Schlank trotz Job – So hat Fabian neben dem Beruf 26 Kilo Bauchfett verloren

Fabian Vorher - Nachher
Fabian Vorher – Nachher

Hey Fabian,

nun bin ich an der Reihe und möchte dich etwas ausfragen :-)

Vor einigen Wochen hast du mich eingeladen ein Interview mit dir zu führen, dass man hier nachlesen kann (mit coolen Tipps und peinlichen Wahrheiten von mir).

Ganz kurz zur Vorgeschichte und wie es zu unseren Interviews kam. Du hast mich Anfang Juli angeschrieben und in deiner Mail geschrieben, dass du sage und schreibe 26 Kilo abgenommen und Anfang des Jahres mein Bauch-Weg-Produkt Simple Sixpack gekauft hast.

Deine Geschichte hat mich extrem beeindruckt und deshalb bin ich jetzt ganz gespannt zu erfahren, wie es dazu kam?

Bevor wir in die Details gehen, könntest du mir folgende Frage beantworten und dich etwas genauer vorstellen?

1.) Wer bist du und was machst du (Name, Alter, Beruf, Webseite)?

Hey Thomas, vielen Dank für die Möglichkeit für dieses Interview. Mein Name ist Fabian Prell, bin derzeit junge 26 Jahre und komme aus dem wunderschönen Mittelfranken.

Beruflich bin ich als Senior Analyst bei einem großen Mobilfunkanbieter tätig.

Seit einigen Wochen betreibe ich meine Website und Blog unter www.schlank-trotz-job.de. Hier gebe ich meinen Lesern Tipps, wie sie trotz stressigen Berufsalltags mit Genuss abnehmen können und das Gewicht dauerhaft halten. Mittlerweile habe ich meinen ersten Ratgeber – das Schlank-trotz-Job Programm – fertiggestellt auf welches ich ganz besonders stolz bin! Hier ist mein ganzes Herzblut und Wissen meines Erfolgs eingeflossen.

Mein Ziel ist es, möglichst vielen Übergewichtigen dabei zu helfen endlich schlank zu werden, schließlich weiß ich selbst am besten wie es ist in einem ungeliebten Körper zu leben…

Ich bin immer noch baff, dass du 26 Kilo abgenommen hast (von 110kg auf 84kg).

2.) Was war dein Grund abzunehmen? Was war deine Motivation dahinter?

Ja, da sind tatsächlich einige Kilos weggekommen. An den Grund und den Beginn meines Abspeckprogramms erinnere ich mich noch ganz genau … im Sommer 2012 wurde bei mir auf Arbeit ein neues Teamfoto aufgenommen.

Ich war mir bewusst, dass ich einige Kilos zu viel auf den Hüften hatte… aber als das Foto im Büro hing dachte ich nur noch: das kann doch nicht sein! Das „Ausmaß“ meines Übergewichts wurde mir erst so richtig durch dieses Foto bewusst, den Blick im Spiegel fand ich (verhältnismäßig) nicht ganz so schlimm…

Der Zeitpunkt war gekommen: jetzt reicht es – jetzt kommt der Speck runter, ein für alle Mal. Meine Motivation: ich will mich endlich wohlfühlen und auch Fotos von mir gerne (!) ansehen.

Speziell das Thema Motivation liegt mir sehr am Herzen. Da ich dazu später mehr erzähle gehe ich hier nicht (genauer) drauf ein.

3.) Wie hast du dich während deiner Diät ernährt? Könntest du uns ein Beispiel deines Ernährungsplans zeigen?

Ja, sehr gerne Thomas. Ich habe hier mal ein Foto von 3 meiner Tagespläne gemacht:

Ernährungspläne Fabian
Ernährungspläne Fabian

Da ich derzeit beim „Feinschliff“ bin und noch ein paar Kilos runtermüssen (Ziel: Körperfettanteil von unter 10 %) achte ich sehr genau auf meine Ernährung. In diesem Zusammenhang achte ich auch genau auf Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß.

Ich ernähre mich fast nur von Fetten und Eiweiß, Kohlenhydrate nur sehr wenig. Mit dieser Ernährungsweise erziele ich die besten Ergebnisse.

Meine Hauptnahrungsmittel:

  • Hühnereier (gekocht, als Rührei oder als Omelette)
  • Hähnchenbrust
  • Putenschnitzel
  • Rinder-Hüftsteak
  • Lachs in jeder Variation
  • Walnüsse
  • Scholle
  • Garnelen
  • Spinat
  • Wenig Karotten
  • Viel Champignons (ich liebe sie)
  • Zwiebel/Lauch
  • Zucchini
  • Brokkoli
  • Schinken
  • Wenig Obst (Apfel, Birne)
  • Magerquark
  • Magerquark
  • Und, ach ja: Magerquark :-)

Ein Beispiel-Tag während meiner Abspeckphase:

  1. Frühstück: 4 Eier mit Schinken-Würfel in einer Pfanne zu Rühreier gebraten
  2. Snack zwischendurch: kleine Portion Beef Jerkey (getrocknetes Rindfleisch) oder ein – zwei gekochte Eier.
  3. Mittagessen: Früchtequark (250 Gramm Magerquark mit 150 Gramm TK-Himbeeren und etwas Stevia-Süßstoff, am Tag vorher zubereitet)
  4. Abendessen: 400 Gramm Putenschnitzel oder Hähnchenbrust, gewürzt und in der Pfanne gebraten mit Gewürzquark (250 Gramm Magerquark und verschiedene Gewürze) oder Knoblauchquark (250 Gramm Magerquark mit Salz, Pfeffer, Knoblauch)

Ich tausche auch gerne mal Fleisch gegen Fisch, je nachdem was ich gerade zu Hause habe und worauf ich Lust habe.

Ich bin selbst ein ziemlich unbegabter Koch und immer offen für neue Rezepte.

4.) Welches ist dein Lieblings-Fettverbrennungs-Rezept?

Da helfe ich dir gerne weiter Thomas. Kochen ist meine große Leidenschaft und ich kann auch sagen, dass ich dafür ein Händchen habe :-)

Mein Lieblingsgericht ist und bleibt: 300g Hähnchenbrust mit 250 g Knoblauchquark

In Sachen Sättigung und Kalorien unschlagbar!

Zuerst braucht man gute Ware. Fleisch kaufe ich nur beim Metzger meines Vertrauens. Von der Ware vom Discounter rate ich ab.

So kocht man(n und Frau) richtig:

Hähnchenbrust ca. 30 Minuten vor Zubereitung aus dem Kühlschrank legen, sodass sie Zimmertemperatur annehmen kann (dadurch „entspannt“ sich das Fleisch bis es in die Pfanne muss und bleibt zarter).

Danach schneide ich die Hähnchenbrust in Daumen-dicke Stücke entgegen der Faser (dadurch wird es zarter beim Verzehr). Die Pfanne heiß machen (2/3 Hitze), halben EL Rapsöl in die vorgeheizte (!) Pfanne geben und kurz vor dem Braten die Hähnchenstücke von zwei Seiten mit Salz und Pfeffer würzen.

Mein Tipp ist immer noch Rauchsalz. Bekommt man im Internet an allen Ecken. Rauchsalz ist im Prinzip geräuchertes Salz. Der rauchige Geschmack ist mit dem von Schwarzwälder Schinken zu vergleichen.

Fleisch von zwei Seiten bei 2/3 kurz anbraten, danach mit der Hitze auf 1/3 zurückgehen und langsam (!) das Fleisch durchgaren lassen.

Viele machen den Fehler und braten Fleisch mit hoher Hitze „schnell-schnell“. Dann wird das Fleisch hart und trocken. Vor allem Fleisch mit wenig Fett (Hähnchen, Pute) wird sehr, sehr trocken…. Also lieber ein paar Minuten Zeit nehmen.

Während das Fleisch langsam vor sich hin gart, nehme ich 250 g Magerquark und gebe ihn in eine Schüssel. Ein Schuss Mineralwasser darauf und ich kann ihn schön cremig rühren. Nun schneide ich eine große Knoblauchzehe in Scheiben und anschließend in ganz kleine Würfel.

Niemals eine Knoblauchpresse verwenden. Dadurch presst man die gesunden ätherischen Öle aus dem Knoblauch und sie bleiben größtenteils an der Presse kleben.

Wenn man den Knoblauch schneidet, bleiben diese gesunden Öle im Knoblauch und werden beim Verzehr in den Körper mit aufgenommen. Diese vermische ich mit dem Quark und schmecke ihn mit (Rauch-)Salz und Pfeffer ab. Wer möchte kann noch ein Stück einer kleingeschnittenen Salatgurke hinzugeben. Sobald der Knoblauchquark fertig ist, ist auch die Hähnchenbrust fertig.

Easy in der Umsetzung und schmeckt sehr lecker!

Vielleicht denkt jetzt der ein oder andere: Knoblauchquark = Zaziki? Hmm… nicht ganz. Ich habe bewusst „Knoblauchquark“ geschrieben, da ich diesen immer leicht unterschiedlich zubereite.

Das ist nämlich auch sehr wichtig beim Abspecken:

Dass man immer wieder andere Geschmacksrichtungen in den Alltag bekommt, sonst verliert man irgendwann die Lust wenn man ständig immer wieder den gleichen Geschmack im Mund hat.

