarme, die auch bei der Low Fat Kost auf dem Speiseplan stehen.

Die Anhänger der fettarmen, kohlenhydratreichen Kost kennen das Problem der „Außer-Haus-Versorgung“ zur Genüge. So ist es oft schwer, im Restaurant oder unterwegs fettarme Nahrungsmittel zu bekommen. Dies ist sicherlich einer der Gründe, warum die Anhänger dieser Ernährungsform oft mit selbst mitgebrachten Tupper-Schüsseln anzutreffen sind. Die Mahlzeiten müssen daheim bereits vorbereitet werden, ansonsten droht das Desaster unterwegs.

Die Metabole Diät ist hier flexibel. Gerade bei den Eiweiß-Fett-Mahlzeiten tagsüber ist eine Außer-Haus-Versorgung meist unproblematisch. So findet man in vielen Steakhäusern, Grill-Restaurants und anderen Bewirtungen die Möglichkeit für eine kohlenhydratarme Mahlzeit, wie z.B. Steak mit Salat. Ein endloses Vorausplanen von Mahlzeiten, wie bei der Low Fat Diät entfällt hier glücklicherweise.

Darüber hinaus besteht ein Problem der sehr fettarmen, kohlenhydratreichen Kost darin, dass der Körper zur „Kohlenhydratverbrennungsmaschine“ wird, die Fettverbrennung wird dadurch deutlich uneffektiver. Werden dann auf einmal, z.B. nachts, keine Kohlenhydrate mehr nachgeliefert, so wandelt der Organismus körpereigenes Eiweiß in Kohlenhydrate um und nutzt diese als Energielieferanten. Kurz gesagt: Der Körper befindet sich in einem katabolen Zustand und baut schlimmstenfalls Muskelgewebe ab.

Im Gegensatz dazu ist die Fettverbrennung bei der Metabolen Diät den ganzen Tag über konstant in einem mittleren bis hohen Bereich. Es erfolgt also eine Kohlenhydrateinsparung, die ein solches Horrorszenario des Muskelabbaus verhindert.

Insbesondere Frauen sind bei der Low Fat Diät mit einem schwerwiegenden Problem konfrontiert: Der hartnäckige Speck an den Hüften und Oberschenkeln ist mit einem geringen Fettanteil in der Nahrung kaum in den Griff zu bekommen. So kann es passieren, dass eine Athletin nach wochenlanger Diät eine gute Härte im Oberkörperbereich präsentieren kann, die Beine aber immer noch glatt wirken, der hartnäckige Reiterhosenspeck wird kaum weniger. Bei Männern ist der Fettabbau am Bauch und am unteren Rücken oft schwieriger als an anderen Körperbereichen. Auch bei den Herren tritt das Problem auf, dass dieses Fett, das jemand oft bereits seit Jahren mit sich rumschleppt, auch bei massiver Kalorienreduktion kaum weniger werden will.

Bei der Metabolen Diät ist der Körperfettabbau demgegenüber sehr viel gleichmäßiger. Durch die moderate Fettzufuhr und die Bevorzugung von ausgewählten Kohlenhydraten wird der Insulinspiegel niedrig gehalten, eine der wesentlichen Voraussetzungen für einen vermehrten Fettverlust an den „Problemzonen“.

DIE VORTEILE DER METABOLEN DIÄT im Überblick:

* maximale Stoffwechselaktivierung
* schnellere Regeneration durch exaktes Timing der Kohlenhydratzufuhr
* weniger Muskelmasseverlust in der Diät
* Muskelaufbau ohne großartigen Anstieg des Körperfettanteils in der Massephase
* verbesserter Fettstoffwechsel, dadurch weniger Muskelmasseverlust bei Kohlenhydratmangel (z.B. nachts)
* große Nahrungsmittelauswahl, sowohl fettarme als auch fettreiche
* praktisch außer Haus und unterwegs umsetzbar
* gleichmäßiger Körperfettabbau, besonders an den „Problemzonen“
* „Ausrutscher“ können leicht kompensiert werden

© Claudia Wernig/Stephan Korte (www.matrixx.cc/www.metabolediet.com)

1 Tipp gegen Bauchfett

Ich hatte Bauchfett, bis ich diesen einmaligen Tipp entdeckte

Du wirst erstaunt sein, wie einfach und schnell du einen flachen Bauch oder Sixpack bekommen kannst, ohne stundenlanges Training, ohne Pillen und ohne Bauchübungen.

