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2 hartnäckige Diät Mythen entlarvt – Ein Artikel von Dr. Moosburger

Diät Myhten entlarvt

Diät Myhten entlarvt

Viele meiner Leser hier im Blog und viele meiner Freunde stellen mir häufig die Frage: „Thomas, wie muss ich trainieren, um abzunehmen?“

Durch die Medien erhalten wir ein falsches Bild über Diäten und Abnehm-Methoden. So entstanden Diät Mythen, die sich bis heute hartnäckig halten.

In dem folgenden Artikel geht Sportarzt Dr. Kurt Moosburger diesen Diät Mythen auf den Grund und entlarvt falsche Glaubenssätze über das Abnehmen.

Vielen Dank Herr Moosburger, dass ich ihren Artikel über die hartnäckigsten Diät Mythen hier veröffentlichen darf.

Entscheidend ist die negative Energiebilanz

Nur, wenn man sich von falschen Vorstellungen verabschiedet, kann man erfolgreich abnehmen! Zitat Dr. Kurt Moosburger

Ich erlaube mir eine kritische Stellungnahme abzugeben. Die abgegebenen Therapieempfehlungen brachten mir ein Déjà-vu-Erlebnis ein. Wieder einmal zeigt sich, dass das Propagieren eines Trainings mit „Fettverbrennungspuls“ zum Zwecke einer Reduktion des Körperfettanteils auch in der Kollegenschaft weit verbreitet ist.

Besonders befremdend ist es, wenn sogar Sportmediziner ein Fettstoffwechseltraining für eine Gewichtsreduktion im Sinne einer Senkung des Körperfettanteils erachten.

Wäre es so, stellte sich die Frage, warum Sprinter kein überschüssiges Gramm Fett am Körper haben.

Aus diesem Grund habe schon einmal im Ärztemagazin zu informieren versucht („Abspecken durch Sport“, siehe ärztemagazin 10/2004)

Im Sinne der Aufklärung sehe ich mich erneut veranlasst, die wesentlichen Punkte klarzustellen:

Nummer 1 der Diät Mythen: Fettstoffwechseltraining

Sinnvoll für ein „Abspecken“ ist einzig und allein eine negative Energiebilanz (Energieverbrauch größer als Energiezufuhr), nicht aber ein Training im so genannten Fettstoffwechselbereich. Dieses wird leider immer wieder als „Training zum Fettabbau“ oder „Training zur Gewichtsreduktion“ angesehen und als solches propagiert.

Ein Fettstoffwechseltraining hat nur den Zweck, die muskuläre Energiebereitstellung bei aerober Leistung zu ökonomisieren, und ist damit die Grundlage der Langzeitausdauerfähigkeit.

Die arbeitende Muskulatur lernt, bei der gleichen Energieflussrate mehr Fettsäuren zu verbrennen, und kann damit besser mit ihrem wertvollen, da limitierten Glykogenspeicher haushalten und letztlich eine höhere Ausdauerleistung erbringen.

Die Fettverbrennung während eines Trainings hat jedoch keine Relevanz für ein angestrebtes „Abspecken“, geschweige denn ist sie Bedingung dafür.

Krafttraining baut Körperfett ab!

Eine negative Energiebilanz ist vielmehr ein überdauernder Prozess, in den natürlich auch der Energieumsatz während eines Trainings eingeht, aber unabhängig davon, ob oder wie viel Energie dabei aus der Fettverbrennung gewonnen wird.

Bei negativer Energiebilanz holt sich der Organismus die „fehlende“ Energie aus den dafür angelegten Energiedepots, nämlich aus dem Fettgewebe.

Die nicht arbeitende Muskulatur gewinnt ihre Energie wegen der niedrigen Energieflussrate so gut wie ausschließlich aus der Fettverbrennung, auch die des Untrainierten.

Wer glaubt, die Muskulatur durch ein Fettstoffwechseltraining auch beikörperlicher Ruhe zur „Fettverbrennungsmaschine“ zu machen, irrt. Ein nachhaltiges und dauerhaftes „Ankurbeln“ des Ruhestoffwechsel gelingt am effektivsten mittels intensiven Ganzkörper-Krafttrainings.