Das Geheimnis heißt: Gewürze

Gewürze stellen die einfachste Möglichkeit dar um einem Gericht einen komplett anderen Geschmack einzuhauchen. Knoblauchquark (wie oben beschrieben) kann man wunderbar mit folgenden Gewürzen verfeinern, aber auch die Hähnchenbrust kann man damit würzen:

  • Curry
  • Bruschetta-Gewürzmischung
  • Gyros-Gewürzmischung
  • Paprika
  • Chili
  • Chili-con-Carne Gewürz
  • Oregano
  • Thymian
  • Frischer Basilikum
  • Frische Petersilie
  • Frischer Dill
  • Und und und…

An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass ich großer Fan von unserem bayrischen Sternekoch Alfons Schuhbeck bin. Er selbst vertreibt unter eigenem Namen verschiedene Gewürzmischungen, die ich sehr empfehlen kann. Man muss diese Gewürze nicht immer für das verwenden, was auf der Verpackung steht, sondern kann damit ein wenig experimentieren. Ich mache das sehr gerne und stoße dabei auf die tollsten Geschmackserlebnisse! So habe ich meinen Knoblauchquark schon abgewandelt mit Schuhbeck

  • Bayrischem Pilzgewürz
  • Römischem Nudelgewürz
  • Italienischem Nudelgewürz
  • Barbecuegewürz
  • Kräuterquarkgewürz
  • Spanischem Reisgewürz

Man kann auch den Quark alternativ mit etwas Süßstoff süßen und in ein bisschen Butter angeschwitzte Zwiebelwürfel anrühren. Schmeckt auch sehr gut und ganz anders als herkömmlicher Zaziki.

Wer keinen Knoblauch mag, lässt ihn einfach weg! Also – an dieser Stelle an dich Thomas und all deine Leser/innen: probiert euch mit Gewürzen aus, habt keine Angst und seid experimentierfreudig! Klar kann es mal vorkommen dass es einem nicht schmeckt, aber „wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ :-)

Mir schmecken rund 90 % – 95 % aller „Experimente“.

5.) Hast du während der Diät Sport gemacht? Falls ja, was hat dir am besten geholfen und am meisten Spaß gemacht?

Als ich mit dem Abspecken startete, ging ich 6x die Woche Joggen, je 45 Minuten. Das Joggen bereitete mir zudem viel Spaß, da ich gerne in der Natur bin und wenn ich über meinen iPod beim Joggen Unterstützung von AC/DC bekomme, ist es wunderbar und nicht zu toppen :-)

Zur gleichen Zeit stellte ich auch meine Ernährung um und die ersten Kilos purzelten sehr schnell.

Als schätzungsweise die ersten 10 Kilo unten waren (einen ganz genauen Wert weiß ich nicht mehr), habe ich zudem mit dem Rauchen aufgehört.

Zu diesem Zeitpunkt war ich trotz meines jungen Alters schon ein paar Jahre Raucher und habe pro Tag um die 10 – 15 Zigaretten gebraucht. Vor allem beim Joggen merkte ich den Rauchstopp gewaltig: die Waden brannten nicht mehr und ich konnte ohne Pause laufen, laufen und nochmals laufen. Es war ein befreiendes Gefühl und bin heute glücklich und dankbar dass ich damals von den Zigaretten weggekommen bin.

Die Kilos purzelten weiter, weiter, weiter. Dann, als 23 Kilos unten waren merkte ich: mit dem Gewicht geht’s nicht mehr weiter nach unten und auch das viele Joggen tut Körper und Geist zwischenzeitlich nicht mehr gut. Ich musste etwas ändern, schließlich will ich auch noch meinen (mittlerweile) kleinen Bauchansatz wegbekommen.

Also machte ich mich in all möglichen Internetportalen, Zeitschriften und auch in deinem Simple-Sixpack Programm schlau, wo das Problem liegt und wie ich es lösen kann. Die Lösung:

  1. (noch) genau(er) auf die Kalorien achten
  2. Fokus auf Kraftsport um zusätzliche Muskulatur aufzubauen
  3. Und wenn es zeitlich klappt, noch 2 – 3 ruhige Cardioeinheiten

So ging es auch los. Ich führte genau Tagebuch und ermittelte meinen Erfolg nicht mehr mit der Waage, sondern mit dem 1,95 Euro Schneidermaßband, mit dem ich einmal pro Woche (noch heute!) meinen Bauchumfang messe.

Wie Du Thomas und auch sicherlich deine Leser wissen, wiegt Muskulatur doppelt so viel wie Fett, daher kann es durch meinem Krafttraining gut sein dass das Gewicht stagniert und gleich bleibt bzw. sich erhöht, aber der Bauchumfang schrumpft.

Durch die o. g. drei Änderungen konnte ich neue Erfolge verzeichnen und bin nicht mehr weit von meinem Ziel entfernt.

Das Krafttraining war zwar „nicht so mein Ding“, da ich kein großer Freund von Fitnessstudios bin (jedenfalls noch nicht :-) ) und allgemein das trainieren an (großen) Geräten nicht so toll finde.

Aber auch diese Probleme kann man lösen: ich habe zuerst in eine Trainingsmatte und zwei Kurzhantelsets investiert und diese über das Internet bestellt (der Postbote war nicht gerade erfreut als er das „Päckchen“ liefern musste). Im Wohnzimmer drehte ich dann AC/DC bis zum Anschlag auf und machte mich – voll motiviert und gut gelaunt – ans Werk. Nun machte mir es auch Spaß: kein Fitnessstudio – keine Geräte. Zudem absolviere ich noch diverse Eigengewichtsübungen ohne Hanteln.

In diesem Zusammenhang sehe ich schon deine nächste Frage Thomas, in der sich alles um das Thema Motivation dreht…

Es gab sicherlich Momente, wo du dich motivieren musstest. Ich denke Motivation ist besonders wichtig, denn die richtige Motivation treibt an und sorgt für das wichtige Durchhaltevermögen.

6.) Wie hast du dich motiviert? Was hat dich angetrieben? Hast du ein paar Tipps für uns?

Ich freue mich ganz besonders Thomas, dass du mich auf das Thema Motivation ansprichst… das ist wohl der wichtigste Teil dieses Interviews!

Motivation ist der mit Abstand WICHTIGSTE Erfolgsfaktor beim Abnehmen!

Noch vor dem Wissen, wie man richtig abnimmt. Wie komme ich darauf? Ganz einfach, ich trete den Beweis an:

Ich kann noch so viel Wissen rund um das Thema Abnehmen angehäuft haben: wenn ich meinen sprichwörtlichen A**** nicht hochkriege und in die Tat schreite, bringt mir dieses Wissen nämlich nicht nur nichts – es bringt mir gar nichts! Ich kriege meinen Hintern aber nur deshalb nicht hoch, weil mir die nötige Motivation fehlt.

Das Ergebnis: Du startest nie!

Drehen wir den Spieß um: Wenn ich voller Motivation bin und diesen lästigen Speck ein für alle Mal loswerden will, hält mich nichts und niemand auf! Jeder, wirklich jeder weiß dass gesunde Ernährung das A und O beim Abnehmen ist.

Stellt also jemand mit viel Motivation nur seine Ernährungsweise um (und zählt dabei nicht mal die Kalorien!), nimmt er definitiv. Irgendwann kommt der Punkt wo es nicht mehr weitergeht. Da diese Person aber voller Motivation ist, findet sie einen Weg um dieses Problem zu lösen, recherchiert im Internet, liest Bücher (wie Dein Simple Sixpack oder mein Schlank-trotz-Job :-) und verzeichnet weiterhin Erfolge!

Ergebnis: Motivation schlägt Wissen!

(Übrigens: Weil ich die Punkte Motivation/Zielsetzung/innere Einstellung so immens wichtig finde und von deren Wichtigkeit auch felsenfest überzeugt bin, habe ich ein ganzes Kapitel meines Schlank-trotz-Job Programms diesem Thema gewidmet.)

Meine besten Motivationstipps um erfolgreich Abzuspecken:

Motivatonstipp Nummer #1 – Schriftliches Ziel

Das Wichtigste in Sachen Motivation ist das Ziel. Ohne Ziel bin ich wie ein Schiff ohne Kapitän: ich weiß nicht wohin die Reise geht, geschweige denn wann ich ankommen werde. Das Ziel muss immer messbar sein, sonst ist es keines.

“Schlank sein” ist kein Ziel – wie will man das auch messen können und wann will ich das Ziel erreicht haben?

Ein richtiges Ziel ist „Ich werde in 10 Wochen 10 Kilogramm Fett verbrennen“. Oder „An Datum XYZ werde ich in eine Jeans der Größe XY passen“. Oder „In den nächsten 10 Wochen werde ich meinen Bauchumfang von 95 cm auf 85 cm reduzieren“.

Das Ziel muss stets schriftlich festgehalten werden! Wöchentlich ist an einem festgelegten Tag der Fortschritt zu messen und zu notieren. Nur wenn ich ein klares Ziel habe kann ich maximalen Erfolg haben. Wenn ich ohne Ziel (und Plan) an die Sache gehe, verliere ich vielleicht ein paar Kilos aber es dauert nicht lange bis alles ins Stocken gerät und man aus Frust alles hinwirft.

Motivatonstipp Nummer #2 – Visuelles Ziel

Man braucht auch ein visuelles Ziel, das man sich vor dem geistigen Auge möglichst genau vorstellen kann. Das treibt mich persönlich am meisten an.

Ich weiß, wie ich im nächsten Sommer am Strand in Badeshorts aussehen will und ich weiß auch, welche eng-taillierten Shirts ich beim Discobesuch tragen will. Ich habe dieses Erscheinungsbild exakt vor meinem geistigen Auge. Das spornt mich enorm an! Dieses Ziel sehe ich mir bewusst mehrmals täglich vor meinem geistigen Auge an. Extrem wirksam!

Übrigens, mein aktuelles Ziel ist: Körperfettanteil von unter 10 %, Timeline bis 15.10.2014. Ich habe es mir in den Kopf gesetzt + habe die nötige Motivation = Zielerreichung.

Motivatonstipp Nummer #3 – Es gibt kein Scheitern

Tue es, oder tue es nicht! Es gibt kein Versuchen. Jeder der seine Abnehmphase mit dem Gedanken alá „Ich versuche mal Abzunehmen, vielleicht klappt es ja“ startet, ist schon zum Scheitern verurteilt.