Thomas Bluhm
 

Hey, ich bin Thomas. Ich bin lizenzierter Fitness Trainer, Autor und liebe seit 20 Jahren den Kraftsport, schwere Gewichte und seit kurzem auch Nespresso Kaffee :-) Hier auf meinem Blog teile ich mein Wissen und meine Erfahrung über Fettverbrennung und Muskelaufbau.

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Kirstin Curz

Ich habe in den vergangenen Jahren viele Diäten versucht. Ob Kohlsuppen-Diät, Weight Watchers oder Ananas-Diät, bei allen trat der JoJo-Effekt auf. Letztlich bewirkten diese nur das Gegenteil. Später habe ich auf dieser Website etwas über die Ayurveda-Küche informiert. Das hat bei mir super gewirkt, ich habe langfristig meine Ernährung umgestellt und nun dauerhaft Gewicht verloren. Ich kann jedem, der in den letzten Jahren diverse Diäten ohne Erfolg ausprobiert hat, anraten, sich mit der Ayurveda-Ernährung auseinander zu setzen. Für mich hat die Ayurveda-Diät den Abnehmerfolg gebracht und nebenbei auch meine Geschmäcker erfrischt, z.B. durch die Zutaten oder die für uns fremden Lebensmittel.

Reply
Thomas Bluhm

Hallo Kristin,

vielen Dank für deinen Beitrag.
Die Ayurveda-Diät kenne ich noch gar nicht.

Beste Grüße

Thomas

Reply
Julia

Hab vor einem Jahr mit dem Training begonnen und mache es aber richtig ernsthaft seit einem halben Jahr. Ich nehme auch gut Muskelmasse zu, aber beim Körperfett steh ich seit 4 Wochen einfach still. Darum bin ich ständig auf der Suche nach neuen Ideen oder Ansätzen. Das mit der Metabolen Diät kling sehr interessant. Da ich seit einigen Monaten meine Ernährung ganz genau kontrolliere, weiß ich wie schnell man 40g Kohlehydrate gegessen hat ohne wirklich „Carb-Lebensmittel“ zu essen, nämlich durch das Gemüse. Darf man bei der metabolen Diät (nicht stätkehaltiges) Gemüse essen? Also zählen die Kohlehydrate aus dem Gemüse?

Danke schon mal für die Antwort.

Schöne Grüße
Julia

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Thomas Bluhm

Hallo Julia,

ja, wenn man es ernst nimmt zählen ALLE Kohlenhydrate, auch die in Gemüse wie Paprika, Gurke und Brokkoli.

Da du bei der metabolen Diät moderat Kohlenhydrate zu dir nehmen kannst, sollte das kein Problem sein, wenn du Gemüse isst.

Ich wünsche dir viel Erfolg

Beste Grüße

Thomas

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Tobias

Hallo Thomas,

ich bin momentan etwas Ratlos, da ich seit einigen Wochen schon eine Low Carb und dann später eine Anabole Diät betriebe. Ich habe keine Nennenswerte Erfolge erziehlen können, habe schon mehrmals die Kalorienzufuhr geändert, sowohl nach oben als auch nach unten. Ich befürchte mein Start in die Diät war auch nicht der Beste, da ich direkt die KH reduziert habe und ein Defizit von 500 – 700 angestrebt habe. Ich habe nun viele Artikel auf deinem Blog gelesen, und würde gerne in ein paar Wochen auf die Metabole Diät umsteigen.

Was meinst du dazu? Was könnte ich ändern um Erfolge zu erziehlen.
Vielleicht noch kurz zu meiner Person:
Ich bin 1,90 groß – 90 KG
Gehe 2 – 3 x die Woch trainieren (so intensiv es nur geht)
Spiele 2 – 3 x die Woche intensiv und viel Tennis.

Danke für deine Hilfe.

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