Dass man damit am effizientesten „abspecken“ kann, ist zwar eine Tatsache, aber vielfach nicht bekannt.

Übrigens braucht es keine negative Energiebilanz von 9.000 kcal, um ein Kilo Fettgewebe abzubauen, sondern nur von ca. 7.000 kcal (weil Fettgewebe nicht zu 100% aus Fett besteht).

Nummer 2 der Diät Mythen: Der „richtige“ Trainingspuls

Ein weiterer Irrtum ist der zu glauben, mit Ausdauertraining könne Muskulatur im Sinne einen größeren Muskelmasse aufgebaut werden (das vermag nur intensives Krafttraining).

Die angesprochene so genannte „selektive Hypertrophie“ der „roten“ (slow twitch) Muskelfasern, die unter anderem durch eine Vermehrung und Vergrößerung der Mitochondrien gekennzeichnet ist, wird nicht nur durch ein Ausdauertraining im Fettstoffwechselbereich induziert, sondern durch ein Training im gesamten aeroben Bereich – und der reicht bekanntlich bis zur anaeroben Schwelle.

In den Mitochondrien werden nämlich nicht nur Fettsäuren, sondern auch Glukose oxidiert. Die muskuläre Energiebereitstellung bei aerober Belastung ist immer ein Nebeneinander der Verbrennung von Fettsäuren und Glukose mit anteilsmäßiger Verschiebung in Abhängigkeit von der Belastungsintensität und damit Energieflussrate.

Und wenn man schon den „richtigen“ Trainingspuls propagiert, sollte man eigentlich wissen, dass dieser beim Walking oder Laufen höher als beim Radfahren ist.

Dass Trainingsintensität, -häufigkeit und -dauer immer individuell je nach Trainingszustand und Leistungsfähigkeit „dosiert“ werden sollten, versteht sich von selbst. Eine Laktatbestimmung bei der Ergometrie ist jedoch im Breitensport alles andere als notwendig.

Zwei falsche Vorstellungen

Es ist höchst an der Zeit, sich von zwei grundlegend falschen Vorstellungen zu verabschieden:

  1. Dass es ein Ausdauertraining braucht, um seinen Körperfettanteil reduzieren zu können.
  2. Dass zu diesem Zweck das Ausdauertraining im Fettstoffwechselbereich durchzuführen sei.

Jede körperliche Aktivität kann zu einer negativen Energiebilanz verhelfen.

So gesehen gibt es kein „falsches System“!

Ein Artikel von Dr. Kurt A. Moosburger FA für Innere Medizin, Sportarzt, Hall/Tirol aus ärztemagaz in 45/2004 („Fridolin ist übergewichtig…“)

1 Tipp gegen Bauchfett

Ich hatte Bauchfett, bis ich diesen einmaligen Tipp entdeckte

Du wirst erstaunt sein, wie einfach und schnell du einen flachen Bauch oder Sixpack bekommen kannst, ohne stundenlanges Training, ohne Pillen und ohne Bauchübungen.

Thomas Bluhm
 

Hey, ich bin Thomas. Ich bin lizenzierter Fitness Trainer, Autor und liebe seit 20 Jahren den Kraftsport, schwere Gewichte und seit kurzem auch Nespresso Kaffee :-) Hier auf meinem Blog teile ich mein Wissen und meine Erfahrung über Fettverbrennung und Muskelaufbau.

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hugo

ich hab mal gehört, dass Ananas auch beim abnehmen helfen soll.

viele grüß und ein guten start ins neue jahr!!