Sorry, vielleicht klingt das jetzt etwas hart, aber ich muss das so deutlich sagen. Sage selbstsicher dir gegenüber „Ich will abnehmen und ich werde abnehmen, komme was wolle!“

Sobald dir deine Kleidungsstücke zu groß geworden sind, hebst du eines (!) davon als „Mahnmal“ auf. Der Rest kommt sofort in den Müll oder die Altkleidersammlung. Gedanken wie „Ich hebe mal alle Jeans auf die mir zu groß geworden sind, vielleicht brauche ich sie irgendwann mal wieder“ verleiten dich zum Scheitern. Weg damit!

Motivatonstipp Nummer #4 – Tue es gerne

Wenn ich abnehme, tue ich es immer GERNE und nicht aus Druck, den ich mir selber mache oder noch schlimmer, wenn ich vom Partner, Freunden etc. Druck bekomme.

Tue es für Dich und für sonst niemanden!

Wenn der Arzt dazu rät solltest du natürlich auf ihn hören.

Motivatonstipp Nummer #5 – Wunsch-Kleidung

Ich habe mir zu Beginn meiner Speck-weg-Phase eine coole, kurze Sommerhose in Größe 34 gekauft. Ich wollte unbedingt da reinpassen und mit dieser durch den Sommer gehen.

Als ich bei meinem Start in die Hose geschlupft bin, habe ich die Hose nur minimal über meine Knie gebracht. Die Hose habe ich im Schlafzimmer positioniert, wo ich sie tag-täglich des Öfteren gesehen habe. So prägt sich das auch ins Unterbewusstsein ein, welches ebenfalls auf dein Ziel hinarbeitet. Mittlerweile bin ich bei Größe 32 angelangt und megastolz!

Motivatonstipp Nummer #6 – Baywatch

Ich weiß, da grinst jetzt so manch einer :-D Ich selbst finde diese Serie einfach Hammer, auch wenn die Mode von damals nicht unbedingt meinen Geschmack trifft :-) Allerdings motiviert mich es immer wieder aufs Neue, wenn ich die Darsteller aus dieser Serie am Strand sehe.

Motivatonstipp Nummer #7 - Commitments

Erzähle Freunden, Bekannten usw. von deinen Abnehmplänen. So gehst du dir selbstgegenüber eine Verpflichtung ein und arbeitest härter an deinem Ziel, schließlich möchtest du nicht vor deinen Freunden als „Looser“ dastehen.

7.) Welche 3 Dinge sind deiner Meinung nach die wichtigsten, wenn man erfolgreich abnehmen möchte?

1.) Ein Ziel und die dazugehörige Motivation

Erst wenn ich das habe, sollte ich mich ans Werk machen und den Speck verbannen. Seien wir doch mal ehrlich: es gibt etliche, gute Abspeck-Ratgeber. Warum verkaufen sich die einen nun so schleppend und andere (wie dein Simple-Sixpack Programm) sind so heiß begehrt?

Ganz einfach: weil es sich bei den erfolgreichen Ratgebern nicht nur um Ernährungsratgeber, sondern auch um Motivationsratgeber handelt! Genau das macht das Salz in der Suppe und DEN Unterschied aus! Ich könnte noch weiter über das Thema Motivation schreiben, könnte dir gerne deinen ganzen Blog damit volltexten, aber ich glaube ich habe sowieso schon zu viel geschrieben *lach*

2.) Das nötige Fachwissen

Neulich habe ich wieder von einem Bekannten gehört, der sich seit Tagen nur noch von Gemüsebrühe ernährt und in einigen Tagen schon, um die 7 Kilogramm abgenommen hat. Daraufhin erkläre ich: „der JoJo-Effekt kommt so sicher wie morgen die Sonne irgendwo aufgehen wird“.

Hier fehlt es an Fachwissen! Was denkt sich unser Körper, wenn er so extrem auf Sparflamme geschalten wird?

Folgendes: „Zuerst leere ich die Kohlenhydratspeicher und gewinne dadurch Energie, um meinen Körper am Laufen zu halten, schließlich wird mir kaum noch Energie zugeführt. So, Kohlenhydrate sind verbraucht, ich brauche neue Energie. Ich habe die Wahl: mache ich mir die Arbeit und verbrenne die Fettreserven, die ich mir für die schlimmste Hungersnot aufgehoben habe oder… BINGO: da sehe ich ja tolle Muskulatur, die schön freigelegt und perfekt für Energiegewinnung geeignet ist. Da mein Körper kaum noch mit Eiweiß versorgt wird, welches die Muskulatur schützt, verbrenne ich doch einfach diese Muskeln, das ist doch viel leichter als das schöne Fett anzugreifen.“ Die Falle schnappt zu: mein Körper greift auf die wertvolle Muskulatur zurück und verbrennt diese da sie nicht durch Eiweiß geschützt wird! Das Fett bleibt…

3.) Gönne Dir etwas

Auch das ist sehr wichtig! Mindestens einmal pro Woche sündige ich so richtig und lasse meinen Magen mal wieder auf Hochtouren arbeiten :-)

Das habe ich schon zu Beginn meiner Abspeckphase so gemacht und mache es auch weiterhin. Wenn ich am Wochenende zu einer Party eingeladen bin, trinke ich kein Wasser und esse auch keinen Salat oder Hähnchenbrust *grins*. Da gibt es mal das eine oder andere Bier und auch mal was Deftiges zu essen. So hält man sich selbst bei Laune und belohnt sich.

Tue ich das nicht, schmeiße ich nach kurzer Zeit das Handtuch – schließlich bin auch ich nur ein Mensch.

Ok Thomas, nun bin ich fertig mit meinen Antworten. Ich habe mich sehr gefreut dass Du mich zu diesem Interview eingeladen hast und hoffe, dass ich nicht zu viel geschrieben habe und deinen Lesern nicht die Augen brennen :-)

- Interview Ende - 

Fabian, ich danke dir für deine tollen Antworten und wünsche dir weiterhin viel Erfolg

Beste Grüße

Thomas

Interview: Wie Marco ein Sixpack aufbaute?

Ich weiß nicht mehr wann es genau war…

Ich glaube es war im Jahr 2010, als Marco mich zum ersten Mal angeschrieben hat.

Damals hatte Marco seine erste, krasse Diät hinter sich und wollte seine Muskeln definieren. Marco hat mir wahre Löcher in den Bauch gefragt, was ich persönlich sehr gut fand (nur so kommt man weiter).

Ich bin ein Fan von Durchhaltevermögen und Konstanz.

Marco hat immer die Abkürzung gesucht. Jetzt, rund 4 Jahre später, bin ich stolz und absolut beeindruckt von seiner Entwicklung, die du auf dem folgenden Foto siehst:

Marco Vorher-Nachher

Aus dick wurde schlank. Aus schlank wurde attraktiv muskulös. Das ist auch der Grund, warum ich unbedingt dieses Interview mit Marco wollte. Ich wollte wissen, wie er das gemacht hat, was die letzten Jahre passiert ist.

Los geht´s:

Hi Marco,

danke, dass du dir Zeit für dieses Interview genommen hast!

1.) Könntest du dich kurz vorstellen? Wer bist du? Was machst du?

Lieber Thomas, Sehr gerne, danke für deine Anfrage! :-)

Mein Name ist Marco Cappellin, ich bin wohnhaft in der Schweiz und wohne in Zürich. Zurzeit arbeite ich Hauptberuflich als Immobilienberater und betreibe Bodybuilding leidenschaftlich und intensiv nun seit 2 Jahren.

Intensiv bedeutet für mich, mit Wissen in Ernährung, Training und vor allem einer klaren Struktur.

Das ist richtig Thomas, im 2010 kam sozusagen meine Lust aufs Bodybuilding und ich wollte endlich auch meinen Körper zeigen können und stolz auf die Leistung sein und hatte schon damals viele Vorbilder, die ich bis heute noch immer sehr bewundere (Greg Plitt, Rob Riches, Shaw Rhodes, Arnold Schwarzenegger). Marco

Du sprichst die Abkürzungen an. Ich denke das ist ein ziemlich zentraler Punkt in diesem Sport. Wer wirklich erfolgreich sein möchte und nachhaltig seine Ziele erreichen will, der muss konstant und geduldig sein.

Es gibt keine Abkürzungen oder legale Wundermittel die man einsetzen kann.

Schweiss, intensive Trainingssessions und eine ausgewogene, gesunde Ernährung sind die Schlüsselfaktoren und das seit Jahrzehnten.

Investier dein Geld in gesunde Nahrung und sinnvolle Supplements und vergiss all die achso-tollen Wundermittel die man heutzutage im Fernsehen sieht und leider überall antrifft. Ich denke ich spreche hier einigen aus der Seele.

2.) Mit welchem Training hast du die besten Erfolge erzielt?

Ganz ehrlich Thomas, es gibt heutzutage so viele Trainingssysteme von Volumen über PITT bis zum 1 Satz Training. Das ist sehr individuell.

Ich persönlich habe mit einem gewöhnlichen 4er Split teilweise 5er Split Trainingsplan die besten Ergebnisse erzielt. Jeder Körperbereich aufgeteilt in 5 Tage (Mo-Fr) und am Weekend habe ich zwei HIIT Sessions (High Intensity Intervall Training) gemacht zur Regeneration und Fettverbrennung.

Ich glaube HIIT muss ich nicht gross erwähnen, es wurde etliche Male bewiesen, dass HIIT nachhaltig auf die Fettverbrennung sehr viel mehr bewirkt als normales, Steady-Pace Cardio.

3.) Wie trainierst du heute? (Trainingssystem, Übungen, Wiederholungen, Sätze etc.)

Ich trainiere noch immer nach einem 4er Split. Früher habe ich die Arme separat trainiert. Das ist aber nicht unbedingt notwendig und auch hier: Wer das möchte, kann es gerne tun (auch sehr individuell).

Ich liebe zum Beispiel die Kombination Schulter/Trizeps und habe damit gute Erfahrungen gemacht – never change a running System.

