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Doping Teil 2 – Ein Artikel von Dr. Kurt Moosburger

Auf dem Weg zu einer neuen, weltweit gültigen Form der Bekämpfung des Dopings im Sport wurde heuer von der WADA (Welt-Anti-Doping-Agentur) der erste Entwurf des Welt-Anti-Doping-Codes zur Begutachtung ausgeschickt. Dieser unterscheidet sich in seinem Aufbau vom bisherigen Code des IOC (siehe unten). Es ist zu hoffen, dass es gelingt, international einheitliche Richtlinien in den derzeit komplexen Dschungel unterschiedlicher Regelungen zu bringen.

Doping im Leistungssport

 

An dieser Stelle sei nur die Willkür des Kontrollsystems erwähnt. Das System der Dopingtests ist schlüpfrig und willkürlich. Während bei uns Trainingskontrollen…

in fast allen Sportarten (zumindest theoretisch) an der Tagesordnung sind (wobei es immer wieder „undichte Stellen“ gibt, wodurch dann natürlich kein Überraschungseffekt mehr gegeben ist, wenn die Athleten auf die Kontrolle „vorbereitet“ sind und die verbotenen Substanzen rechtzeitig absetzen können), werden in anderen Ländern viel zu selten oder gar keine Dopingtests durchgeführt.

Ein gutes Beispiel für die Willkür des Kontrollsystems liefert uns die USA: Viele Athleten starten dort als Student einer Universität und umgehen so die Trainingskontrollen, denn laut Gesetz ist es in den U.S.A. untersagt, Studenten auf die Einnahme verbotener Mittel zu kontrollieren.

Auch das IOC trägt nicht gerade zur Verbesserung dieser Misere bei: Nachdem die bulgarischen Gewichtheber schon von den Olympischen Spielen in Sydney aufgrund dreier positiver Dopingtests im Team ausgeschlossen worden waren, wurde die Strafe einen Tag später in eine Geldstrafe umgewandelt. So hat es den Anschein, dass jeder ungestraft dopen kann, solange er nur über das nötige Kleingeld verfügt…
Nachtrag 27.11.06:

Im Kampf gegen Doping setzt der Gewichtheber-Weltverband IWF seine fragwürdige Praktiken weiter fort und kassiert dabei ordentlich ab. So soll nun auch eine Sperre gegen iranische Athleten aufgehoben werden, weil deren Verband sich mit 400.000 Dollar „freikaufen“ kann. Vor der WM im Oktober waren neun (!) Iraner positiv getestet worden…

Außerdem sind die Dopingstrafen und -tests von Verband zu Verband verschieden. Wünschenswert wäre ein weltweit einheitlicher Strafenkatalog, nach dem sich jede Sportart in jedem Land zu richten hat. Trotz des Einsatzes modernster Nachweismethoden ist es bisher noch nicht möglich, die Einnahme sämtlicher verbotener Substanzen dem Athleten nachzuweisen.

Hätten Dopingtests 100%igen Erfolg, kann man davon ausgehen, dass das heutige Leistungsniveau der Weltspitze auf das der 60er-Jahre (wenn nicht sogar auf das der 50er-Jahre, denn die 60er-Jahre waren auch nicht mehr „clean“…) absinken würde.

Ein negativer Dopingtest bedeutet noch lange nicht, dass der Athlet/die Athletin „clean“ ist. Die immer wieder getätigte Aussage „Ich wurde schon oft getestet und das Ergebnis war immer negativ“ ist alles andere als ein überzeugendes Argument, sondern vielmehr null und nichtig.

Schlimmer als das Leugnen der Athleten ist die Korruption und die Heuchelei der Sportfunktionäre. Eigentlich weiß jeder, angefangen vom Zeugwart über die Trainer und Mannschaftsärzte bis hin zu den Verbandspräsidenten, was sich hinter den Kulissen des Leistungssports abspielt. Das Tabuisieren des heiklen Thema „Doping“ – auch durch die Medien – lässt dem Athleten keine andere Wahl als das Leugnen. Ein ertappter Doping„sünder“ steht plötzlich allein im Regen da und wird nicht nur von der Öffentlichkeit incl. der Medien, sondern auch vom eigenen Sportverband als „schwarzes Schaf“ gebrandmarkt – und nicht selten auch noch von seinen „Kollegen“. Jeder ist sich selbst der nächste, der Leistungssport kennt kein Erbarmen. Die scheinbar heile Welt darf nicht zerstört werden.

Eines steht jedoch fest: Ein des Dopings überführter Athlet darf nicht kriminalisiert werden. Doping ist ein Betrug auf sportlicher Ebene (das oft angeführt Argument des wirtschaftlichen Betrugs ist im Profisport nichtig, da hier erst recht Wettbewerbsgleichheit herrscht), ein schweres „Foul“ sozusagen, aber kein kriminelles Delikt, das gerichtlich geahndet werden muss. Ein des Dopings überführter Sportler ist ohnehin bereits genug gestraft, wenn er als „Dopingsünder“ stigmatisiert wird, seine Sponsoren verliert und eine jahrelange Sperre ausfasst. In den meisten Fällen bedeutet ein positiver Dopingtest das Karriereende für den betroffenen Sportler.

Ein Artikel mit freundlicher Genehmigung von Dr. Kurt Moosburger

Quelle: www.dr-moosburger.at/pub/pub029.pdf

Vielen Dank Herr Moosburger.

Eine klare und deutliche Ansage und für viele Leute sicher erschreckend, aber wahr.

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Thomas Bluhm
 

Hey, ich bin Thomas. Ich bin lizenzierter Fitness Trainer, Autor und liebe seit 20 Jahren den Kraftsport, schwere Gewichte und seit kurzem auch Nespresso Kaffee :-) Hier auf meinem Blog teile ich mein Wissen und meine Erfahrung über Fettverbrennung und Muskelaufbau.

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