Modafinil (Modalert) Test – wie du deine Aufmerksamkeit drastisch erhöhst

Modafinil – Angeblich soll diese Wunderwaffe dabei helfen, uns voll und ganz auf das zu konzentrieren, das wir tun.

modafinil

Doch birgt der Wirkstoff gesundheitliche Risiken?

Und hält Modafinil wirklich, was es verspricht?

Mit glühender Hitze brennt mir die Sonne auf den Schädel und ich scanne meine Umgebung nach einem grünen Kreuz ab. Ich stehe irgendwo in Mumbai und bin auf der Suche nach einer Apotheke. Nicht weil es mir nicht gut geht, sondern weil ich mir eine kleine silberne Verpackung mit 10 Pillen kaufen will: Modalert, oder wie es in Deutschland vertrieben wird.: „Vigil„.

Der Wirkstoff, den diese Pillen enthalten, heißt Modafinil und wurde ursprünglich gegen die Symptome der Narkolepsie auf den Markt gebracht.

Narkolepsie ist eine Krankheit, bei der der Betroffene am hellichten Tag sein Bewusstsein verlieren kann und umkippt.

Es handelt sich dabei um eine Schlafkrankheit.

Ich bin glücklicherweise nicht von dieser Krankheit betroffen, am hellichten Tag umzukippen, ich will mich dopen!

Genauer gesagt will ich mein Gehirn dopen und meine Konzentration steigern, denn dazu wird Modafinil (Modalert) im Off-Label Use schon lange verwendet.

Deswegen will ich mir Modalert kaufen. Wer den Film „Ohne Limit“ (schau dir dazu den Trailer an) gesehen hat, konnte sich sicherlich schon bei dem Gedanken ertappen, wie sein Leben wäre, wenn er von den Benefits dieser Wunderdroge profitieren könnte.

Klavier lernen über Nacht, Zahlenreihen ohne große Mühe im Kopf behalten, Muster in der Börse erkennen.
Meine Intention ist ein Referenzerlebnis von Modalert zu haben und zu schauen was es tatsächlich kann.

Nach kurzer Zeit schon sehe ich ein grünes Kreuz das mir sagt, dass es sich um eine Apotheke handelt. Die Apotheke erinnert mich eher an einen typischen indischen Kiosk. Nachdem ich mich durch die aufgehängten Tüten Chips durchgekämpft habe, komme ich schließlich zur Theke hinter der ein älterer Mann mit Schnäuzer steht.

Ich sage ihm, dass ich auf der Suche nach Modalert 200 bin. Gelangweilt und ohne etwas zu sagen dreht er sich um und öffnet eine der vielen Schubladen hinter der Theke, in der er wie wild rumwühlt, bis er schließlich ein Paket Medikamtenstrips herausholt, das von einem alten Gummiband zusammengehalten wird.

Ich nehme einen Streifen und bezahle umgerechnet etwas mehr als einen Euro, ein Rezept brauche ich nicht, denn Modalert ist in Indien eine sogenannte ,,Over the Counter Medizin“.

In Deutschland hätte ich dafür ungefähr 50 Euro gezahlt und hätte mir vorher ein Rezept holen müssen. Breit grinsend mit der wertvollen Ware in meiner rechten Hand dränge ich mich durch die Menschenmenge zurück in mein Appartment.

Hier liegt ein Roman bereit, welches als Testobjekt herhalten soll, wie lange ich meine Konzentration durch dieses Mittel halten kann. Normalerweise fange ich nach 2 Stunden lesen an müde zu werden und meine Aufmerksamkeit beginnt in Gedanken abzuschweifen.

Ich nehme eine Tablette à 200 mg Modafinil und setze mir einen grünen Tee auf, den ich in aller Ruhe trinke. Nach einer halben Stunde der Einnahme beginne ich den Versuch:

Meine Modafinil-Erfahrung

  • 09:30 Uhr – Eine halbe Stunde nach der Einnahme von 200 mg Modalert beginne ich zu lesen. Noch ist alles so wie immer und kann keinen Unterschied feststellen. Ich habe das leichte Gefühl dass ich etwas aufgeregter und sprunghafter lese als sonst, kann aber nicht ganz festmachen ob das ein Placebo ist, der grüne Tee oder tatsächlich die erste Wirkung des Medikaments.
  • 11:00 Uhr – Ich lese bereits 1,5 Stunden und bin nach kurzer Zeit tief in die Geschichte eingetaucht. Die Wirkung ist der Wahnsinn, ich hänge keinen eigenen Gedanken nach und kann mich so voll auf den Roman konzentrieren, der in meinem Kopf zum Leben erweckt wird.
  • 13:00 Uhr – Nach 3,5 Stunden lesen zwinge ich mich zu einer Pause unten am Imbissstand, um etwas zu essen. Auf dem Weg merke ich, wie meine Aufmerksamkeit mehr registriert als sonst. Es handelt sich dabei aber nicht um ein trippiges Gefühl. Ich bin einfach nur wacher, und aufmerksamer als sonst.
  • 13:30 Uhr – Nach einem schnellen Snack und einem Chai begebe ich mich wieder in die Welt des Romans.
  • 16:00 Uhr – Ich bin voll und ganz auf das Buch konzentriert. Ich merke wie mein Verstand gelegentlich abschweifen will und wie durch Geisterhand wieder seine Aufmerksamkeit, dank des Modalerts, auf das Buch gerichtet wird.
  • 18:00 Uhr – Ich beende hier das Experiment, da ich Hunger habe und mit dem Ergebnis des Eigenversuchs „Modalert“ sehr zufrieden bin. 8 Stunden volle Aufmerksamkeit auf ein Buch, ohne das Gefühl von Müdigkeit oder fehlender Konzentration.

Modafinil (Modalert) – Mein Fazit

modafinil fazitEs handelt sich bei Modalert um eine interessante Substanz, die auf jedenfall gegen Müdigkeit hilft und die Konzentration unterstützt. Viele Studien belegen diese Erkenntnis und haben auch herausgefunden, dass es das Kurzzeitgedächtnis verbessert.

Ein Wundermittel wie es oft überall angepriesen wird, ist es allerdings nicht. Denn ich bin weder besonders kreativ, noch blühe ich vor Genialität.

Das interessante an Modafinil ist, dass ich nie das Gefühl hatte konzentrierter oder wacher zu sein, sondern eher das Gefühl weniger unkonzentriert und weniger müde. Das mag paradox klingen, macht in meiner Welt dennoch Sinn.

Trotzdem sollte eine Warnung zu dieser Substanz ausgesprochen werden. Auch wenn Modafinil oft als harmloser Mind Enhancer abgehandelt wird, gibt es noch keine Langzeitstudien zu Nebenwirkungen des Medikaments.

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