Ich rate euch hier: Wenn ihr euch wohl fühlt mit einem Trainingssystem und konstant die Gewichte steigert und Ergebnisse seht, dann wechselt nicht alle 6 Wochen euer System.

Tauscht die Übungen aus, variiert die Wiederholungszahlen und der Muskel bekommt erneut den gewünschten Reiz für einen neuen Muskelwachstum.

4.) Mit welcher Ernährungsstrategie hast du die besten Erfolge erzielt? Wie ernährst du dich heute? (Nahrungsmittel, Ernährungsplan, Kalorien etc.)

Das ist momentan ein wenig abhängig von einigen Faktoren. In einer Vorbereitung auf die Ferien oder je nach Lust und Laune ernähre ich mich mit einem festen Plan, aber zurzeit ernähre ich mich nach Gefühl.

Ich nehme im Verhältnis relativ wenig Fett zu mir (ca. 1g pro KG Körpergewicht) und ca. 3,5g Carbs und 2,5g Proteine. Die Fette beziehe ich hauptsächlich aus gesunden Fetten (Ölen, Nüsse, Avocado). Diese ungesättigten Fettsäuren sind essentiell und dürfen in der Ernährung nicht fehlen.

Ich war früher ein ziemlicher Fan von Low Carb, muss ich sagen und habe ziemlich radikale Diäten durchgezogen (Ketogene Diät – Atkins) und habe auch gute Erfahrungen gemacht, nur auf die Dauer ist das halt nichts mit dem hohen Fettgehalt und mir fehlte mit der Zeit auch die Kraft im Training.

6.) Nimmst du noch Sportnahrung zu dir? (Wenn ja, welche?)

Ich nehme nur (für mich) essentielle Supplements zu mir. Wie das Wort „Supplement“ auch schon sagt ist es eine Nahrungsergänzung und sollte niemals feste Nahrung ersetzen.

Momentan nehme ich: BCAA’s, Glutamin, Whey, Omega-3, Zink, Maltodextrin und Creatin Malatat zu mir. Diese Supplemente helfen mir im Training und auch in der Regeneration die auch ein wichtiger Teil des Muskelaufbaus darstellt.

7.) Wie motivierst du dich heute?

Motivation ist ein Kernfaktor. Ich kenne leider so viele Leute die sich immer wieder vornehmen:

  • ach heute lebe ich gesünder…
  • ach ab morgen bla bla…

und dann geht man nach Hause nach der Arbeit, legt sich auf die Couch und wird Müde und lässt das Training sausen.

Isst dann vielleicht sogar noch eine Packung Chips und so entsteht das ungewollte Bauchfett und man ärgert sich, wieso man ein schlechtes Hautbild bekommt, sich unwohl fühlt, immer müde ist usw.

Ein Vorbild zu haben, sich ein Ziel zu setzen, kleinere Etappenziele zu erreichen! Das macht die Motivation für mich aus und nur so wird man erfolgreich! Ohne Schweiss kein Preis ;-)

8.) Was war deine Motivation abzunehmen, als du mit deiner ersten Diät begonnen hast?

Ich wurde oftmals gehänselt in der Schule, war unbeweglich und im Sportunterricht ziemlich unbeliebt. Auch da spreche ich sicher einigen aus der Seele, die abnehmen möchten.

Man möchte stark sein, man möchte der erste sein der im Sportunterricht ausgewählt wird für ein Spiel, man möchte bewundert werden.

Also habe ich im Jahre 2010 wortwörtlich den Finger aus dem Arsch genommen und mich tagelang über Diäten und Ernährung informiert, etliche Bücher gelesen und dann begonnen mit meiner Transformationsreise.

Jeder Anfang ist schwer, doch die Mühe und die harte Arbeit lohnt sich.

9.) Welchen Rat würdest du heute einem jungen Marco geben?

Sei geduldig, lerne jeden Tag und sei wissbegierig, arbeite hart und sei konstant!

Einer meiner Lieblingssprüche von meinem grossen Vorbild Greg Plitt besagt: „I wanna be this, I wanna be that, well then grab your fucking Nuts and be it“. Auf gut Deutsch:

Nimm deinen Finger aus dem Arsch und geh ins Training. Nur so erreichst du deine Ziele.

10.) Hast du einen Geheimtipp für mehr Muskeln und weniger Fett?

Gute Frage Thomas, aber ich denke es gibt keine Geheimwaffe oder ein Wundermittel, um am nächsten Tag wie Adonis auszusehen.

Wer sich ernste Gedanken über Ernährung und Training gemacht hat oder den nächsten Schritt wagen möchte, kann sich gerne bei mir melden über Facebook oder Instagram oder auch per E-mail natürlich.

Auch hier möchte ich nochmals erneut erwähnen, dass sich die ganze Mühe, der ganze Schweiss und die vielen Lernstunden gelohnt haben.

hard work always pays off!

Danke dir für das Interview Thomas, ich hoffe ich konnte die Leser motivieren und inspirieren!

Marco

Danke für deine Antworten Marco :-­)

Beste Grüße Thomas

Mit mehr Muskeln mehr Erfolg bei Frauen? Die erstaunliche Wahrheit eines Experten

Ich gebe zu dieser Artikel scheint auf den ersten Blick nicht so recht in einen Blog über Bodybuilding zu passen. Lass mich dir aber kurz erklären, warum er für viele Männer da draussen so unglaublich wertvoll ist.

Als ich mit jungen 13 Jahren mit dem Krafttraining begann, wollte ich riesige Muskeln. Ich wollte hervorstechen und ich wollte natürlich die Mädels beeindrucken. Mein Gedanke war:

Wenn ich erst einmal so aussehe wie Arnold, dann habe ich die Aufmerksamkeit aller Mädels…

Da viele Leser des Bodybuilding 2.0 Blogs männlich sind, möchte ich euch mit diesem Artikel ansprechen und einen besonderen Aspekt über Attraktivität mit euch diskutieren. In vielen Männern schlummert der Wunsch durch mehr Muskeln, durch ein Sixpack oder vielleicht durch gutes Aussehen für das weibliche Geschlecht attraktiver zu sein.

Die Frage ist aber: Sorgen mehr Muskeln für mehr Attraktivität oder mehr Erfolg bei Frauen?

Mit dem Bodybuilding wollte ich zu einem kleinen Teil (vielleicht auch zu einem großen) die Damenwelt beeindrucken. Glücklicherweise war das nur ein Teil meiner Motivation, denn sonst hätte ich diesen Sport sicher schon längst aufgegeben.

Kommen wir zurück zur Frage im Titel und wie dieser Artikel eigentlich entstanden ist:

Durch Zufall stieß ich beim Surfen im Internet auf einige interessante Blogs über Männer. Ich blieb dann bei einem ganz besonderen Blog hängen. Es war der von Anchu mit dem Titel “Intensiver.net”. Die offene und ehrliche Art wie Anchu schreibt, hat mich dazu motiviert ihm für seine tollen Artikel zu danken. Daraus entstand dann ein E-Mail-Verkehr und die Idee zu diesem Artikel.

Anchu ist Experte, wenn es um das Thema Anziehung bei Frauen geht.

Ich empfehle dir, lieber Leser und Bodybuilding-Fan, den folgenden Artikel sehr, sehr aufmerksam zu lesen. Er könnte deine Sicht auf die Damenwelt völlig verändern.

Anchu´s Artikel:

Mehr Muskeln, mehr Erfolg bei Frauen?

Du rackerst dich ab. Du trainierst hart, ernährst dich gesund, achtest auf deine Erholung. Du bekommst langsam den Körper, den du immer haben wolltest. Vielleicht bist du noch nicht ganz an deinem Ziel, aber schon nahe dran.

Das Sixpack ist zu erkennen. Deine Arme sind massiv. Dein Oberkörper ist zu einem großen, mächtigem V geworden. Endlich! Du hast einen Körper, auf den du richtig stolz bist – und zu recht!

Jetzt willst du natürlich deinen Stolz zeigen und damit absahnen. Die Frauen lieben schließlich starke Männer mit trainierten Körpern.

Doch da kommt die Überraschung, das böse Erwachen. Du hast nämlich nicht mehr Erfolg bei Frauen als vorher – vielleicht sogar weniger! Wie ist das bloß möglich? Und vor allem, warum?

Viele Männer verstehen nicht, was Frauen an einem Mann als attraktiv empfinden. Und vor allem denken sie, sie müssen Frauen beeindrucken, z.B. mit ihrem Körper. So ging es mir auch mal. Meine Motivation fürs Fitnessstudio waren lange Zeit die Frauen.

Das Problem ist, das Frauen es unattraktiv finden, wenn Männer versuchen, sie zu beeindrucken.

Und glaub mir, Frauen haben die ganze Zeit das Gefühl, dass Männer sie beindrucken wollen – sei es mit teuren Autos, ihrem Job oder eben ihren Muskeln.

Falls du also mit deinen Muskeln versuchst, Eindruck zu schinden und mit ihnen Frauen beeindrucken willst, wirst du wenig Erfolg bei ihnen haben.

Wieso? Weil jedes Mal, wenn du versuchst eine Frau zu beeindrucken, du nichts anderes als Unsicherheit ausstrahlst. Du symbolisierst ihr, dass du dich, als Mann der du bist, nicht attraktiv genug wahrnimmst. Du denkst, du musst sie erst beeindrucken, damit sie dich mögen kann.

Das strahlt Schwäche und Unterwürfigkeit aus. Du stellst sie über dich – und genau das ist unattraktiv. Frauen lieben Männer, die selbstbewusst sind, die wissen, wer sie sind und wofür sie stehen. So ein Mann hat aber nicht das Bedürfnis eine Frau zu beeindrucken. Wieso auch? Er weiß, was er Wert ist und muss dies nicht andauernd beweisen. Denn das wäre zu viel des Guten und lächerlich.

In etwa so, als würdest du ein paar Flammen auf die Motorhaube eines Ferrari sprühen – damit er noch beeindruckender aussieht.