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Thomas Bluhm

Hallo Hugo,
das ist mir neu.
Kannst du mir vielleicht die Hintergründe zu dieser Aussage oder paar Quellen nennen. Würde mich interessieren.
Gruß
Thomas

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Gerhard

Hallo

Ich befinde mich zurzeit in einer anabolen Diät, dein Ratgeber ist super, hat mir schon einiges gebracht. Bin von einem KFA von 25% runter auf 17% in 8Wochen. Nun stelle ich fest es geht nur mehr sehr langsam bis gar nichts weiter. Was wäre jetzt sinnvoller? Trainingsumfang u Cardio noch weiter erhöhen, oder sollte ich mal die metabole Diät versuchen? Ich denke nur, wenn ich jetzt wieder mehr Kohlenhydrate zu mir nehme(metabole Diät) dann könnte ich ja auch wieder zunehmen? Wie sollte ich eine solche Umstellung richtig angehen um weiter Fett zu verlieren. (Man macht ja nicht ewig dieses anabole Diät)

Bitte um Ratschläge

LG
Gerhard

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Thomas Bluhm

Hallo Gerhard,

wow, ich gratuliere dir zu deinen Erfolgen 🙂 Kannst stolz auf dich sein!

Ich würde dir empfehlen ganz normal weiter zu machen. Im Endeffekt kommt es auf deine Kalorienzufuhr. Sie ist der wichtigste Faktor und entscheidet letztendlich, ob du Fett verbrennst oder aufbaust.

Ich befinde mich momentan in der gleichen Situation wie du und mache nur noch langsam Fortschritte. Da ich meine Kalorienzufuhr nicht noch weiter runterschrauben möchte, habe ich zusätzliche Sportarten in mein Training eingebaut, um den gesamten Kalorienverbrauch etwas zu erhöhen.

Das gleiche kannst du auch tun. Die andere Alternative wäre es deine Kalorienzufuhr noch weiter nach unten zu senken. In Kombination sollte es in jedem Fall klappen!

WICHTIG: Selbst wenn du nur noch sehr langsam Fortschritte machst, verändert sich dein Körper ständig. Verliere nicht die Geduld. Im Verlauf einer Diät ist das normal.

Viel Erfolg

Thomas

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Lila

Hallo,
Ich brauche dringend Hilfe!
Ich habe schon immer regelmäßig Sport getrieben (3-4 mal die Woche) – im Sommer meist Joggen (1 Stunde) und im Winter dann ins Studio (Laufband, Crosstrainer, Geräte) 🙂
Da ich Anfang diesen Jahres auf Grund von Verletzungen wenig Sport machen konnte und dadurch 2-3 kleine Kilo zugelegt habe, habe ich nach der Heilung mein Pensum etwas erhöht und bin nun 5-7 mal die Woche fleißig 🙂
(meist 4 mal Cardio auf dem Laufband oder Crosser und 3 mal Geräte/ Krafttraining)
Doch nun mein Problem: trotz Sport und gesunder Ernährung habe ich jetzt sage und schreiben 7 Kilo in 7 Monaten zugenommen 🙁
Ich bin völlig verzweifelt und brauche dringend einen Rat, weil das definitiv keine 7 Kilo Muskelmasse sind.
Mehr Sport, als täglich geht nicht und weniger oder noch gesünder essen geht auch nicht mehr -.-
Viel Gemüse und Eiweiß- wenig Kohlenhydrate… das weiß ich alles und da ich eh ein Salatjunkie bin, ist das auch kein Problem.
Süßigkeiten sowieso nur in Form von Gummibärchen und wirklich nur wenig- Schokolade m,ag ich glücklicherweise gar nicht so gerne 😉
An was kann das liegen bzw. was mache ich falsch?
Ich freue mich über jeden Ratschlag.

LG

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Franz

Lila,
mein Rat lautet: Ernährungstagebuch.
Führe ein Ernährungstagebuch, alles Aufschreiben was Du ißt. Auch kleine Naschereien. Dann die Bilanz prüfen. Du hast die 7 Monate pro Tag 230 kcal zuviel aufgenommen.

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Abnehmpillen: Gut oder schlecht? Das solltest du dazu wissen

[…] Wenn wir uns den Fettverbrennungsprozess genauer betrachten, wird deutlich, warum Abnehmpillen Geldverschwendung sein kann. Der Sportmediziner Dr. Kurt Mossbuger schreibt in seiner Veröffentlichung: “Entscheidend ist die negative Energiebilanz” […]

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yaren

der link funktioniert nicht

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Thomas Bluhm

Hallo Yaren, welchen Link meinst du?

LG
Thomas

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