Bedeutet das, dass dich deine Muskeln unattraktiv machen?

Nein, natürlich nicht. Die meisten Frauen lieben Männer mit Sixpack. Was dich jedoch unattraktiv macht, ist dein Verhalten – also, wenn du versuchst, sie damit zu beeindrucken.

Das, was du tun kannst, falls du attraktiver werden und mehr Erfolg bei Frauen haben willst, ist, Eigenschaften und Verhaltensweisen zu entwickeln, die natürlich attraktiv für Frauen sind. Das heißt, zu einem attraktiven Mann zu werden und nicht vorzugeben, einer zu sein.

  • Dies bedeutet zu einem Mann zu werden, der authentisch ist, der klar definierte Werte hat und eine feste Meinung besitzt. Der zu dem was er denkt und fühlt steht und dies deutlich und klar ausdrückt – egal mit wem er redet.
  • Es bedeutet ein Mann zu sein, der weiß wer er ist und was er will – und der deshalb nicht nach Bestätigung von anderen sucht. Der nicht versucht, andere Menschen zu beeindrucken, denn schließlich ist er sich darüber bewusst, dass er dies nicht nötig hat.
  • Es bedeutet ein Mann zu sein, der Frauen ehrlich und respektvoll behandelt, aber gleichzeitig dominant ist und sich das nimmt, was er will und zwar ohne nach Erlaubnis zu Fragen. Ein Mann, der zwar attraktive Frauen in seinem Leben haben will, sie jedoch nicht braucht und ihnen deshalb nicht verzweifelt hinterherrennt.

All diese Eigenschaften machen dich wirklich zu einem attraktiven Mann – nicht dein 50cm-Umfang Arm.

Frauen nehmen Anziehung nun mal anders war als Männer. Wir Männer sind viel visueller. Schönes Gesicht, gute Brüste und ein Apfel-Hintern und wir sind begeistert. Bei Frauen ist das anders. Frauen empfinden Anziehung viel langsamer als wir und maßgeblich über Emotionen, also wie sie sich in deiner Gegenwart fühlen.

Deswegen sind sie hauptsächlich von Charaktereigenschaften und Verhalten eines Mannes angezogen und weniger von seinem Aussehen.

Falls du also einen schönen, ästhetischen und gesunden Körper willst (was auf jeden Fall ein anzustrebendes Ziel ist), dann trainiere, achte auf deine Ernährung und befolge die Tipps von Thomas…

Falls du aber mehr Erfolg bei Frauen willst, dann werde zu einem attraktiven Mann und lerne, wie man Frauen verführt.

Verwechsle aber eben nicht das eine mit dem anderen. Es sind nämlich zwei verschiedene Dinge.

Über den Autor: Anchu Kögl reist um die Welt und schreibt über Frauen, Sex und Männlichkeit. Intensiv, filterlos und schockierend direkt. Sein Blog: www.intensiver.net

Schlussworte von Thomas

Nein, dieser Artikel ist keine Wunschvorstellung. Es ist auch kein Scherz! Es ist die Wahrheit, die ich selbst mehr als nur unterstreichen kann.

Ich hoffe du gehst nicht ins Training, nur um mit deinem Körper Frauen zu beeindrucken. Wie du gerade erfahren hast, ist das schwer möglich.

Gehe ins Training und achte auf deine Ernährung, um fitter und gesünder zu werden. Du bist das Ziel. Du stehst im Mittelpunkt. Und nur wenn du dich selbst so akzeptierst, wirst du dein Selbstwertgefühl auf das weibliche Geschlecht ausstrahlen und somit eine enorme Anziehung erzeugen.

Als ich mit dem Bodybuilding begann, war ich schüchtern, sehr sogar. Heute, über 15 Jahre später bin ich dankbar diesen Sport entdeckt zu haben, denn er lehrte mich Disziplin und formte meinen Willen. Ich kann ohne Übertreibung behaupten, dass das Bodybuilding neben meinen Körper, auch meinen Geist aufbaute. Dass ich dadurch bedeutend selbstbewusster und sicherer im Umgang mit anderen Menschen wurde. Das ist es, was Anziehung erzeugt.

Was ist deine Meinung zu diesem Artikel?

Ich bin gespannt deine Gedanken dazu zu lesen. Schreibe mir einfach unten ins Kommentarfeld. Ich freue mich darauf :-)

Beste Grüße

Thomas

Wie Sven in kurzer Zeit 13,5kg Bauchfett verbrannte und 3,3kg Muskeln aufbaute?

Sven StenzIch kenne Sven schon eine Weile durch seine wirklich tolle Arbeit mit seinem Forum namens Fitness-Guru-Forum.de.

Er schnappte sich zu Anfang des Jahres mein Bauch-Programm namens “Simple Sixpack” und testete es auf Herz und Nieren. Was dabei herausgekommen ist, siehst du rechts auf dem Foto.

Weiter unten im Artikel findest du ein beeindruckendes Vorher-Nachher-Foto. Sven sendete mir dieses vor einigen Wochen per E-Mail. Als ich es sah, war ich baff. Eine so schnelle und vor allem krasse Transformation hat mich überrascht und natürlich wahnsinnig stolz gemacht :-)

Das ist auch der Grund, warum ich dir heute dieses Interview vorstelle. Ich habe Sven ausgefragt, um ihm seine Geheimnisse zu entlocken und dich zu motivieren.

Sven ist der beste Beweis, dass man Muskeln aufbauen und gleichzeitig Fett verbrennen kann. Wie er das gemacht hat, erfährst du hier:

Das Interview

Thomas: Hallo Sven, noch einmal Danke, dass du dich für ein zweites Interview bereit gestellt hast. Dieses Mal für den Bodybuilding 2.0 Blog.

Das letzte Interview hatten wir Anfang Mai auf den Simple-Sixpack.com Blog veröffentlicht. Zu diesem Zeitpunkt hattest du noch weitere, ehrgeizige Ziele, die du erreichen wolltest und nun erreicht hast.

Damit die Leser vom Bodybuilding 2.0 Blog wissen, wer du bist, stelle dich doch noch einmal kurz vor.

Wer bist du und was machst du?

Hey Thomas :-)

Mein Name ist Sven Stenz.

Von Beruf bin ich gelernter Energieanlagenelektroniker mit einem Fernstudium zum Papiertechnologen und arbeite seit nunmehr 12Jahren in der Papierindustrie.

Ich war zu Inbetriebnahmezwecken einer Kartonagenfabrik 2 Jahre in Paraguay (Südamerika ).

Seit fast 10 Jahren teste ich immer mal wieder Fitness-eBooks und manch einer kennt mich evtl. unter dem Namen eBooktester.

Unter diesem Namen arbeite ich in meiner Freizeit im Fitness-Guru-Forum.de um die Aufklärung im Natural Bodybuilding voran zu treiben.

Ich habe im Mai meinen 30. Geburtstag gefeiert und wollte auf die alten Tage mit Simple Sixpack nochmal Vollgas geben ;-)

Thomas: Im letzten Interview hast du mir enorme Ergebnisse vorgestellt, die du mit dem Simple Sixpack Programm erreicht hast. (Mehr Vorher-Nachher-Bilder von Sven findest du hier.)

Welche Ergebnisse hast du bis heute erreicht? Wie sind deine Körperdaten (Bauchumfang, Körperfettanteil, Gewicht, Kraftleistungen etc.)?

Sven Vorher-Nacher

Jaaa…hier nochmal der Stand

Ergebnisse:

  • -13,5 kg Fettmasse von 26,2% auf 13,3%
  • + 3,3 kg fettfreie Masse
  • Grundumsatz von 2068kcal auf 2116kcal
  • Von Hosengröße 48 auf 33

Ich war durchaus zufrieden, doch ich wollte runter auf 6% Körperfett.

6% ist für mich nur ein Richtwert meines Fettkalipers und keine 100%ige Maßeinheit. Mir gings um den Effekt, den man auf den Bildern unten gut erkennen kann… denke ich.

Ich hatte ein Ziel! Mein Ziel war es bei einem Fotoshooting in Topform zu sein und dieses Ziel habe ich erreicht.

Es sind zwar nur 7% statt 6% geworden, doch ich bin in der Form meines Lebens.

Mein Körpergewicht liegt nun bei 79kg, sieht zwar in den Klamotten schmächtig aus, doch denke die Bilder sprechen für sich.

Thomas: Wow, das ist echt beeindruckend. Mich interessiert jetzt natürlich brennend, wie dein Training und deine Ernährung aussah.

Könntest du uns vielleicht deinen Trainingsplan beschreiben?

Ich habe den Plan in den letzten Wochen ein wenig intensiviert um dem Körper einen neuen Reiz zu setzen und weiter Fett zu reduzieren.

Intensiviert in dem Sinne, dass ich ein Pulswechseltraining ein mal pro Woche integriert habe und morgens vor der Arbeit zum Joggen gegangen bin, um den Kalorienverschleiß noch zu erhöhen.

Anfangs eine Qual bei dem Sauwetter hier in Deutschland ;-) , doch man fühlt sich großartig wenn man nach dem Joggen frisch geduscht zur Arbeit geht!!!

Mein Training in den letzten 2 Wochen vor dem Fotoshooting:

Ziel: den KF von 12% auf unter 7% senken, um beim Fotoshooting eine gute Figur abzugeben.

Wochenplan

Infos zur Ausführung:

Um das Training zu intensivieren, habe ich die Pausenzeiten zwischen den 3 Sätzen auf 30 Sekunden reduziert und somit einen Wiederholungs-Reduktionssatz ausgeführt. Dabei habe ich versucht im ersten Satz 12 Wiederholungen mit der Kadenz 1/1/4 zu erreichen.

In den nachfolgenden Minisätzen landete ich dann bei etwa 7 und im Letzten bei noch 5 Wiederholungen, bevor die Muskulatur bei gleichem Gewicht versagte.

Achtung: Das ist nicht´s für Einsteiger!

Montag:

  • 5:30Uhr Joggen vor der Arbeit 30 Minuten bei 140 Puls
  • 17:00Uhr im Fitnessstudio
  • Kniebeugen
  • Bankdrücken
  • Schulterdrücken
  • Kreuzheben
  • Latziehen mit Untergriff

Dienstag:

  • 5:30Uhr Joggen vor der Arbeit 30 Minuten bei 140 Puls

Mittwoch:

  • Beinpresse
  • Bankdrücken mit KH
  • Nackendrücken mit KH
  • Kreuzheben
  • Rudern mit der LH

Pulswechseltraining auf dem Crosswalker (Gesamtzeit 30 Minuten)

  • 2 Min 130 Puls
  • 2 Min 170 Puls
  • 2 Min 130 Puls
  • 2 Min 170 Puls
  • 2 Min 130 Puls
  • 2 Min 170 Puls
  • 2 Min 130 Puls
  • 2 Min 170 Puls
  • 2 Min 130 Puls
  • 2 Min 170 Puls
  • 2 Min 130 Puls
  • 2 Min 170 Puls
  • 2 Min 130 Puls
  • 2 Min 170 Puls
  • 2 Min 130 Puls

Donnerstag:

  • 5:30Uhr Joggen vor der Arbeit 30 Minuten bei 140 Puls

Freitag:

  • Beinbeugen
  • Schrägbankdrücken
  • Schulterdrücken mit KH
  • Kreuzheben
  • Klimmzüge

Und wie sah deine tägliche Ernährung in etwa aus?

Da habe ich mich weiterhin an die Vorgaben von Simple Sixpack gehalten.

Natürlich habe ich mit der Formel die du im Mitgliederbereich integriert hast, meinen  Kalorienbedarf angepasst.

Gerade jetzt im Sommer lässt sich die Ernährung super integrieren… Die Grillsaison kann kommen!!!

Thomas: Über Erfolg oder Misserfolg entscheidet meiner Meinung nach nur eines: Der Kopf! Das heißt selbst das beste Training und die beste Ernährung der Welt nützen nicht viel, wenn man alles nur halbherzig befolgt. Daher ist meine nächste Frage an dich:

Was hat dich motiviert dieses Ziel zu erreichen? Was sind deine persönlichen Motivationsgeheimnisse?

SvenMich hat vor allem eines motiviert: Ich wollte ein professionelles Fotoshooting.

Da ich ja auch als Fitness-eBooktester, Leute zum Fitness-Lifestyle motivieren möchte, sollte ich ja auch etwas darstellen.

Darstellen im Sinne von einer realen Person und Ansprechpartner der mit einem Erfahrungsbericht zeigt, was wirklich möglich ist.

Als Beweis dafür: Die Dokumentation mit einer Körperfettwaage und den professionellen nachher Fotos in einem Fotostudio.

Mindset

Gerade in den Letzten Wochen vor dem Fotoshooting merkte ich, wie mein Tagesablauf auf Autopilot stand.

Das frühe Aufstehen und Joggen morgens vor der Arbeit ging wie von allein.

Frühstück, die Vorbereitung für die Mittagsmahlzeit und die Zwischenmahlzeit am Nachmittag, alles wurde zur täglichen Routine.

Ich würde fast behaupten, dass die Zielsetzung die unsichtbare Kraft ist, die dir hilft die letzte Wiederholung zu stemmen.

Der innere Antrieb, der dich ständig motiviert, weiter zu machen.

Den Willen aufrecht erhält, den Körper wirklich zu verändern.

Und die Finger von der Chipstüte fernhält ;-)

Thomas: Ich glaube ich bin vor 2 oder 3 Jahren zum ersten Mal auf deine Webseite Fitness-Guru-Forum.de gestossen. Damals wusste ich noch gar nicht, wie wertvoll diese ist. Dort testest du Ratgeber und Programme im Fitnessbereich. Unter anderem auch meine Produkte. Was ich bis vor kurzem gar nicht wusste. 

Durch deine Arbeit als eBooktester haben wir uns dann kennengelernt, wobei ich ehrlich gestehen muss, dass Sven völlig unabhängig testet. Das heißt neutral und mit Hilfe realer Erfahrungswerte. Sven schaut sich das Produkt nicht nur an, er setzt es auch um! Kommen wir gleich zur nächsten Frage :-)

Wie bist du überhaupt darauf gekommen dieses Forum zu gründen und Ratgeber zu testen?

Angefangen vor über 10 Jahren, war es mein Ziel immer in kürzester Zeit in Topform zu kommen.

Dazu suchte ich mir im Internet, wo auch sonst ;-) geeignetes Wissen.

Verwirrt durch die Informationsflut namhafter Bodybuilding Foren stieß ich auf verschiedene Personaltrainer, die Ihr Wissen in Form von kostenpflichtigen Fitness-eBooks vermarkteten.

Nach den ersten Erfahrungen mit den eBooks, gründete ich das Fitness-Guru-Forum.de um diese mit anderen Enthusiasten zu teilen.

So entstand der Name eBooktester, mit dem ich im Fitness-Guru-Forum fleißig poste.

Thomas: Wie heißt es doch so schön!? Aus Fehlern lernt man. 

Was sind deiner Meinung nach die größten Fehler den junge Leute beim Einstieg in ein Fitness-Training begehen?

1.) Ich finde, dass die Erwartungen an den eigenen Körper durch medialen Einfluss sehr hoch sind und ein Sixpack in sechs Wochen oder der massive Muskelaufbau in maximal 10 Wochen Training abgeschlossen sein muss.

Die Realität sieht meist anders aus. Klar kann ich ein Sixpack in sechs Wochen erreichen, wenn mein KF ca. 15% beträgt, ich 80kg wiege und es schaffe pro Woche 1kg Fett zu reduzieren.

Und dies funktioniert auch nur, wenn man eine perfekte Anleitung für dieses Ziel besitzt, so wie es beispielsweise Simple Sixpack ist.

Meldet man sich mit Unwissen in einem Fitnessstudio an und beginnt mit einem 0815 Trainingsplan, kann es schnell passieren, dass man demotiviert wird, wenn sich die Erfolge nicht gleich einstellen.

Doch genau das beobachte ich fast täglich in meinem Fitnessstudio!

2.) Allgemeine Verunsicherung: Ich beobachte regelmäßig, dass im Studio sehr viel geschwätzt wird. Der Austausch von Meinungen und Erfahrungen.

Das muss nicht unbedingt schlecht sein, doch dadurch entsteht viel Verunsicherung, weil der eine dies und der andere das als das Optimale predigt.

Dieses Wissen muss man abwägen können, d.h. welche Meinung passt zu welchem Ziel.

Und das ist gerade als Anfänger schwierig.

Thomas: Du hast nun eine super Form erreicht und einige Erfahrung im Fitnessbereich. Wenn jemand auf dich zu kommt und dich fragt: „Sven, wie erreiche ich so einen Body wie du?“

Was würdest du antworten?

Das optimalste wäre ein Personaltrainer mit langjähriger Erfahrung, der sein Wissen über Wochen an den Trainingsprobanden übermittelt. Doch dies ist meist eine kostspielige Angelegenheit.

Literatur: Eine professionelle  Anleitung die nicht nur das Training umfasst.

Zu einem ehrgeizigen Ziel (damit meine ich z.B.: ein KF unter 8%) gehört:

  • Ein individueller Trainingsplan
  • Ein angepasster Ernährungsplan
  • Motivation
  • Mind Set
  • Durchhaltevermögen
  • Regeneration
  • Das Umfeld zuhause, welches die Akzeptanz bietet

Zielsetzung: Wie mache ich das am besten?

So funktioniert es bei mir:

  1. Nimm dir einen Zettel und einen Stift und notiere dir die Überschrift “Zielsetzung”
  2. Am unteren Rand des Zettels, notierst du dir einen realistischen Zeitpunkt, an dem du dein Ziel erreichen möchtest (Bei der Fettverbrennung kann man 1kg Fett/Woche als Maßstab nehmen).
  3. In die Mitte schreibst du „Warum“ und ein Fragezeichen! Jetzt überlege, warum du das Ganze machst!

Beispiele:

  • Du willst einem Mädchen imponieren…
  • Du willst im Sommerurlaub ein Sixpack, um den dich viele beneiden werden…
  • Du bist weiblich und heiß darauf wieder in die Hosen von vor ein paar Jahren zu passen…
  • Du willst wie ich, ein Fotoshooting machen, um es für die Ewigkeit festzuhalten…

Schreibe dir jetzt auf, was du wirklich willst! Anschließend schreibst du den Satz:

Ich will bis zum … … … mindestens … kg Fett verbrennen, weil ……!

Diesen Zettel legst du auf deinen Nachttisch und liest ihn dir selbst jeden morgen laut vor.

Glaub mir!!! Es hört sich komisch an. Es wird dich aber auf den richtigen Weg bringen!

Noch kurz zur Ernährung und die dazugehörigen Messungen:

Einen Tipp, der deine Fortschritte immer weiter voran treiben wird!

Regelmäßige Messungen!!!

Mit einem Caliper kannst du ganz einfach deinen Körperfettgehalt überprüfen. Nicht der Wert, sondern die Tendenz ist wichtig.

Lass dich nicht von den Kilos auf der Waage beeinflussen. Allein dein Fettwert zeigt dir den richtigen Weg!

Bei mir ist beispielsweise der Grundumsatz gestiegen, obwohl  ich an Gewicht abgenommen habe. Somit musste ich meine Kalorienzufuhr sogar leicht erhöhen, um weiter optimal Fett zu verlieren.

Wenn du über die Ernährung im Simple Sixpack Programm noch nicht informiert bist, so kann ich nur sagen, dass diese optimal in die Grillsaison passt!

Welches ist dein nächstes Ziel?

SvenNachdem ich es mit Simple Sixpack auf einen Körperfettgehalt unter 8% geschafft habe, ist es Zeit wieder ein wenig Muskulatur aufzubauen.

Dazu durchstöbere ich gerade das Internet und suche geeignete ebooks.

Noch vor kurzem dachte ich, dieses eine eBook vom Thomas wirst du noch testen, dann machst du erst mal halblang.

Doch halblang sehe ich als Rückschritt, warum sollte ich im Studio trainieren gehen ohne mich genau an eine zielorientierte Anleitung zu halten?

Dann kann ich doch gleich mit dem Arsch zuhause bleiben.

Also… noch 2-3 Wochen Regeneration und Sommerurlaub dann geht es weiter…

Was ich testen werde, mit welchem Erfolg, findet Ihr im Fitness-Guru-Forum.de

Darüber hinaus habe ich immer nach einer zuverlässigen Informationsquelle zu Nahrungsergänzungen gesucht. Klar die Fitness-eBooks liefern mir das was ich wissen muss, doch ich wollte dieses Wissen mit den Mitgliedern im Forum teilen.

So ist der Supp Guide entstanden, den man kostenlos hier im Fitness-Guru-Forum.de downloaden kann.

Thomas! Ich möchte hier meinen Dank an Dich aussprechen. Dein Ratgeber Simple Sixpack hat mich in diesem Jahr 2013 in Bestform gebracht!

Es macht mich Stolz, dass mein Erfahrungsbericht auf deinem Blog einen Platz einnehmen durfte!!

Ich hoffe es ist eine Motivation für viele, endlich mit einem besonderen Lifestyle durchzustarten!

Sven Stenz

eBooktester auf Fitness-Guru-Forum.de

Interview Ende

Ich danke dir Sven :-)

Es gehören zwei Dinge zu einer erfolgreichen Transformation:

  1. das richtige Wissen (nicht mehr und nicht weniger)
  2. Handeln, Tun, Aktion, Arsch bewegen, etwas machen (du verstehst schon was ich meine oder ;-) )

Den ersten Teil kann ich dir hier im Blog oder mit meinen Produkten abnehmen. Für den zweiten Teil ist jeder selbst verantwortlich. Das kann ich leider nicht beeinflussen (auch wenn ich es gern möchte).

Bevor ich mich verabschiede, möchte ich noch einmal betonen, dass Sven mein Produkt unabhängig von mir getestet hat. Ich bin besonders stolz, dass er so gute Ergebnisse damit erzielt hat.

Ich wünsche dir viel Erfolg

Beste Grüße

Thomas

P.S.: Ich hoffe du siehst mich nun nicht als “Guru”, denn dieser Status ist mir etwas unangenehm. Sieh mich bitte weiterhin als Thomas, den Blogger und Hobbysportler von nebenan, der sein bestes gibt, um dir weiterzuhelfen :-)

Fotos: Sven Stenz

Wie man zuhause Muskeln aufbauen kann – Die Erfolgsstory von Alex

AlexIch gehe nun schon über 15 Jahre in ein Fitness Studio. Meine Erfahrungen mit dem Training Zuhause beschränken sich auf einige wenige Wochen.

Ich dachte früher man kann nur schlecht zuhause Muskeln aufbauen. Doch Alexander beweist, dass man mit Improvisation und starkem Willen selbst zuhause Muskeln aufbauen kann.

In diesem Artikel stelle ich dir die Erfolgsstory von Alex in einem Interview vor. Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen und Lernen. Lasse dich von Alex Geschichte motivieren in den eigenen 4 Wänden deinen Körper zu formen.

Interview Start

Hi Alex :-)

zunächst möchte ich mich für deine Zeit bedanken, die du mir hier in diesem Interview geschenkt hast.

Als du mir deine Fotos gesendet hast, war ich überrascht und begeistert von deiner körperlichen Entwicklung. Ich bin natürlich immer daran interessiert zu erfahren, wie andere Athleten derartig gute Erfolge erzielen.

Bevor ich dich aber über Training und Ernährung ausfrage, stelle dich doch einmal kurz vor.

Frage #1 – Wer bist du und was machst du?

Hallo Thomas,

zunächst möchte ich mich für deine vielen Tipps in deinem Blog bedanken.

Sie waren und sind für mich eine große Hilfe. Ich heiße Alexander Seifried, bin 19 Jahre alt und arbeite zur Zeit als Freiwilligendienstleister.

Seit etwa drei Jahren betreibe ich Bodybuilding mit großer Freude, da mich an diesem Sport vor allem die Ganzheitlichkeit, sowie die Eigenverantwortlichkeit reizt. Wenn man im Bodybuilding keinen Erfolg hat, liegt der Grund ausschließlich bei einem selbst – nicht bei Mit – oder Gegenspielern oder an einem Schiedsrichter. :-D.

Außerdem finde ich es toll das man seine sportliche Leistung an seinem Erscheinungsbild ablesen kann.

Frage #2 – Wie bist du zum Bodybuilding gekommen?

Ich war schon sehr früh – etwa ab dem 12. Lebensjahr – mit meinem Aussehen nicht mehr zufrieden. Ich wollte insgesamt schlanker und sowieso stärker werden.

Ich begann zuerst damit mich gesünder zu ernähren, weswegen mir mittlerweile die Einschränkungen in der Ernährung kaum noch etwas ausmachen.

Des weiteren besuchte ich ab dem 14. Lebensjahr ein Fitnessstudio, in dem ich auch einige Kraftübungen an Geräten machte, jedoch durch mangelnden Ehrgeiz nicht lange durchhielt. Ein bis zwei Jahre später startete ich einen zweiten Versuch und kaufte mir ein Kurzhantelset, das ich in unregelmäßigen Abständen für Bizepscurls verwendete.

Später kamen dann Übungen wie Crunches und Liegestütze dazu. Mit der Zeit wurden die Ansprüche größer und die Trainingseinheiten intensiver und vollständiger. Wann ich also tatsächlich richtig mit dem Bodybuilding angefangen habe, fällt mir daher schwer zu sagen – etwa seitdem ich 16 bin. Nach drei Jahren ist der Eisensport aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. ;-)

Frage #3 – Wie sieht dein aktueller Trainingsplan aus und warum trainierst du gerade nach diesem Schema bzw. mit diesen Übungen?

AlexVorweg möchte ich sagen, dass ich bis auf die kurzzeitigen Besuche in einem Fitnessstudio mit 14, zu Hause trainiere. Ich besitze zwei Kurzhantelstangen, eine Langhantelstange mit variablen Gewichten, sowie eine einfache Hantelbank.

Neben der finanziellen und, wie ich finde, auch zeitlichen Ersparnis, möchte ich zeigen dass man zum Muskelaufbau (zumindest bis zum meinem Leistungsstand, für alles weitere kann ich nicht sprechen) keine teuren Geräte braucht.

Viel wichtiger sind Disziplin und Kontinuität.

Die besten Geräte, Trainingspläne und Trainer nutzen nichts, wenn diese zwei Dinge nicht hat.

Weiterhin bin ich ein Fan von Grundübungen und intensivem Training. Ich habe schon vieles ausprobiert, wovon manches richtig, viel mehr jedoch falsch war. Ich glaube dass man nur dadurch lernt was für einen selbst funktioniert und was nicht. Damit meine ich Dinge wie Abwechslung ( in der Übungsauswahl, der Wiederholungszahl, der Wahl zwischen GK oder Splits o.ä.), weniger aber die Verwendung der neusten und „besten“ Trainingssysteme.

Meiner Meinung nach braucht kein Mensch X- Adaption oder Ronnie Colemans Bizeps-Workout, wenn man die Grundlagen nicht beherrscht.

Zur Zeit trainiere ich einen 2er Split vier mal die Woche Dieser sieht wie folgt aus:

Sonntag und Mittwoch: Beine, Rücken, Bizeps

  • Ausfallschritte mit der Langhantel 3 Sätze 6-12 Wdh.
  • Kniebeugen 3 Sätze 15//12//10 Wdh.
  • Langhantelrudern mit Untergriff 3x 8-12 Wdh + einige Rest- Pause- Wiederholungen im Obergriff
  • Langhantelcurls 3x 6-12 Wdh.
  • Scottcurls mit der Langhantel 3x 6-12 Wdh.
  • Kreuzheben 3x 8-10 Wdh.

Montag und Freitag: Brust, Trizeps, Schultern, Bauch

  • Bankdrücken mit der Langhantel (abwechselnd mit Kurzhanteln) 3x 6-10 Wdh.
  • Schrägbankdrücken mit der Langhantel (abwechselnd mit Kurzhanteln) 3x 6-10 Wdh.
  • Seitheben 3x 8-12 Wdh.
  • Flys 2 Sätze 8-12 Wdh.
  • → Supersatz mit Dips 3 x max. Wdh.
  • Frontdrücken 3x 6-10 Wdh.
  • → Supersatz mit Crunches mit Zusatzgewicht 3x max. Wdh.

Ich trainiere zur Zeit nach diesem Muster, weil ich die Muskeln 2x wöchentlich fordern will, um nicht zu lange Regenerationspausen zu erhalten.

Ich halte das für einen guten Kompromiss aus einem Ganzkörperplan und einem höheren Split, wobei ich diese Aufteilungen auch gerne verwende. Ein 4er oder noch höherer Split hat jedoch nicht für mich funktioniert.

Ich glaube mit einer abwechselnden Verwendung von GK, 2er – und 3er Splits, kann man am einfachsten Erfolge haben. Prioritäten beim Training setze ich mit dem Übungsvolumen und der Übungsreihenfolge. Insgesamt versuche ich die Pausen so kurz wie möglich zu halten.

Ich bitte um Nachsicht bei der Kritik an meinem Trainingsplan – die Tatsache, dass ich zu hause trainiere bringt auch einige Nachteile mit sich. ;-)

Frage #4 – Wie sieht deine aktuelle Ernährung? Wie viele Kalorien und welche Nahrungsmittel isst du?

AlexBei der Ernährung vertrete ich ähnlich Ansichten wie beim Training. Nahrungsergänzungen, Supplemente oder ähnliches sind rausgeworfenes Geld, wenn der Rest ( regelmäßiges Training und entsprechende natürliche Ernährung) nicht stimmt.

Daher habe ich bisher auf solche Produkte bewusst verzichtet und versucht, das bestmögliche aus meinen gegebenen Möglichkeiten herauszuholen. Ich möchte nicht sagen dass diese Hilfen nicht ihre Daseinsberechtigung hätten und auch nicht, dass ich niemals darauf zurückgreifen werde. Jedoch sehe ich bei mir im Moment und auch bei anderen Athleten, die ihre Möglichkeiten noch nicht voll ausgeschöpft haben, keine Notwendigkeit.

Weiterhin bin ich ein recht intuitiver Esser. Ich zähle zwar Proteine, Kohlenhydrate und Gesamtkalorien, habe aber keinen festen Ernährungsplan. Dennoch esse ich meistens die gleichen Lebensmittel.;-)

Ich achte natürlich auf eine möglichst hohe Proteinzufuhr und ziele dabei auf 2g / Kg Körpergewicht ab, welche ich zugegebenermaßen nicht immer erreiche.

Hierfür nehme ich gerne Magerquark, Fleisch, Thunfisch, Forelle und Lachs, sowie Eier, Schinken, Käseaufschnitt und Eiweißbrot – im Masseaufbau auch gerne Milch.

Kohlenhydrate nehme ich meist über Nudeln, Brot oder Kartoffeln auf. Nach dem Trainings greife ich auf kurzkettige Kohlenhydrate, wie Fruchtsäfte oder ähnliches zurück.

Außerhalb der Sommersaison erlaube ich mir auch gerne mal Süßigkeiten und seltener auch Fastfood. Ich versuche jedoch möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln den Vorzug zu geben.

Frage #5 – Wie motivierst du dich?

Mit der Motivation hatte ich noch selten Probleme. Eigentlich muss ich mich dafür nur vor einen Spiegel stellen :-D. Ich möchte einfach das Beste aus mir und meinem Körper herausholen, und dabei gesund und leistungsfähig sein. Weiterhin motiviert mich meine Freundin und ein Kumpel, der sehr gute Erfolge im Bodybuilding hat.

Bei totaler Trainingsunlust helfen meist Videos auf Youtube von Arnold, Ronnie und Co ;)

Während dem Training höre ich gerne Musik die mich antreibt, um meine Motivation aufrecht zu erhalten ;).

Bitte entschuldige auch die schlechte Qualität der Bilder. Ich hoffe doch sie erfüllen ihren Zweck.

Interview Ende

Lass mich deine Meinung zum Artikel wissen oder teile mit uns deine Erfahrungen zu dem Thema “Muskelaufbau zuhause”.

Schreibe dazu einfach unten ins Kommentarfeld. Ich freue mich auf deine Antworten :-)

Beste Grüße

Thomas

3 wertvolle Artikel zum Thema Gesundheit

Bodybuilding ist ein faszinierender und ganzheitlicher Sport. Je länger ich nun dabei bin, desto mehr beschäftigen mich die Fragen:

  • Was bedeutet “gesunde Ernährung”?
  • Wie werde oder bleibe ich gesund?

Jeder von uns hat ganz individuelle Antworten auf diese Fragen. Hast du dich auch schon immer gewundert, woher diese Antworten stammen? Oder dich gefragt, ob diese richtig beziehungsweise falsch sind?

Ich war schon immer jemand, der alles populäre hinterfragt hat. Ich denke nur so kann man sich verbessern. Sei es nun um gesünder zu leben oder um schlicht und einfach mehr Muskeln aufzubauen.

In diesem Beitrag möchte ich dir 3 äußerst wertvolle Artikel vorstellen, die ich in den letzten Monaten entdeckt und regelrecht verschlungen habe.

Diese Artikel grenzen sich von all dem Müll im Internet und aus den Medien ab.

Ich möchte sie dir nicht vorenthalten und empfehle dir ausdrücklich jeden von ihnen zu lesen. Sie sind sehr lang und ausführlich.

Wenn du Englisch nicht so gut kannst, dann schmeisse den Google Übersetzer an.

Artikel #1 – Die Insel auf der Menschen vergessen zu sterben

Es gibt auf der ganzen Welt Orte, an denen Menschen besonders alt werden. So ein Ort ist beispielsweise die griechische Insel namens Ikaria.

Dan Buettner ist der Frage nachgegangen, wieso die Menschen dort so alt werden. Er hat sie besucht und studiert, um herauszufinden, was ihr Geheimnis für ein langes Lebens ist.

In einem ausführlichen Artikel auf der us-amerikanischen Webseite der New York Times hat er einen Teil seiner Forschungen festgehalten.

Ich bin im Zusammenhang mit gesunder Ernährung auf diesen Artikel aufmerksam geworden und was ich da las, änderte nachhaltig meine eigene Einstellung zur Ernährung und zum Leben im Allgemeinen.

Natürlich gibt es kein Wundermittel und keine Garantie für ein langes Leben. Dafür sind zu viele Faktoren verantwortlich.

Dan hat einige von ihnen herausgefiltert und festgehalten, wie beispielsweise:

  • kein Stress
  • ein extrem einfaches Leben
  • ausschlafen und Nickerchen machen
  • tägliche Bewegung
  • einfach glücklich sein mit dem was man hat
  • enge Gemeinschaft
  • regelmäßiger Sex
  • eine pflanzliche Ernährung
  • wenig Fleisch
  • Fasten
  • viel Tee und Wasser

Klicke auf den folgenden Link, um den ganzen Artikel zu lesen (Englisch):

http://www.nytimes.com/2012/10/28/magazine/the-island-where-people-forget-to-die.html

Artikel #2 – Die Wahrheit über gesättigte Fette

Hättest du gedacht, dass Fleisch, Eier, Sahne und Butter gesund sind? Klar, ich früher auch nicht, doch es stimmt!

Diese Lebensmittel sind Lieferanten gesättigter Fette, von denen man meinte sie seien schlecht für unseren Körper, verursachen Herzkrankheiten und Schlaganfälle. Denkste!

Dieser Artikel von Dr. Mary Enig und Sally Fallon macht Schluss mit Ernährungsmythen und klärt auf.

Ich denke ein längst überfälliger Artikel, der viele Ärzte und Ernährungsberater wachrütteln sollte.

Man könnte mir an dieser Stelle Blauäugigkeit oder Naivität unterstellen, weil ich gegen den Strom schwimme und damit populäre Ernährungsweisheiten für falsch erkläre.

Zu meiner Verteidigung kann ich sagen: Mir geht es blendend. Ich ernähre mich eigentlich “falsch”, also von viel Fett aus Fleisch und Eiern. Mir geht es jedoch sehr gut und das bestätigen auch regelmäßige Blutuntersuchungen.

Zurück zum Thema.

Wenn du noch wenig über Fett weißt und gern erfahren möchtest, wie du damit deine Gesundheit und Leistungsfähigkeit verbesserst, dann lese unbedingt den folgenden Artikel.

Klicke den folgenden Link, um den ganzen Artikel zu lesen (Deutsch):

http://de.sott.net/article/1145-Die-Wahrheit-uber-gesattigte-Fette

Artikel #3 – Ein Vegetarier gesteht Gesundheitsprobleme

Ich habe nichts gegen Vegetarier. Ich respektiere ihre Meinung, habe aber nie verstanden, warum man sich konsequent fleischlos ernährt. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestossen, der sich ebenfalls radikal gegen den Strom stellt.

Darin packt eine Ex-Veganerin aus und erläutert im Detail, welche gesundheitlichen Probleme der Fleischverzicht bei ihr ausgelöst hat und warum sie keine Veganerin mehr ist.

Ich werde mir damit sicher nicht viele Freunde machen, aber ich bin fest davon überzeugt, dass der Mensch ein Alles-Esser ist. Fleisch ist seit Jahrtausenden fester Bestandteil unserer Ernährung. Warum sollte sich das im 21. Jahrhundert geändert haben?!

Sicher spielt ein Stückchen Lebensphilosophie bei den Vegetariern eine wichtige Rolle. Viele essen einfach aus Überzeugung kein Fleisch mehr, um so vielleicht die Welt ein bisschen besser zu machen.

Wenn du Vegetarier bist, dann solltest du den folgenden Artikel lesen. Einerseits aus informativen Gründen und auf der anderen Seite vielleicht um deine Gesundheit etwas zu verbessern.

Wie auch immer. Ein sehr wertvoller Artikel, wie ich finde :-)

Klicke den folgenden Link, um den ganzen Artikel zu lesen (Englisch):

http://www.truthaboutabs.com/vegan-confesses-health-problems.html

Abschliessende Worte

Uih, ich glaube ich habe mir mit diesen 3 Artikeln einige Freunde und einige Widersprecher gemacht. Betrachte alles mit etwas Humor und lasse dich nicht von meiner Meinung beeinflussen. Bilde dir eine eigene Meinung und teste bestimmte Tipps an dir selbst aus.

Alles, was ich hier auf Bodybuilding 2.0 veröffentliche, ist auf meinem “Mist” gewachsen. Ich möchte damit nur meine Gedanken festhalten. Ziehe deinen Nutzen daraus, aber folge mir niemals blind! Hinterfrage stets alle meine Aussagen und Tipps.

Ich bin ein ganz normaler Mensch, der sich medialen Einflüssen aussetzt und vielleicht totalen Blödsinn schreibt ;-)

Ich wünsche dir alles Gute

Beste Grüße

Thomas

P.S.: Nichtsdestotrotz habe ich einen enormen Wissensdurst. Wenn du coole Artikel aus dem Internet hast, die mit dem Thema Gesundheit, Ernährung oder Muskelaufbau zu tun haben, dann lass es mich wissen und schreibe mir unbedingt unten ins Kommentarfeld. Ich freue mich drauf :-)